
Nachhaltig unterwegs ohne Flexibilitätsverlust: Moderne Reisekonzepte verbinden Bahn, Sharing-Angebote und Mietwagen. Elektromobilität und neue Infrastrukturen treiben den Wandel voran, stoßen aber weiter an Grenzen.
Bei einem Urlaub und bei Geschäftsreisen spielt das Thema Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Privatpersonen und Unternehmen die eigenen Mobilitätsentscheidungen deutlich intensiver hinterfragen, als das noch bis vor einigen Jahren der Fall gewesen ist. Reduzierung von Emissionen, Ressourcenschonung und Klimaschutz sind immer mehr zu Kriterien geworden, die einen großen Einfluss auf die Wahl der Verkehrsmittel haben. Trotzdem haben Geschäftsleute und Urlauberinnen sowie Urlauber weiterhin einen hohen Anspruch bezüglich Flexibilität, Komfort und Zeitersparnis.
Der große Wandel zeigt sich vor allem in den großen Metropolen Europas, wo neue, möglichst umweltfreundliche Verkehrskonzepte gezielt ausgebaut und gefördert werden. Durch den Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, neue Fahrradwege und einen Ausbau der Bahnnetze verändert sich die Art des Reisens immer mehr. Trotzdem bleibt das Auto weiterhin in vielen Situationen unverzichtbar, und das gilt beispielsweise bei individuellen Routen während des Urlaubs oder auch bei geschäftlichen oder privaten Terminen außerhalb der Stadtzentren.
Mietwagen als flexible Ergänzung von modernen Reisekonzepten
Autovermietungen gewinnen in diesem Spannungsfeld immer mehr an Bedeutung. Schließlich gibt es immer mehr Menschen, die kein eigenes Fahrzeug mehr haben und stattdessen auf flexible Lösungen setzen, um die tatsächlich anfallenden Wege bestmöglich zurückzulegen. Gerade bei einer Kombination aus Bahn- und Flugverkehr bietet sich ein Mietwagen häufig als sinnvolle Ergänzung an.
Wer etwa privat oder geschäftlich in Süddeutschland unterwegs ist, kann unkompliziert ein Auto mieten in München und auf diese Weise Ausflüge, Meetings oder andere Termine perfekt miteinander verbinden. Gerade in einer Großstadt wie München, die sehr urban geprägt ist und gleichzeitig als Startpunkt für unterschiedliche Ausflugsziele im Umland dient, hat die Flexibilität durch einen Mietwagen große Vorteile.
Ein zusätzlicher Pluspunkt bei einem Mietfahrzeug ist, dass man je nach Bedarf aus einer großen Autoflotte die passenden Fahrzeugtypen auswählen kann. So ist es zum Beispiel möglich, ein kompaktes Stadtauto oder genauso einen geräumigen Kombi oder SUV für längere Strecken auszuwählen. Auf diese Weise wird die Mobilität noch effizienter und ressourcenschonender, weil die am besten geeigneten Fahrzeuge individuell ausgewählt werden können.
Elektromobilität ist immer mehr auf dem Vormarsch
Wenn es um eine möglichst nachhaltige Transformation des Verkehrs geht, dann nehmen Elektroautomobile eine immer wichtigere Schlüsselrolle ein. Die wachsende Anzahl an Elektroautos und Ladestellen macht solche elektrischen Fahrzeuge für Reisende immer attraktiver, und das gilt vor allem in urbanen Gegenden. Vergleicht man Elektroautos mit Fahrzeugen mit einem Verbrennungsmotor, dann verursachen diese im Betrieb erheblich weniger Emissionen und tragen dadurch zum Beispiel auch zur Verbesserung der Luftqualität in Innenstädten mit einem hohen Verkehrsaufkommen bei.
Geschäftsreisende profitieren bei Elektrofahrzeugen nicht nur von den ökologischen Vorteilen, sondern können durch ihr nachhaltigeres Handeln zusätzlich von einem eigenen Imagegewinn profitieren. Entsprechend gibt es heute immer mehr Unternehmen, die in ihre eigenen Reiserichtlinien relevante Umweltkriterien integrieren und die Verwendung von Elektrofahrzeugen fördern und ausbauen.
Im Tourismusbereich zeigt sich dieser Trend ebenfalls und entsprechend investieren immer mehr Ferienanlagen, Hotels und Shopping-Malls in den Ausbau der Ladeinfrastruktur. Dennoch gibt es beim Thema Elektrofahrzeuge weiter einige Herausforderungen, wie etwa die geringe Verfügbarkeit von Ladestationen in ländlicheren Gebieten und die teilweise immer noch zu geringe Reichweite bei Elektrofahrzeugen.
Neue Mobilitätskonzepte: Sharing und Multimodalität
Alternative Mobilitätskonzepte gewinnen in der heutigen Zeit neben klassischen Mietwagenlösungen immer mehr an Bedeutung. Carsharing, Fahrradverleihsysteme, Ridepooling und Leih-E-Scooter bieten flexible Möglichkeiten, um sich innerhalb einzelner Regionen oder in Städten fortzubewegen. Solche innovativen Angebote können heutzutage immer öfter bequem per App über ein Smartphone gebucht werden und sind häufig sogar miteinander kombinierbar.
Bei der sogenannten Multimodalität geht es genau um die intelligente Verknüpfung von unterschiedlichen Verkehrsmitteln auf einer Reise. Ein Beispiel hierfür stellt eine Anreise mit dem Flugzeug mit einer anschließenden Verwendung von Carsharing-Fahrzeugen vor Ort und die Anmietung eines Leihfahrrads für kurze Strecken im Stadtzentrum dar.
Der Weg zur nachhaltigen Mobilität und Herausforderungen
Die Entwicklung bei der nachhaltigen Mobilität schreitet rasant voran und trotzdem gibt es bei der Weiterentwicklung und dem Ausbau immer wieder neue Herausforderungen. Dazu gehört weiterhin, dass die Infrastruktur für alternative Antriebe häufig noch nicht ausreichend ausgebaut ist. Eine Verknüpfung unterschiedlicher Mobilitätsangebote braucht kompatible digitale Einzellösungen und standardisierte Schnittstellen.
Darüber hinaus sind nachhaltige Fortbewegungsmittel nicht immer besonders kostengünstig und das kann sowohl für Privatreisende als auch für Geschäftsreisende dann schnell zu einem entscheidenden Ausschlusskriterium werden. Grundsätzlich erfordert eine nachhaltige Mobilität häufig, dass Leute ihre eigenen Gewohnheiten hinterfragen und neue Dinge ausprobieren müssen, und hierbei können wiederum transparente und intuitive Buchungssysteme die Umstellung erleichtern.
Abbildung: Elektroautos werden auch als Mietwagen immer häufiger nachgefragt. © Freepik, teksomolika
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