Linz (www.anleihencheck.de) - Die für April veröffentlichten Inflationszahlen aus Ungarn zeigten eine uneinheitliche Entwicklung, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Die Gesamtinflationsrate sei gestiegen, doch sei dies hauptsächlich auf die Lebensmittelpreise und Basiseffekte aufgrund der im Vorjahr eingeführten Margenobergrenze zurückzuführen. Auf 2,2% im Jahresvergleich sei die steuerbereinigte Kerninflation gestiegen, während sich die Kerninflation ohne verarbeitende Lebensmittel und die Inflation bei den hartnäckigen Preisen auf 3,0% bzw. 4,0% im Jahresvergleich verlangsamt hätten. Zuletzt habe der ungarische Forint (HUF) kräftig zugelegt, was jedoch eher auf das positive Wahlergebnis als auf Reaktion auf die Inflationsdaten zurückzuführen sei. Die niedrigen Inflationsdaten hätten keinen Anlass gegeben, als Auslöser zu wirken. Auch von den kommenden Inflationszahlen im Juni seien keine negativen Auswirkungen zu erwarten. Der Wechselkurs EUR/HUF notiere aktuell bei Werten um 356,50. (12.05.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 anleihencheck.de
