Linz (www.anleihencheck.de) - Trotz erneuten Auseinandersetzungen in der Straße von Hormus prägen Hoffnungen auf ein baldiges Ende des Konflikts zwischen den USA und dem Iran aktuell das Zins- und Währungsbild, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Washington habe Teheran ein kurzes Memorandum vorgelegt, das die schrittweise Öffnung der Straße von Hormus und Lockerungen bei Hafenbeschränkungen vorsehe. Die langfristigen Zinsen würden zumindest kurzfristig spürbar auf die vermeintliche Einigung reagieren. Der 10-Jahres-IRS-Satz habe von seinem letzten Hoch am 27. März von 3,1326% nun wieder auf Werte rund um 2,95% nachgegeben. Die jüngsten Rücksetzer würden mögliche Chancen eröffnen, Zinsrisiken kosteneffizient abzusichern. Grund dafür seien erneut Bewegung bei den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran. Die Kombination aus geopolitischer Entspannungstendenz, nachgebenden Ölpreisen und einem Rückgang der Swap-Sätze würden zahlreiche Kunden als Zeitfenster für Zinsabsicherungen nutzen. Auch der EUR/USD-Kurs reagiere auf eine mögliche Einigung zwischen den USA und Iran. Der EUR/USD-Kurs notiere kurzfristig bei knapp 1,1797 und korrigiere auf nun 1,1740. (08.05.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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