
Für die langfristige Lebensplanung ist finanzielle Vorsorge wichtig. Unfall, Krankheit oder Todesfall können erhebliche finanzielle Folgen haben - nicht nur für Betroffene selbst, sondern auch für ihre Familien.
Deshalb ist es wichtig, dass man sich in diesem Zusammenhang frühzeitig mit geeigneten Versicherungen auseinandersetzt. Aber welche Policen sind wirklich ratsam und worauf sollte man bei der Auswahl unbedingt achten?
Grundabsicherung: Schutz vor existenziellen Risiken
Bei jeder sinnvollen Vorsorgestrategie sollte zunächst einmal die Absicherung von existenzbedrohenden Risiken im Mittelpunkt stehen. Hierbei spielt eine private Haftpflichtversicherung eine entscheidende Rolle. Diese Absicherung tritt ein, wenn man selbst gegenüber Dritten einen Schaden verursacht und etwa bei einem Unfall im Alltag haftbar gemacht wird.
Hierbei können die Schadenssummen schnell hoch ausfallen und durch die hohen Forderungen die eigene finanzielle Existenz bedrohen. Aus diesem Grund gehört eine private Haftpflicht zu den wichtigsten Policen überhaupt.
Mindestens genauso wichtig ist aber auch die Absicherung von Hinterbliebenen. Gerade für Paare oder Familien mit Kindern ist es enorm wichtig, dass bei einem Todesfall die Partnerin oder der Partner finanziell gut abgesichert ist. Wer sich über eine solche Absicherung informieren will, findet bei der HUK24 Risikolebensversicherung wichtige Informationen rund um die Funktionsweise und die Leistungen einer solchen Police. Grundsätzlich geht es bei einer Risikolebensversicherung darum, dass die Hinterbliebenen im Ernstfall weiterhin die Lebenshaltungskosten und auch laufende Kredite weiter bestreiten können, und zwar ohne in eine finanzielle Schieflage zu kommen.
Berufsunfähigkeitsversicherung: Den Schutz des Einkommens im Blick
Für die meisten Leute ist die eigene Arbeitskraft die wichtigste Einnahmequelle. Fällt diese Arbeitskraft durch einen Unfall oder Krankheit weg, dann können die daraus resultierenden finanziellen Folgen katastrophal sein. An diesem Punkt setzt eine Berufsunfähigkeitsversicherung an.
Eine sogenannte BU-Versicherung leistet eine monatliche Rente, wenn die versicherte Person den eigenen Beruf dauerhaft nicht mehr ausüben kann. Eine Berufsunfähigkeit tritt statistisch betrachtet deutlich häufiger auf als oft angenommen, und zwar oftmals schon deutlich vor dem Renteneintrittsalter. Deshalb ist eine solche Absicherung für Berufstätige so wichtig und sollte unbedingt einen Teil der Vorsorge darstellen.
Wichtig ist bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung aber, dass man bereits vor dem Abschluss einen genauen Blick auf die Vertragsbedingungen wirft. Schließlich gibt es erhebliche Unterschiede beispielsweise bei der Definition einer Berufsunfähigkeit, den möglichen Ausschlüssen und der Höhe der zu erwartenden Leistungen im Fall einer festgestellten Berufsunfähigkeit.
Kranken- und Pflegeversicherung bei der finanziellen Vorsorge nicht unterschätzen
Grundsätzlich gibt es in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht. Trotzdem stehen hierbei Gestaltungsräume, zum Beispiel durch eine gesetzliche oder private Absicherung, zur Verfügung. Beide Krankenversicherungssysteme haben ihre Vorteile und auch Nachteile, die individuell abgewogen und bewertet werden sollten.
Neben der Krankenversicherung rückt zusätzlich die Pflegeversicherung in den letzten Jahren immer mehr in den Vordergrund. Rund um die Pflege im Alter deckt die gesetzliche Absicherung häufig nur noch einen gewissen Teil der tatsächlichen Pflegekosten ab. Deshalb ist es sicher keine schlechte Idee, wenn man sich im Rahmen der eigenen Vorsorge für das Alter auch über eine zusätzliche private Pflegeversicherung informiert.
Auf diese Weise lassen sich finanzielle Lücken rund um den eigenen Pflegebedarf im Alter schließen. Nicht zuletzt, weil wir Menschen statistisch immer älter werden, ist es ratsam, sich möglichst schon in jüngeren Jahren mit dieser Thematik zu beschäftigen.
Sachversicherungen als Schutz für das Eigenheim
Neben der Absicherung von Personen spielen aber genauso Sachversicherungen eine wichtige Rolle. Hierzu zählt beispielsweise eine Hausratversicherung, die für Schäden etwa durch Leitungswasser, Feuer oder einen Einbruch am eigenen Hausrat aufkommt.
Immobilienbesitzerinnen und Immobilienbesitzer brauchen außerdem unbedingt eine Wohngebäudeversicherung. Diese Absicherung schützt vor den finanziellen Folgen durch Schäden am eigenen Gebäude, die etwa durch äußere Einflüsse wie einen Brand, Sturm oder auch Starkregen entstehen können. Überprüfen sollten Eigenheimbesitzer außerdem, ob für das Eigenheim der Abschluss einer Elementarversicherung als zusätzlicher Baustein innerhalb der Wohngebäudeversicherung möglich ist.
Überversicherung sollte unbedingt vermieden werden
Rund um die eigene finanzielle Vorsorge sollte man sich unbedingt genau informieren. Schließlich ist es schon sinnvoll, so viel wie möglich und sinnvoll ist für die eigene Vorsorge zu tun. Allerdings gilt es trotzdem, unbedingt eine Überversicherung zu vermeiden, um nicht unnötig viel Geld auszugeben.
Um solche Dinge zu vermeiden, sollte man regelmäßig die vorhandenen Versicherungen überprüfen und sich einen guten Überblick verschaffen. Schließlich kann es durch veränderte Lebensumstände vorkommen, dass man vielleicht weniger Absicherung braucht und man eigentlich überversichert ist.
Abbildung: Vorsorge und die Absicherung der Familie sollte man im Blick behalten. © Freepik, Drazen Zigic
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