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MÄRKTE EUROPA/Zurückhaltung vor US-Inflationsdaten - Zahlenflut bewegt Einzelwerte

DJ MÄRKTE EUROPA/Zurückhaltung vor US-Inflationsdaten - Zahlenflut bewegt Einzelwerte

DOW JONES--An den europäischen Börsen geht es im Frühhandel am Dienstag nach unten. Für vorsichtige Zurückhaltung sorgen der Stillstand im Nahost-Konflikt und am Nachmittag anstehende Preisdaten aus den USA, die das Zeug haben. die Zinserwartungen zu bewegen. Im Iran-Krieg scheint die Waffenruhe brüchig, bei der wichtigen Frage, wie es mit der unpassierbaren Straße von Hormus weitergeht, tut sich nichts. Als negative Signal darf hier aber gesehen werden, dass das Weiße Haus nun Anstalten macht, die Mineralölsteuer auszusetzen. Nach einer schnellen Lösung des Konflikts sieht das nicht aus.

Der DAX gibt um 0,7 Prozent nach auf 24.172 Punkte, der Euro-Stoxx-50 büßt ebenfalls 0,7 Prozent ein. Bei den Ölpreisen geht es um rund 2,5 Prozent weiter nach oben auf 106,31 Dollar für Nordseeöl. Am Anleihemarkt steigen die Renditen weiter, bei 10-jährigen deutschen Staatsanleihen um 4 Basispunkte auf 3,08 Prozent. Im Blick haben die Akteure besonders britischen Anleihen, wo die Rendite um 8 Basispunkte auf 5,08 Prozent klettert. Hintergrund sind Spekulationen über eine Ablösung von Premier Starmer, dem ein ausgabefreudigerer Politiker der regierenden Labour-Partei folgen könnte.

Die Sorge bei den anstehenden Preisdaten ist unterdessen, dass sie als Folge des Energiepreisschocks noch stärker gestiegen sind, als ohnehin schon erwartet, was dann eine straffere Geldpolitik zur Folge haben dürfte. Prognostiziert wird ein Anstieg von 3,8 Prozent auf Jahressicht, verglichen mit 3,3 Prozent im Monat zuvor. Bei der für die Notenbank relevanteren Kernrate wird ein Anstieg von 2,7 nach 2,6 Prozent geschätzt. Tatsächlich strebt die US-Notenbank eine Rate um 2 Prozent an.

Konjunkturseitig stehen aus Deutschland die ZEW-Konjunkturerwartungen auf dem Programm. Die Marktexperten der Helaba erwarten davon aber keine Impulse, weil die schlechte Stimmung auf Unternehmensseite bekannt sei. Unternehmensseitig nimmt die Berichtssaison noch einmal stark Fahrt auf. Bisheriger Tagesfavorit im DAX sind Bayer mit einem Plus von gut 4 Prozent. Das Unternehmen hat im Auftaktquartal anders als vom Markt erwartet deutlich mehr verdient. Das um Sondereinflüsse bereinigte operative Ergebnis kletterte um 9 Prozent auf 4,45 Milliarden Euro. Analysten hatten nur mit 3,93 Milliarden gerechnet. Angetrieben wurde das Ergebnis vom Agrargeschäft.

Am Ende im DAX rangieren - ebenfalls nach Vorlage von Quartalszahlen - Munich Re mit einem Minus von 3,9 Prozent. Der Rückversicherer profitierte zwar von einem geringeren Großschadensaufkommen und einem guten Ergebnis in der Kapitalanlage; der Gewinn legte aber dennoch nicht ganz so stark zu, wie Analysten geschätzt hatten. Dazu bestätigte Munich Re den Ausblick.

Siemens Energy geben um 1,6 Prozent nach. Der Energietechnikkonzern hat endgültige Zahlen präsentiert, die keine Überraschungen brachten. Dazu teilte das Unternehmen mit, das Anfang März gestartete Aktienrückkaufprogramm über 2 Milliarden Euro, das bereits überwiegend umgesetzt sei, um nochmals bis zu 1 Milliarde Euro aufzustocken.

