DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa
TAGESTHEMA
Bei Henkel wird ein "verhaltenes" Auftaktquartal erwartet, wie von CEO Carsten Knobel bei der Bilanzvorlage 2025 in Aussicht gestellt. Zumindest organisches Wachstum wird in der Konsensschätzung antizipiert - auf Konzernebene 1,1 Prozent, leicht besser beim Klebstoffsegment mit 1,2 Prozent, hingegen ausgesprochen schwach mit 0,9 Prozent bei Consumer Brands. Das ist schon besser als im Vorjahr, als der Umsatz um 1 Prozent schrumpfte und Consumer Brands - auch im Zuge der Restrukturierung - einen organischen Umsatzrückgang von 3,5 Prozent berichtete. Das Konsumumfeld ist eingetrübt, der Nahostkonflikt in einer von Henkels wachstumsstarken Regionen kam Ende Februar dazu. Henkel kauft zwar kein Rohöl direkt, aber petrochemische Derivate, so dass der Konzern einen gewissen Anteil der Preissteigerungen bei seinen Input- oder Transportkosten spüren dürfte. Dennoch bewegt sich Henkel auch mit einem schwachen ersten Quartal im Rahmen der Ziele für das Gesamtjahr, wenn auch am unteren Rand. Gewinnzahlen veröffentlicht Henkel im ersten Quartal im Allgemeinen nicht. Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, organisches Wachstum und EBIT-Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
PROG PROG PROG 1. QUARTAL 2026 1Q26 ggVj Zahl 1Q25 Umsatz Konzern 4.949 -5,6% 17 5.242 -Adhesive Technologies 2.611 -3,8% 17 2.715 -Consumer Brands 2.295 -7,6% 17 2.484 Organisches Wachstum Konzern 1,1 -- 17 -1,0 -Adhesive Technologies 1,2 -- 17 1,1 -Consumer Brands 0,9 -- 17 -3,5
AUSBLICK UNTERNEHMEN
RHEINMETALL (7:30)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
PROG PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj Zahl 1Q25 Umsatz 2.270 +26% 17 1.800 Operatives Ergebnis 262 +37% 17 191 Operative Ergebnismarge 11,6 -- 17 10,6 Ergebnis nach Steuern/Dritten 122 +45% 16 84 Ergebnis je Aktie 2,70 +52% 15 1,78
DEUTZ (7:30)
Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (Angaben in Millionen Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
PROG PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj Zahl 1Q25 Umsatz 537 +10% 4 489 EBIT bereinigt 37 +75% 4 21 EBIT-Marge bereinigt 6,8 -- 4 4,3
Weitere Termine:
07:00 AT/Kontron AG, Ergebnis 1Q (09:00 Earnings-Call)
07:00 CH/Swiss Re Group, Ergebnis 1Q
07:00 AT/AMS-Osram AG, Ergebnis 1Q (09:45 Analysten- und Pressekonferenz)
07:00 DE/Hamborner Reit AG, Ergebnis 1Q
07:00 DE/Wacker Neuson SE, Ergebnis 1Q
07:30 DE/Aumovio SE, Ergebnis 1Q (09:00 Analystenkonferenz)
07:30 DE/Jungheinrich AG, ausführliches Ergebnis 1Q
07:30 DE/Elringklinger AG, Ergebnis 1Q (13:00 Earnings-Call)
07:30 DE/GFT Technologies SE, Ergebnis 1Q
07:30 DE/SGL Carbon SE, Ergebnis 1Q (14:00 Analystenkonferenz)
07:30 FR/Bouygues SA, Ergebnis 1Q
07:30 LU/SAF-Holland SE, Ergebnis 1Q
07:50 DE/Suss Microtec SE, Ergebnis 1Q
07:55 DE/PVA TePla AG, Ergebnis 1Q
08:00 GB/Shell plc, Ergebnis 1Q
08:00 DE/Deutsche Beteiligungs AG, Ergebnis 1Q
08:00 DK/A.P. Moeller-Maersk A/S, Ergebnis 1Q
