DJ Hannover Rück verdient knapp 50 Prozent mehr und bestätigt Ausblick
DOW JONES--Die Hannover Rück hat im ersten Quartal von einem geringen Aufkommen an Großschäden profitiert. Nachdem die Waldbrände in Kalifornien im Vorjahr für einen Gewinnrückgang gesorgt hatten, legte das Nettoergebnis nun um knapp die Hälfte zu, Den Ausblick für 2026 bestätigte der im DAX notierte Rückversicherungskonzern.
Der Nettogewinn stieg um 48 Prozent auf 711 Millionen Euro. Analysten hatten in einem vom Unternehmen selbst veröffentlichten Konsens mit 721 Millionen Euro gerechnet. Der operative Gewinn (EBIT) legte um knapp 40 Prozent auf 971 Millionen Euro zu.
Im Vorjahreszeitraum hatten sich die Waldbrände für die Hannover Rück in einer Nettobelastung von knapp 600 Millionen Euro niedergeschlagen. Nun lagen die Großschäden in der Schaden-Rückversicherung mit 207 Millionen Euro unterhalb des budgetierten Erwartungswertes von 480 Millionen Euro. Größter Einzelschaden war der Wintersturm "Fern" in den USA und Kanada mit 125 Millionen Euro.
Die Schaden-Kosten-Quote verbesserte sich deutlich auf 83,6 von 93,9 Prozent und fiel damit besser aus als erwartet. Die Quote setzt Aufwand und Ertrag im Versicherungsgeschäft ins Verhältnis. Bei einer Quote unter 100 arbeitet eine Versicherung profitabel.
Für 2026 strebt die Hannover Rück weiterhin einen Nettogewinn von mindestens 2,7 Milliarden Euro an nach 2,64 Milliarden Euro im Vorjahr. Die Schaden-Kosten-Quote soll bei unter 87 Prozent liegen. Der Analystenkonsens sieht den Gewinn bei 2,77 Milliarden Euro.
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May 11, 2026 01:52 ET (05:52 GMT)
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