Die Stimmung in Deutschland ist trüb. Am Aktienmarkt ist davon nichts zu spüren. Auch Deutschlands Insider lassen sich davon nicht beirren, das zeigt unsere April-Auswertung. Der ifo-Geschäftsklimaindex auf dem tiefsten Stand seit der Corona-Krise. Der Einkaufsmanagerindex signalisiert Schrumpfung, der ZEW-Index ist auf -17,2 Punkte abgestürzt. Wer die Sentiment-Indikatoren liest, könnte meinen, Deutschland stehe kurz vor dem Wirtschaftskollaps. Dann schaut man auf den DAX. Er kratzt an der Marke von 25.000 Punkten, steht knapp 2% unter seinem Allzeithoch. In den USA sind S&P 500 und Nasdaq längst auf neuen Rekordständen, wenngleich nicht wenige Beobachter diese Entwicklung inzwischen mit wachsender Skepsis verfolgen. Man könnte einwenden: Der DAX ist nun mal kein Spiegel der deutschen Binnenwirtschaft, sondern ein Barometer für globale Konzerne. Doch auch der SDAX steht auf Rekordhoch und unsere monatliche Auswertung der Directors' Dealings für April zeigt, dass vor allem Nebenwerte hoch im Kurs stehen. Der mit Abstand ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 PLATOW Börse