10:00 DE/Adidas AG, HV
10:00 DE/Allianz SE, HV
10:00 DE/EnBW Energie Baden-Württemberg AG, HV
10:00 DE/MTU Aero Engines AG, HV
10:00 DE/KSB SE & Co. KGaA, HV
10:30 DE/Talanx AG, HV
11:00 DE/Jost Werke SE, HV
13:00 US/McDonald's Corp, Ergebnis 1Q
14:00 US/Citigroup Inc, Investorentag
17:50 IT/Pirelli & C. SpA, Ergebnis 1Q
18:00 IT/Enel SpA, Ergebnis 1Q
22:00 US/Airbnb Inc, Ergebnis 1Q
22:00 US/Expedia Group Inc, Ergebnis 1Q
22:00 US/News Corp Ltd, Ergebnis 3Q
Im Laufe des Tages
- DE/Vincorion SE, Ergebnis 1Q
DIVIDENDENABSCHLAG
(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)
Unternehmen Dividende Daimler Truck 1,90 EUR Fuchs Stämme 1,22 EUR Fuchs Vorzüge 1,23 EUR Hannover Rück 12,50 EUR Symrise 1,25 EUR Vossloh 1,15 EUR
AUSBLICK KONJUNKTUR
- DE
08:00 Auftragseingang März
saisonbereinigt
PROGNOSE: +1,0% gg Vm
zuvor: +0,9% gg Vm
08:00 DE/Umsatz verarbeitendes Gewerbe März
ß8:00 DE/Umsatz im Dienstleistungssektor Februar
- EU
11:00 Einzelhandelsumsatz März
Eurozone
PROGNOSE: +0,1% gg Vm
zuvor: -0,2% gg Vm
- US
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 206.000
zuvor: 189.000
14:30 Produktivität ex Agrar (1. Veröffentlichung) 1Q
annualisiert
PROGNOSE: +1,1% gg Vq
4. Quartal: +1,8% gg Vq
Lohnstückkosten
PROGNOSE: +2,6% gg Vq
4. Quartal: +4,4% gg Vq
16:00 Bauausgaben Februar und März
ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES
Aktuell: Index zuletzt +/- % DAX Futures 25.023,00 -0,1 E-Mini-Future S&P-500 7.392,25 +0,0 E-Mini-Future Nasdaq-100 28.703,25 -0,1 Topix (Tokio) 3.858,89 +3,5 Hang-Seng (Hongk.) 26.605,06 +1,5 Shanghai-Comp. 4.169,30 +0,2 Mittwoch: INDEX zuletzt +/- % DAX 24.918,69 +2,1 DAX-Future 25.051,00 +2,3 XDAX 24.955,90 +0,1 MDAX 31.779,41 +2,1 TecDAX 3.810,45 +0,1 SDAX 18.348,10 +0,9 Euro-Stoxx-50 6.027,13 +2,7 Stoxx-50 5.173,34 +2,5 Dow-Jones 49.910,59 +1,2 S&P-500 7.365,12 +1,5 Nasdaq Composite 25.838,94 +2,0
FINANZMÄRKTE
EUROPA
Ausblick: Nach der Vortagesrally dürften Europas Börsen wenig verändert in den Handel am Donnerstag starten. Im Blick steht weiter die Geopolitik. Die Anleger hoffen auf einen formalen Friedensschluss zwischen den USA und dem Iran. Laut Medienberichten stehen beide Länder vor der Unterzeichnung eines Memorandum of Understanding zur Beendigung des Kriegs. Dieses sehe unter anderem eine Aufhebung der Sanktionen gegen den Iran vor, im Gegenzug verzichtete der Iran auf eine Anreicherung seiner Uran-Bestände. US-Präsident Donald Trump schürte die Erwartung auf eine baldige Lösung des Konflikts, zugleich stellte er die Öffnung der Straße von Hormus in Aussicht. Allerdings drohte Trump auch neue Militärschläge an, sollte es zu keiner Einigung kommen. Im Handel wird die Stimmung als vorsichtig optimistisch beschrieben. Der Ölpreis als das wichtigste Krisenbarometer in dem Konflikt zeigt sich am Morgen wenig verändert. Der Preis für Brent zieht leicht an auf knapp 102 Dollar das Fass. Daneben gilt es auch am Donnerstag eine Flut von Unternehmensnachrichten zu verarbeiten.
