Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
979 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE USA/Wall Street wieder auf Rekordkurs

DJ MÄRKTE USA/Wall Street wieder auf Rekordkurs

DOW JONES--Die Wall Street nimmt ihren Rekordlauf am Freitag wieder auf - S&P-500 und Nasdaq marschieren Allzeithochs auf Schlusskursbasis entgegen. Die Abgaben vom Vortag werden somit wieder wettgemacht. Für Zuversicht sorgt, dass die USA offenbar um jeden Preis eine Friedensvereinbarung mit dem Iran finden wollen. US-Präsident Donald Trump bezeichnete wiederholt die Waffenruhe als intakt und nicht gebrochen, obwohl es wieder wechselseitige Scharmützel zwischen den Kriegsparteien gab.

Während der Dow-Jones-Index gegen Mittag US-Ostküstenzeit bei 49.618 Punkten stagniert, ziehen S&P-500 und Nasdaq-Composite um 0,8 bzw. 1,4 Prozent an. Positiv auf die Stimmung wirkt auch, dass laut einem US-Bundeshandelsgericht Trump nicht befugt war, neue weltweite Zölle zu erheben, nachdem eine vorherige Zollmaßnahme im Februar vom Obersten Gerichtshof der USA für ungültig erklärt worden war. Folglich sei Trumps Proklamation "ungültig, und die gegen die Kläger verhängten Zölle sind rechtlich unzulässig."

Sehr starke Arbeitsmarktdaten setzen derweil kaum Akzente. Die US-Wirtschaft hat im April sehr viel mehr neue Stellen geschaffen, als Ökonomen ihr zugetraut hatten. Die Arbeitslosenquote bleibt konstant bei 4,3 Prozent. Nicht nur stehen die US-Arbeitsmarktdaten derzeit nicht im Rampenlicht, die Lesung löst auch keinen Handlungsbedarf mit Blick auf die US-Notenbank aus. Am Markt wird derzeit erwartet, dass die Fed im laufenden Jahr stillhalten wird.

"Mit der erhöhten und steigenden Inflation würde die Fed unter normalen Umständen über Zinserhöhungen nachdenken. Stattdessen wird die Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh voraussichtlich abwarten. Das bedeutet, dass die Geldpolitik de facto lockerer wird", urteilt Chefmarktstratege Sonu Varghese von Carson Group. Für eine Lockerung der Geldpolitik spricht auch die schwächer als gedacht ausgefallene Stimmung der US-Verbraucher im Mai, zumal die Inflationserwartungen der Konsumenten zurückgingen.

Am Anleihemarkt sinken die Renditen auf alle Fälle wieder - im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 4,36 Prozent. Analystin Daniela Hathorn von Capital.com weist darauf hin, dass das Lohnwachstum auf Jahresbasis schwächer als erwartet ausgefallen sei. "Es reduziert die Dringlichkeit für die Fed, weiter zu straffen (...)", sagt Hathorn. Der Dollar-Index büßt mit nachgebenden Marktzinsen 0,2 Prozent ein.

Die Ölpreise legen mit den Schlagzeilen über Kampfhandlungen im Nahen Osten leicht an, Nordseeöl der Sorte Brent kostet aber weiter über 100 Dollar das Fass. Auf Wochensicht steuert der Ölpreis aber auf Verluste zu. Trump hatte die jüngsten militärischen Auseinandersetzungen zwischen iranischen und US-amerikanischen Streitkräften als "eine Lappalie" abgetan und erklärt hatte, dass der Waffenstillstand weiterhin in Kraft sei. Sinkende Marktzinsen und Dollar-Schwäche hieven die Feinunze Gold um 0,7 Prozent nach oben.

Am Aktienmarkt sorgt weiter die Berichtssaison für stärkere Impulse bei Einzelwerten. Coreweave hat den Verlust im ersten Quartal ausgeweitet und mitgeteilt, dass höhere Komponentenpreise die Investitionsausgaben in diesem Jahr erhöhen könnten. Der Cloud-Computing-Anbieter plant Investitionen über 31 bis 35 statt von 30 Milliarden Dollar. Die Aktie stürzt um 13,4 Prozent ab.

Cloudflare brechen um 23,5 Prozent ein. Das Cloud-Konnektivitätsunternehmen plant im Rahmen eines von künstlicher Intelligenz getriebenen Restrukturierungsplans rund 1.100 Arbeitsplätze abzubauen und spricht von einer Reaktion darauf, dass KI einen "Paradigmenwechsel" in der Softwarebranche auslöse. Das Unternehmen meldete zudem einen Quartalsgewinn und -umsatz, die besser als von der Wall Street erwartet ausfielen, und hob die Jahresprognose an.

Auch Upwork baut im Rahmen eines Restrukturierungsplans Arbeitsplätze ab, konkret fast ein Viertel. Auch die Marktplattform für freie Mitarbeiter verweist auf eine sich verändernde "Natur der Arbeit" durch den Fortschritt der KI-Technologie. Das Unternehmen senkte zudem seine Umsatzprognose. Die Aktie sackt um 21,6 Prozent ab.

Block hat die Jahresgewinnprognose angehoben, nachdem der Bruttogewinn im ersten Quartal gesteigert worden ist. Die Aktie des Fintech-Unternehmens wird 6,9 Prozent höher gehandelt. Akamai Technologies gab bekannt, im Rahmen einer siebenjährigen Vereinbarung im Wert von 1,8 Milliarden Dollar Cloud-Infrastruktur-Dienste für ein führendes KI-Labor bereitzustellen. Die Reaktion ist ein Kursfeuerwerk um 20,1 Prozent.

Trade Desk stürzen um 6,3 Prozent ab. Das Werbetechnologieunternehmen meldete für das erste Quartal schwächer als erwartet ausgefallene Gewinne und gab eine schwache Umsatzprognose ab. Einen Abschlag von 7 Prozent verbuchten Expedia nach Zahlenvorlage. Analysten sprechen von einer enttäuschenden Buchungsprognose des Reiseportals.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      49.618,49  +0,0   +21,52    49.910,59 
S&P-500     7.396,77  +0,8   +59,66    7.365,12 
NASDAQ Comp  26.175,55  +1,4  +369,36    25.806,20 
NASDAQ 100   29.123,14  +2,0  +559,19    28.563,95 
 
US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,89 -0,03    3,92      3,89 
5 Jahre       4,01 -0,03    4,04      4,02 
10 Jahre      4,36 -0,03    4,39      4,37 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 13:50 
EUR/USD      1,1773  +0,4   0,0048     1,1725   1,1695 
EUR/JPY      184,44  +0,3   0,4700     183,97  183,8300 
EUR/CHF      0,9149  0,0   0,0000     0,9149   0,9174 
EUR/GBP      0,8641  -0,1  -0,0009      0,865   0,8636 
USD/JPY      156,64  -0,2  -0,2700     156,91  157,1400 
GBP/USD      1,3622  +0,5   0,0071     1,3551   1,3540 
USD/CNY      6,8011  0,0  -0,0003     6,8014   6,8300 
USD/CNH      6,7963  -0,2  -0,0116     6,8079   6,8278 
AUS/USD      0,7242  +0,5   0,0033     0,7209   0,7176 
Bitcoin/USD  79.819,33  -0,1   -49,95    79.869,28 78.806,24 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     95,70  +0,9    0,89      94,81 
Brent/ICE     101,43  +1,4    1,37     100,06 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.717,18  +0,7   32,00    4.685,18 
Silber       80,43  +2,5    1,96      78,48 
Platin     2.039,03  +0,8   17,03    2.022,00 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 08, 2026 12:49 ET (16:49 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.