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MÄRKTE ASIEN/Auf breiter Front aufwärts - Tokio mit Rally aus Feiertagspause zurück

DJ MÄRKTE ASIEN/Auf breiter Front aufwärts - Tokio mit Rally aus Feiertagspause zurück

Von Steffen Gosenheimer

DOW JONES--An den ostasiatischen Börsen ist es am Donnerstag weiter nach oben gegangen. Für Risikobereitschaft sorgten die zuletzt gestiegenen Hoffnungen auf einen Frieden im Nahost-Konflikt. Laut US-Präsident Donald Trump gibt es ein einseitiges Rahmenabkommen, dem nun der Iran noch zustimmen muss. Dessen ungeachtet hatte Trump am Vortag mit der Drohung nachgelegt, die USA würden die Bombardierung des Iran mit größerer Härte als vor dem Waffenstillstand wieder aufnehmen, wenn Teheran den zur Diskussion stehenden Bedingungen zur Beendigung des Krieges nicht zustimme.

Die Ölpreise steigen zwar wieder etwas, liegen aber weiter deutlich unter den jüngsten Hochs. Brent-Öl kostete knapp 102 Dollar, 0,5 Prozent mehr als am Vortag.

In Tokio konnten die Börsianer nach Ende der sogenannten Goldenen Woche mit einigen Feiertage hintereinander erstmals auf die neue Gemengelage reagieren. Der breite Topix-500 stieg um 3,0 Prozent und kratzte an seinem Rekordhoch, während der Nikkei-225-Index mit dem aufgebauten Nachholbedarf noch stärker zulegte und bereits ein Allzeithoch erreichte.

Dass der Yen seit vergangenem Donnerstag deutlich aufgewertet hat, bremste die Kauflaune in Japan nicht. Dahinter stehen offensichtliche wiederholte Interventionen der japanischen Regierung zur Stützung der eigenen Währung, die seit der Vorwoche immer wieder kurze starke Aufwertungen zeigt, auch am frühen Donnerstag wieder. Der Dollar wurde zuletzt mit 156,20 Yen gehandelt, am vergangenen Donnerstag vor dem erste besonders starken Aufwertungsschub waren es noch rund 160,50 Yen gewesen. Motiviert dürften die Interventionen auch durch den Energiepreisschock sein, zumal Japan als besonders abhängig gilt von Energieimporten. Ein höherer Yen-Kurs verbilligt Importe.

In Seoul stagnierte der Kospi zunächst nach den vorangegangen Hausse-Schüben, zog im Späthandel dann aber doch noch an und ging mit einem Plus von 1,4 Prozent auf ein erneutes Rekordhoch aus dem Tag.

In Hongkong (Späthandel) verbesserte sich der HSI um 1,7 Prozent, während es in Shanghai nur für ein Plus von 0,5 Prozent reichte. Im australischen Sydney gewann das Börsenbarometer 1,0 Prozent.

Klare Gewinner in Tokio waren Aktien aus dem Halbleitersektor, wo der Nachholbedarf mit Blick auf die globale Entwicklung der Branchenwerte vor dem Hintergrund der wieder stark gespielten KI-Fantasie in dieser Woche besonders groß war. Dazu wartete zuletzt AMD mit starken Zahlen und einem zuversichtlichen Ausblick auf und in der Nacht prognostizierte Arm für das erste Quartal einen Umsatz über den Erwartungen der Wall Street und sprach zudem von Problemen, die hohe Nachfrage nach Chips zu erfüllen.

Advantest gewannen 7,6, Renesas 12,9 und Tokyo Electron 8,6 Prozent. Softbank Group schossen um 18,4 Prozent nach oben. In Hongkong waren Hua Hong mit einem Kursplus von über 7 Prozent weiter gesucht, während SMIC um 3,7 Prozent weiter zulegten. Für Kursfantasie sorgte dabei auch, dass Berichten zufolge die USA und China erwägen, das Thema Künstliche Intelligenz beim anstehenden Gipfeltreffen zwischen den Präsidenten Trump und Xi Jinping auf die Tagesordnung zu setzen.

Samsung Electronics und SK Hynix zeigten sich in Seoul nach Gewinnen im späten Handel nochmals 2,1 bzw. 3,3 Prozent fester, nach den bereits fulminanten Gewinnen der Vortage.

Für die Aktie des Sprengstoffherstellers Orica ging es in Sydney nach der Zahlenvorlage und mit einer Erhöhung der Zwischendividende um 7,6 Prozent nach oben.

Energiewerte litten unter einem Plan der australischen Regierung, der von Exporteuren von verflüssigtem Erdgas verlangt, 20 Prozent der neuen Produktion für den Inlandsmarkt zu reservieren. Dies schürte Sorgen um künftige Gewinne. Santos rutschten um 3,3 und Woodside Energy um 4,2 Prozent ab. Origin Energy gaben um 2,6 Prozent nach.

=== 
INDEX           zuletzt +/- %   % YTD Handelsschluss 
S&P/ASX 200 (Sydney)   8.878,10  +1,0    +1,9      08:00 
Topix 500 (Tokio)    2.998,08  +3,0   +12,7      08:00 
Kospi (Seoul)      7.490,05  +1,4   +77,7      08:30 
Hang-Seng (Hongkong)  26.655,82  +1,7    +4,0      10:00 
Shanghai-Composite    4.180,09  +0,5    +5,3      09:00 
Straits-Times (Singapur) 4.938,12  +0,2    +6,3      11:00 
IDX Comp. (Indonesien)  7.121,58  +0,4   -17,6      10:00 
KLCI (Malaysia)     1.762,88  +0,3    +4,9      10:00 
 
DEVISEN          zuletzt +/- %   00:00    Mi, 09:12 % YTD 
EUR/USD          1,1749  +0,0   1,1747     1,1729  +0,0 
EUR/JPY          183,59  -0,1   183,68     183,51  -0,2 
EUR/GBP          0,8637  -0,1   0,8641     0,8631  -0,9 
USD/JPY          156,23  -0,1   156,39     156,45  -0,3 
USD/KRW         1.450,15  +0,4  1.444,93    1.455,08  +0,7 
USD/CNY          6,8027  -0,1   6,8110     6,8173  -2,7 
USD/CNH          6,8012  -0,2   6,8134     6,8185  -2,5 
USD/HKD          7,8312  -0,1   7,8354     7,8356  +0,6 
AUD/USD          0,7249  +0,2   0,7236     0,7241  +8,7 
NZD/USD          0,5959  +0,1   0,5955     0,5945  +3,5 
BTC/USD         81.426,43  +0,0 81.413,06    81.570,46  -7,1 
 
ROHÖL           zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex          94,65  -0,5   -0,43      95,08 
Brent/ICE         101,14  -0,1   -0,13     101,27 
 
Metalle          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold           4.739,79  +1,1   50,74    4.689,05 
Silber           78,81  +1,9    1,48      77,33 
Platin          2.070,32  +0,5    9,49    2.060,83 
 
Angaben ohne Gewähr 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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May 07, 2026 03:10 ET (07:10 GMT)

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