Rückblick: Stützend wirkten die sich mehrenden Hinweise auf eine Deeskalation im Nahen Osten. Das Nachrichtenportal Axios berichtete über eine Absichtserkärung zwischen dem Iran und den USA zur baldigen Beendigung des Kriegs. Der Ölpreis setzte daraufhin die Abwärtsbewegung vom Vortag beschleunigt fort. Energietitel verloren daher im Schnitt um 2,1 Prozent. Die Auftragseingänge bei Leonardo (+5%) und Kongsberg (+5,1%) begeisterten. Dassault Aviation legten um 1,7 Prozent und Safran um 9 Prozent zu, Rolls-Royce um 6,4 Prozent und im DAX stiegen MTU um 10,1 Prozent. Für den Technologiesektor ging es um 3,5 Prozent nach oben. Marktteilnehmer verwiesen auf die guten Quartalszahlen und den optimistischen Ausblick von AMD. Novo Nordisk stiegen um 2,5 Prozent. Der Erfolg der Abnehmpille Wegovy habe alle Erwartungen übertroffen, hieß es.
DAX/MDAX/SDAX/TECDAX
Rally - BMW (+5,4%) glänzte mit einer besseren Marge. Bei Continental (+9%) erhöhte sich die Gewinnmarge sogar so deutlich, dass trotz eines Umsatzeinbruchs von über 10 Prozent der Gewinn gegenüber Vorjahr gesteigert wurde. Eine weitere positive Überraschung sahen Marktteilnehmer in Teilen der Quartalszahlen von Daimler Truck. Die Aktie legte um 1,1 Prozent zu. Infineon verloren gegen den Trend 2,1 Prozent. Das zweite Quartal war eher schwächer als erwartet verlaufen, wie es von der DZ Bank hieß. Zalando verloren 1,7 Prozent. Stifel sprach von durchwachsenen Erstquartalszahlen. Lufthansa stiegen nach Erstquartalszahlen um 6,3 Prozent - auch gestützt von den Entwicklungen im Nahen Osten und gesunkenen Ölpreisen. In der Folge ging es für Tui um 6,3 Prozent nach oben. Fresenius stiegen nach Zahlenausweis um 1,1 Prozent. Heidelberg Materials (+2,5%) legte einen soliden Start ins Jahr hin, wie RBC urteilte. Teamviewer schlossen 5,7 Prozent im Plus. Die Erwartungen waren im Vorfeld des Zahlenausweises sehr schwach, daher fielen nun die Aufschläge sehr üppig aus, wie es hieß.
XETRA-NACHBÖRSE
Qiagen bewegten sich nach Vorlage endgültiger Geschäftszahlen kaum. "Die Geschäftszahlen entsprachen den vorläufigen, waren daher bekannt", sagte ein Händler von Lang & Schwarz. Airbus reagierten am Abend nicht auf den Großauftrag durch AirAsia über 150 Maschinen. Kontron wurden 1,5 Prozent fester getaxt bei 23,30 Euro in der Mitte. Dem Unternehmen steht ein Übernahmeangebot durch den größten Aktionär für 23,50 Euro je Aktie bevor.
