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MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Sorgen um Rüstung und Inflation

DJ MÄRKTE EUROPA/Etwas leichter - Sorgen um Rüstung und Inflation

DOW JONES--Etwas leichter zeigen sich die europäischen Aktienmärkte am Montagmittag. Für Anleger und Trader ist die Nachrichtenlage vom Iran über die Ukraine plus im Wochenverlauf die US-Inflationsdaten und dem Treffen zwischen Chinas Präsident Xi Jinping und US-räsident Donald Trump kaum unter einen Hut zu bringen. Der DAX fällt um 0,3 Prozent auf 24.270 Punkte, der Euro-Stoxx-50 gibt um 0,5 Prozent nach auf 5.883 Punkte.

Für Risikoscheu sorgen steigende Ölpreise, nachdem US-Präsident Trump die Antwort des Iran auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges als "inakzeptabel" bezeichnet hat. Die Bemühungen, einen Frieden herbeizuführen, scheinen damit aber zumindest nicht beendet zu sein. Brent-Öl verteuert sich um 2,5 Prozent auf 103,80 Dollar.

Markstrategen weisen dazu auf die neuen US-Inflationsdaten am Dienstag hin. Frank Sohlleder von ActivTrades sieht sogar das Risiko, dass sie "die letzte Zinshoffnung zerstören" könnten. Das könnte die ohnehin tief gespaltene US-Notenbank zwingen, weitere Zinsschritte "rigoros vom Tisch zu nehmen".

Bei Europas Technologie-Werten nutzen selbst die rasanten Vorlagen aus Südkorea nichts: Der Sektor zeigt sich kaum verändert.

Mit einem fortgesetzten Einbruch zeigen sich Rüstungsaktien: Der Sektor-Index ist mit 2,3 Prozent Minus mit Abstand schwächsste Branche. Analysten wie von Bernstein sehen den Druck auf die Branchenwerte im Zusammenhang mit den Friedensbemühungen in der Ukraine. Dazu verstörten Berichte, dass das Sondervermögen der Bundesregierung gar nicht in die Ausstattung der Bundeswehr fließe, heißt es. Dies war aber in den künftigen Umsatzerwartungen der Branchenaktien vollständig eingepreist. Die Strategen der Citigroup hatten bereits vor Monaten darauf hingewiesen, dass die Erwartungen hier völlig übertrieben seien.

Für Rheinmetall geht es weitere um 3,9 Prozent abwärts nach fast 10 Prozent Minus am Freitag. Die Bewegung ist aber europaweit: BAE Systems in London fallen um 1,9 Prozent, Leonardo in Mailand um 4,6 Prozent und Kongsberg in Oslo um 4,2 Prozent. In Paris fallen Thales, Safran und Dassault Aviation um bis zu 2,6 Prozent.

Die Papiere des Marineschiffbauunternehmens TKMS brechen nach Zweitquartalszahlen um 6,9 Prozent ein, obwohl sie bei starkem Umsatzwachstum im die Marge verbessern konnten. Im Ausblick sehen sie sich auf Kurs, die im Februar angehobene Jahresprognose zu erreichen.

Delivery Hero legen um 10 Prozent zu mit der Nachricht, dass Prosus seine Beteiligung an dem Lieferdienst senkt und ein Paket von 5 Prozent an Aspex Management für rund 335 Millionen Euro verkauft. Der Verkaufspreis beträgt 22,00 Euro pro Aktie.

Hannover Rück (-2,3%) hat im ersten Quartal von einem geringen Aufkommen an Großschäden profitiert. Das Nettoergebnis legte nun knapp die Hälfte zu auf 711 Millionen Euro. Analysten hatten aber noch einen Tick mehr erwartet. Den Ausblick bestätigte der im DAX notierte Rückversicherungskonzern.

Beim Maschinen- und Anlagenbauer Gea (-5,3%) sind die Zahlen zum ersten Quartal für die Analysten der DZ Bank beim Auftragseingang minimal besser ausgefallen als erwartet. Umsatz und operatives Ergebnis lägen im Rahmen der Konsensschätzungen. Der freie Cashflow habe dagegen nicht überzeugt.

Die Aktie des Düngerherstellers K+S fällt um 1,8 Prozent. Die endgültigen Zahlen enthalten laut Jefferies wenig Neues.

Um 1,7 Prozent nach unten geht es für Thyssenkrupp Nucera. Der Anbieter von Elektrolyse-Technologien für grünen Wasserstoff hat durchwachsene Zahlen gemeldet, hält an der im März angepassten Prognose für das Geschäftsjahr 2025/26 aber fest.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.882,85  -0,5   -28,68    5.911,53    1,6 
Stoxx-50    5.057,01  -0,3   -13,71    5.070,72    2,8 
DAX      24.270,20  -0,3   -68,43    24.338,63    -0,9 
MDAX      31.175,61  -0,0   -5,45    27.039,42    1,8 
TecDAX     3.772,33  -0,2   -7,39    3.091,28    4,1 
SDAX      18.583,64  -0,2   -44,89    13.062,07    8,2 
FTSE      10.237,93  +0,1    4,86    10.233,07    3,1 
CAC       8.024,40  -1,1   -88,17    8.112,57    -1,5 
SMI      13.086,57  -0,1   -14,06    13.100,63    -1,4 
ATX       5.917,08  +0,6   33,43    5.883,65    11,1 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:16 
EUR/USD      1,1772  -0,1  -0,0012     1,1784   1,1775 
EUR/JPY      184,94  +0,2   0,3100     184,63  184,4700 
EUR/CHF      0,9161  +0,1   0,0011     0,9150   0,9150 
EUR/GBP      0,8648  +0,1   0,0005     0,8643   0,8641 
USD/JPY      157,08  +0,3   0,4300     156,65  156,6400 
GBP/USD      1,3609  -0,2  -0,0023     1,3632   1,3623 
USD/CNY      6,7962  -0,1  -0,0043     6,8005   6,8011 
USD/CNH      6,7935  -0,0  -0,0015     6,7950   6,7965 
AUS/USD      0,7245  +0,0   0,0001     0,7244   0,7241 
Bitcoin/USD  81.142,34  +0,6   463,03    80.679,31 79.944,80 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     97,80  +2,5    2,38      95,42 
Brent/ICE     103,8  +2,5    2,51     101,29 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.675,24  -0,8   -39,17    4.714,41 
Silber       81,17  +1,1    0,85      80,32 
Platin     2.062,65  +0,4    7,30    2.055,35 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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May 11, 2026 07:55 ET (11:55 GMT)

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