WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Iran-Krieg hat die Inflationsrate im April erneut nach oben getrieben. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 3,8 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Im März hatte die Inflationsrate noch bei 3,3 Prozent gelegen. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg der Rate auf 3,7 Prozent gerechnet.
Getrieben wurde die Preisentwicklung durch die im Zuge des Iran-Kriegs deutlich gestiegenen Energiepreise. Diese legten um 17,9 Prozent im Jahresvergleich zu. Die US-Notenbank strebt auf mittlere Sicht eine Inflationsrate von zwei Prozent an./jsl/jha/
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