USA - AKTIEN
Sehr fest - Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Krieges hat die Wall Street auf Allzeithochs getrieben. Der Hauptimpuls kam von stark gefallenen Ölpreisen, nachdem US-Präsident Trump Hoffnungen auf eine Beilegung des Nahost-Konflikts geschürt hatte. Gestützt wurden die Trump-Aussagen auch von Berichten, wonach die USA und Iran kurz vor einer Vereinbarung für ein Kriegsende stehen. AMD lieferte starke Geschäftszahlen und einem ebensolchen Umsatzausblick. Die Aktie schoss um 18,6 Prozent nach oben. Nvidia lagen 5,7 Prozent höher, Intel um weitere 4,5 Prozent. Der Technologiesektor im S&P-500 lag mit plus 2,1 Prozent vorn. Super Micro Computer meldete derweil mehr als eine Verdoppelung des Umsatzes. Der KI-Server-Hersteller übertraf zugleich die Gewinnerwartungen. Die Aktie haussierte um 24,6 Prozent. Arista Networks sackten dagegen um 13,6 Prozent ab. Der Spezialist für Netzwerktechnik berichtete zwar von einem höheren Gewinn und einem Umsatzanstieg über Markterwartung, allerdings hatten einige Analysten noch mehr erwartet, unter anderem eine Anhebung des Umsatzausblicks. Daher kam es zu Gewinnmitnahmen. CVS Health legten um 7,7 Prozent zu. Das Gesundheitsunternehmen übertraf die Erwartungen und signalisierte eine verbesserte Profitabilität im Versicherungsgeschäft. Uber machten nach höheren Quartalsumsätzen und Bruttobuchungen einen Sprung um 8,4 Prozent.
USA - ANLEIHEN
US-Treasuries Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 3,87 -0,07 3,92 3,84 5 Jahre 4,00 -0,08 4,05 3,97 10 Jahre 4,35 -0,07 4,39 4,33
Mit den gesunkenen Ölpreisen ebbten Inflationssorgen ab. Am Anleihemarkt fielen daher die Renditen deutlich. Für Erleichterung sorgte zudem angesichts der Relevanz für Marktzinsen die Mitteilung des US-Finanzministeriums über den Finanzbedarf im nächsten Quartal. Die US-Regierung wird das Volumen einiger seiner vielbeachteten Anleiheverkäufe "mindestens für die nächsten Quartale" konstant halten. Damit wurden Befürchungen entkäftet, dass der Finanzbedarf angesichts der Kriegskosten und im Hinblick auf mögliche Rückforderungen von Importzöllen höher hätte ausfallen können.
DEVISENMARKT
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 18:16 EUR/USD 1,1749 +0,0 0,0002 1,1747 1,1701 EUR/JPY 183,76 +0,0 0,0800 183,6800 184,5600 EUR/CHF 0,9152 +0,0 0,0003 0,9149 0,9154 EUR/GBP 0,8641 0,0 0,0000 0,8641 0,8624 USD/JPY 156,38 -0,0 -0,0100 156,3900 157,7100 GBP/USD 1,3593 +0,0 0,0002 1,3591 1,3564 USD/CNY 6,8058 -0,1 -0,0052 6,8110 6,8300 USD/CNH 6,8052 -0,1 -0,0082 6,8134 6,8270 AUS/USD 0,7245 +0,1 0,0009 0,7236 0,7189 Bitcoin/USD 81.063,87 -0,4 -349,19 81.413,06 81.466,04
Der Dollar verlor als sicherer Hafen an Zuspruch angesichts der Entspannungssignale, der Dollar-Index büßte 0,4 Prozent ein.
ROHSTOFFE
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.694,85 +0,1 5,80 4.689,05 Silber 77,62 +0,4 0,29 77,33 Platin 2.051,17 -0,5 -9,65 2.060,83
Reduzierte Marktzinsen und Dollar-Schwäche hievten den Goldpreis um 3,1 Prozent nach oben.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 95,67 +0,6 0,59 95,08 Brent/ICE 101,91 +0,6 0,64 101,27
Brent verbilligte sich um 7,7 Prozent, unterschritt temporär sogar die 100-Dollar-Marke, obwohl die Straße von Hormus weiter blockiert war und die US-Marine gegen iranische Blockadebrecher vorging. Gesunkene US-Rohöllagerbestände spielten wegen der Dominanz der Geopolitik keine Rolle.
MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR
AIRBUS
hat einen Großauftrag aus Südostasien erhalten. Die malaysische AirAsia hat 150 Maschinen des Typs A220-300 fest bestellt. Finanzielle Details wurden nicht genannt.
