Mit der GEPVOLT SE betritt ein noch junges Energieinfrastruktur-Unternehmen den Kapitalmarkt und setzt dabei gezielt auf Batteriespeicher-Lösungen. Zur Finanzierung des weiteren Wachstums hat das Unternehmen eine Anleihe mit einem Volumen von bis zu 20 Mio. Euro begeben. GEPVOLT verfolgt den Aufbau eines skalierbaren Speicherportfolios in Deutschland und perspektivisch auch in Europa. Im Interview erläutert uns Vorstand Franz Schnorbach das Geschäftsmodell, die konkrete Mittelverwendung der Anleihe sowie die strategischen Wachstumspläne in einem dynamischen Marktumfeld.
Anleihen Finder: Hallo Herr Schnorbach, können Sie uns die GEPVOLT SE kurz vorstellen? Seit wann ist das Unternehmen am Markt tätig und wer sind die Inhaber des Unternehmens?
Franz Schnorbach: Die GEPVOLT SE ist ein deutsches Energieinfrastrukturunternehmen mit Sitz in Hilden, das sich auf die Entwicklung und den Betrieb großskaliger Batteriespeichersysteme spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2021 gegründet und mit einem Eigenkapital von 10,12 Mio. Euro ausgestattet. Dabei verfolgt GEPVOLT den Aufbau eines langfristig orientierten Infrastrukturportfolios im Bereich stationärer Energiespeicher.
Wir decken die gesamte Wertschöpfungskette ab - von der Standortidentifikation und Projektentwicklung über die technische Planung und Systemintegration bis hin zum Betrieb der Anlagen. GEPVOLT positioniert sich bewusst nicht als kurzfristiger Projektentwickler, sondern als nachhaltiger Betreiber von Energieinfrastruktur mit dem Ziel, ein skalierbares Portfolio an Batteriespeichern in Deutschland und perspektivisch auch in Europa aufzubauen. Die Gesellschaft wird von einem erfahrenen Management geführt und ist auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtet.
Anleihen Finder: Der Markt für stationäre Batteriespeicherlösungen wächst aktuell sehr stark. Wie genau sieht Ihr Geschäftsmodell aus und wie verdienen Sie damit Ihr Geld?
"Unsere Erlöse generieren wir vor allem aus dem langfristigen Betrieb der Anlagen - insbesondere durch Stromhandel, Netzdienstleistungen und industrielle Anwendungen"Franz Schnorbach: Wir entwickeln und realisieren Batteriespeichersysteme entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Projektentwicklung bis zum Betrieb. Ein zentraler Bestandteil unseres Geschäftsmodells ist der Aufbau eigener Fertigungskapazitäten. Unsere Systeme sind bewusst als "Made in Germany" positioniert: Mit Ausnahme der Batteriezellen stammen Komponenten und Systemintegration aus Deutschland. Das sichert hohe Qualität, kurze Lieferketten und reduziert Abhängigkeiten.
Am Standort Hilden erfolgt derzeit der Aufbau unserer Batteriespeicher noch in manueller Fertigung. Diese Phase nutzen wir ...
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