Thyssenkrupp zeigen sich wenig verändert. Das Unternehmen hat bei einem leichten Umsatzrückgang im zweiten Quartal das operative Ergebnis deutlich verbessert und die Markterwartungen übertroffen. Unter dem Strich steht aber ein Verlust. Dazu bestätigte Thyssenkrupp den Ausblick und rechnet weiter mit einem Jahresverlust zwischen 400 und 800 Millionen Euro.

Im TecDAX machen Jenoptik einen Sprung um knapp 14 Prozent. Das Unternehmen hat im ersten Quartal einen hohen Auftragseingang erzielt und die Erwartungen des Marktes sowohl beim Umsatz als auch Gewinn teils deutlich übertroffen. Ebenfalls im TecDAX geht es für Elmos Semiconductor um 5,6 Prozent nach unten. Hier drückt, dass zwei Großaktionäre Aktien platziert haben.

Carl Zeiss Meditec steigen um knapp 1 Prozent. Der Medizintechnikkonzern hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres bei leicht rückläufigen Umsätzen deutlich weniger verdient und will nun mit einem umfangreichen Kostensenkungsprogramm gegensteuern. Bis zum Geschäftsjahr 2028/29 werden Ergebnisverbesserungen von über 200 Millionen Euro pro Jahr angestrebt. In den nächsten drei Jahren könnten im Zuge dessen von den weltweit knapp 5.800 Beschäftigten bis zu 1.000 ihren Job verlieren.

In London geht es für Vodafone um 3,2 Prozent abwärts. Trotz einer Rückkehr in die Gewinnzone läuft es bei dem Telekomunternehmen in Deutschland nicht rund. 1,2 Prozent fester liegen dagegen Imperial Brands im Markt. Bei dem Zigarettenhersteller ging der Vorsteuergewinn nach unten, vor allem wegen hoher Rechts- und Verwaltungskosten. Viel besser als erwartet entwickelte sich aber der Umsatz mit E-Zigaretten.

Nicht gut kommen in Amsterdam neue Geschäftszahlen von Prosus an, der Kurs sackt um 6,3 Prozent ab. Für die Verluste sorgt laut einem Marktteilnehmer die Ankündigung, die Investments in die Online-Essens-Plattform iFood deutlich hochzufahren.

=== 
INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50  5.851,96  -0,7   -43,49    5.895,45    1,0 
Stoxx-50    5.043,31  -0,6   -31,54    5.074,85    2,5 
DAX      24.171,66  -0,7  -178,62    24.350,28    -1,3 
MDAX      31.130,15  -1,0  -318,61    27.039,42    1,7 
TecDAX     3.729,65  -1,0   -36,71    3.091,28    3,0 
SDAX      18.267,05  -1,6  -289,02    13.062,07    6,4 
FTSE      10.220,88  -0,5   -48,55    10.269,43    2,9 
CAC       8.015,08  -0,5   -41,30    8.056,38    -1,6 
SMI      13.082,39  -0,1   -18,94    13.101,33    -1,4 
ATX       5.881,02  -0,9   -55,46    5.936,48    10,4 
 
DEVISEN     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Mo, 17:01 
EUR/USD      1,1744  -0,3  -0,0038     1,1782   1,1780 
EUR/JPY      185,05  -0,1  -0,2000     185,25  184,9600 
EUR/CHF      0,9168  +0,0   0,0002     0,9166   0,9154 
EUR/GBP      0,8687  +0,4   0,0033     0,8654   0,8634 
USD/JPY      157,54  +0,2   0,3800     157,16  157,0000 
GBP/USD      1,3516  -0,7  -0,0091     1,3607   1,3638 
USD/CNY      6,7954  +0,0   0,0006     6,7948   6,7948 
USD/CNH      6,7959  +0,1   0,0048     6,7911   6,7908 
AUS/USD      0,7216  -0,4  -0,0031     0,7247   0,7252 
Bitcoin/USD  80.927,21  -1,1  -875,96    81.803,17 80.857,28 
 
ROHÖL      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex     100,59  +2,6    2,52      98,07 
Brent/ICE     106,25  +2,0    2,04     104,21 
 
Metalle     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold      4.700,49  -0,7   -33,60    4.734,09 
Silber       84,56  -1,8   -1,53      86,09 
Platin     2.065,65  -3,1   -65,73    2.131,38 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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May 12, 2026 04:15 ET (08:15 GMT)

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Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

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