DEUTSCHE TELEKOM
Bei der Telekom wird auch am Donnerstag gestreikt. Wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte, weitet sie die Warnstreiks auf Standorte in zwölf Bundesländern aus.
SIEMENS HEALTHINEERS
streicht nach erheblichen Umsatzeinbußen in China im abgelaufenen Quartal die Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 zusammen und stellt das Diagnostikgeschäft auf den Prüfstand. Der Medizintechnikkonzern begründete die Prognosesenkung mit einer strukturellen Veränderung des chinesischen Marktes für Labordiagnostik sowie einer gestiegenen Inflationserwartung. Belastend wirken im abgelaufenen Quartal überdies Handelszölle und negative Wechselkurseffekte. "Obwohl das Umfeld schwierig bleibt, ist unser synergetischer Kern aus Imaging und Precision Therapy weiter mit gutem Momentum auf Kurs", sagte Vorstandschef Bernd Montag. "Zudem ergreifen wir Maßnahmen für die Zukunft des Unternehmens: Wir leiten die nächsten Schritte zur Schaffung von Optionen für Diagnostics ein." Für das zweite Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Umsatzwachstum und EBIT-Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 2. QUARTAL 2Q25/26 ggVj 2Q25/26 ggVj 2Q24/25 Umsatz 5.681 -4% 5.769 -2% 5.909 Vergleichbares Umsatzwachstum 3,1 -- 3,4 -- 6,8 EBIT bereinigt 836 -15% 868 -12% 982 EBIT-Marge bereinigt 14,7 -- 15,0 -- 16,6 Ergebnis nach Steuern/Dritten 506 -5% 466 -12% 530 Ergebnis je Aktie 0,45 -4% 0,42 -11% 0,47 Ergebnis je Aktie bereinigt 0,53 -5% 0,51 -9% 0,56
VONOVIA
hat im ersten Quartal den operativen Gewinn EBITDA leicht gesteigert und dabei von einem höheren Beitrag aus dem Vermietungsgeschäft und den wohnungsnahen Dienstleistungen profitiert. Vor Steuern und unter dem Strich ergaben sich deutliche Gewinnrückgänge, unter anderem wegen höherer Finanzierungskosten und Steuern. Außerdem fand im Quartal keine Neubewertung des Portfolios statt. Die Verschuldung LTV sank leicht. Für die Ziele im Gesamtjahr und bis 2028 sieht sich der Bochumer Wohnimmobilienkonzern auf Kurs. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET 1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q25 EBITDA bereinigt total 712 +1% 702 Ergebnis vor Steuern bereinigt 462 -4% 482 Ergebnis vor Steuern ber pro Aktie 0,54 -8% 0,59 Ergebnis nach Steuern/Dritten 366 -7% 394 Ergebnis je Aktie 0,43 -10% 0,48 Operating Free Cashflow 364 -43% 634
AMS-OSRAM
hat ihre Marge im ersten Quartal weitgehend stabil gehalten. Der Umsatz des Halbleiter- und Sensorspezialisten sank dagegen wegen des angekündigten Verkaufs von Unternehmensbereichen zur Entschuldung und wegen widriger Wechselkurseffekte. Den Ausblick für das "Übergangsjahr" 2026 bestätigte das Unternehmen. Im ersten Quartal sank der Umsatz wegen Währungseffekten und des Verkaufs von Unternehmensteilen um 3 Prozent zum Vorjahr auf 796 Millionen Euro. Bereinigt wäre er um rund 8 Prozent gestiegen. Er lag damit am oberen Ende der Prognosespanne. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging ebenfalls um 3 Prozent auf 131 Millionen Euro zurück. Die entsprechende Marge rückte um 10 Basispunkte auf 16,5 Prozent vor. Das Unternehmen meldete zudem die Unterzeichnung einer Entwicklungsvereinbarung "mit einem etablierten Infrastrukturpartner" im Bereich KI-Datenzentren.
AUMOVIO
Der Autozulieferer hat im ersten Quartal trotz des anhaltend schwierigen Umfelds in der Autobranche das bereinigte operative Ergebnis prozentual zweistellig gesteigert. Gegenwind verzeichnete der Konzern auch von der Währungsseite. Am Ausblick für das Gesamtjahr hält der Konzern fest. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):
. BERICHTET PROG PROG 1. QUARTAL 1Q26 ggVj 1Q26 ggVj 1Q25 Umsatz bereinigt 4.400 -8% 4.417 -8% 4.805 EBIT bereinigt 106 +14% 103 +10% 93 EBIT-Marge bereinigt 2,4 -- 2,3 -- 1,9 Free Cashflow bereinigt -3 -- -56 -- -33
KNORR-BREMSE
hat im ersten Quartal vor allem dank einer starken Ergebnisentwicklung der Truck-Sparte die Rendite bei leicht rückläufigen Umsätzen verbessert. In den ersten drei Monaten lag der Umsatz mit 1,937 Milliarden Euro gut 1 Prozent unter Vorjahresniveau. Das EBIT stieg um ein Fünftel auf 245 Millionen Euro. Die operative EBIT-Marge lag mit 13,5 Prozent über dem Vorjahresniveau von 12,1 Prozent. Analysten haben nur mit einer Rendite von 13,0 Prozent gerechnet. Das Ergebnis je Aktie stieg um 13 Prozent auf 0,95 Euro. Der Auftragseingang sank dagegen den weiteren Angaben zufolge um gut 6 Prozent auf 2,23 Milliarden Euro. Grund sei eine leicht rückläufige Nachfrage im Schienenfahrzeugmarkt sowie moderat gesunkene Auftragseingänge im Nutzfahrzeugbereich. Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte der Münchener Konzern.
KONTRON
steht ein Übernahmeangebot durch ihren größten Aktionär bevor. Wie der IT-Konzern mitteilte, erwägt Ennoconn Corporation "ernsthaft", die Beteiligungsschwelle von 30 Prozent zu überschreiten, durch welche ein Pflichtangebot ausgelöst würde. Als Preis wolle Ennoconn 23,50 Euro je Aktie anbieten.
LANXESS
Der Spezialchemiekonzern hat auch im ersten Quartal 2026 spürbar unter dem schwachen konjunkturellen Umfeld gelitten. Im laufenden Quartal erwartet Lanxess gegenüber dem ersten Quartal einen deutlichen Anstieg des EBITDA vor Sondereinflüssen auf 130 bis 150 Millionen Euro. In den Monaten Januar bis März sackte das EBITDA vor Sondereinflüssen um 29,3 Prozent auf 94 Millionen Euro ab, die entsprechende Marge verschlechterte sich auf 6,8 von 8,3 Prozent. Hier hatte die Konsensschätzung auf 92 Millionen EBITDA bzw 6,7 Prozent Marge gelautet. Unterm Strich häufte sich ein Konzernverlust von 141 Millionen Euro an nach minus 57 Millionen vor einem Jahr. Der Umsatz sank um 13,9 Prozent auf 1,378 Milliarden Euro. Analysten hatten im Mittel 1,371 Milliarden Euro Umsatz erwartet.
ARM HOLDINGS
rechnet nach eigenen Angaben mit einer höheren Nachfrage nach seiner neuen Computerchip-Reihe, ließ seine Umsatzprognose für die Chips jedoch unverändert, da das Unternehmen daran arbeitet, das Angebot zu erhöhen. Das britische Halbleiterunternehmen hatte im März mitgeteilt, dass es bis Anfang 2028 Chips im Wert von 1 Milliarde US-Dollar verkaufen wolle. Am Mittwoch teilte es mit, dass sich seine Nachfrageprognose auf 2 Milliarden Dollar verdoppelt habe, es aber nicht über das nötige Angebot verfüge, um die neuen Bestellanfragen zu erfüllen.
FLUTTER
hat im ersten Quartal einen geringeren Gewinn verbucht, was auf einen Rückgang der durchschnittlichen monatlichen Spieler zurückzuführen ist.
HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
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May 07, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)
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