Bad Homburg (ots) -
Rund neun Millionen Menschen in Deutschland leben mit Typ-2-Diabetes - bei vielen ist starkes Übergewicht der entscheidende Auslöser. Eine neue Umfrage im Auftrag von Lilly Deutschland* zeigt jetzt: Die Betroffenen wissen das. Und trotzdem passiert in der Arztpraxis oft nichts. Mehr als die Hälfte der Betroffenen (58 Prozent) erkennt ihr Körpergewicht als Ursache für ihren Diabetes an. Zudem vertrauen über 65 Prozent der ärztlichen Einschätzung, dass bereits eine moderate Gewichtsabnahme von fünf bis zehn Prozent die Blutzuckerwerte deutlich verbessert. Dennoch klafft in der Praxis eine gefährliche Lücke in der Versorgung: In über 40 Prozent der Fälle wird die Gewichtsreduktion ärztlich nicht thematisiert oder bleibt ohne konkrete Unterstützung durch den Arzt, also ohne therapeutische Begleitung.
Experte fordert Umdenken in der Diabetes-Therapie
Priv.-Doz. Dr. Martin Füchtenbusch, Internist, Endokrinologe und Diabetologe am Städtischen Klinikum München, behandelt seit Jahren Patient:innen mit Typ-2-Diabetes und Adipositas. Aus seinem Praxisalltag zieht er ein klares Fazit und fordert: "Wir müssen die Gewichtsreduktion konsequent als primäres Behandlungsziel in der Diabetestherapie verankern - weg von der reinen Blutzuckerkontrolle, hin zur ursächlichen Behandlung der Adipositas."
Jahre vor dem Diabetes: Die Krankheit beginnt früher als gedacht
Typ-2-Diabetes entwickelt sich in der Regel schleichend über Jahre: Fast die Hälfte der Befragten (49,6 Prozent) blickt auf eine mindestens sechsjährige Geschichte von Übergewicht oder Adipositas, bevor Diabetes überhaupt diagnostiziert wurde. Diese wertvolle Zeit, die ungenutzt verstreicht, zeigt die Notwendigkeit, Adipositas frühzeitiger als eigenständige, treibende Krankheit zu behandeln - und nicht erst dann, wenn der Blutzucker entgleist.
Die "Therapie-Lücke" im Sprechzimmer
Trotz des Wissens um die Relevanz klafft eine deutliche Lücke in der ärztlichen Versorgung. Bei einem Viertel der Patient:innen (24,7 Prozent) wurde eine gezielte Gewichtsreduktion bisher nicht thematisiert. Bei weiteren 17,4 Prozent wurde das Thema zwar besprochen, aber nicht in konkrete Maßnahmen überführt. Warum die Umsetzung ausbleibt, ist vielschichtig - die Umfrage zeigt jedoch, dass es an strukturierter Begleitung mangelt, die Patient:innen dabei unterstützt, ihr vorhandenes Gesundheitsbewusstsein in nachhaltige Verhaltensänderungen zu übersetzen.
Dabei ist Adipositas weit mehr als ein Risikofaktor für Typ-2-Diabetes: Sie begünstigt auch kardiovaskuläre und weitere Folgeerkrankungen und macht damit ein konsequentes Gewichtsmanagement medizinisch umso dringlicher. "Wer dieses Thema nicht konsequent mit Betroffenen bespricht, enthält ihnen eine essenzielle Chance vor, ihre gesundheitlichen Risiken in den Griff zu bekommen", warnt Füchtenbusch. Der Diabetologe weiß aus Erfahrung: "Ein Gewichtsverlust von zehn Prozent oder mehr bringt gleich mehrfachen Nutzen: Blutzucker und Blutfette können sich wieder normalisieren und Herz und Gefäße nachhaltig schützen." Der klare Appell lautet daher: Gewichtsmanagement darf nicht länger ein optionaler Gesprächsinhalt bleiben. Es braucht klare Behandlungsschritte, die sicherstellen, dass auf das ärztliche Gespräch auch konkrete therapeutische Schritte folgen. Betroffene können das Thema Gewichtsreduktion aktiv beim nächsten Arzttermin ansprechen.
Weitere Informationen zu Adipositas: https://de.lilly.com/meinwegmitadipositas
* Umfrage durchgeführt von Civey im Auftrag von Lilly Deutschland: 1000 befragte Bundesdeutsche ab 50 Jahren mit einem BMI von >= 27;. Befragungszeitraum Zeitraum 10.12.25 bis 10.01.26
CMAT- 25076 April 2026
Über Lilly
Lilly verbindet Fürsorge mit Forschergeist, um Medikamente zu entwickeln, die das Leben von Menschen verbessern. Seit fast 150 Jahren leisten wir Pionierarbeit, erzielen wissenschaftliche Durchbrüche und haben Therapieoptionen für einige der schwierigsten Gesundheitsprobleme gefunden. Heute helfen unsere Medikamente Millionen von Menschen auf der ganzen Welt.
Mit Erkenntnissen aus den Bereichen Biotechnologie, Chemie und Genetik treiben unsere Wissenschaftler:innen neue Entdeckungen voran, um einige der größten gesundheitlichen Herausforderungen der Welt zu lösen. So arbeiten sie daran, die Behandlung von Diabetes immer weiter zu optimieren, Adipositas zu behandeln und deren gravierende Langzeitfolgen einzudämmen, den Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit voranzubringen, Lösungen für folgenschwere Störungen des Immunsystems zu finden und schwer zu behandelnde Krebsarten in beherrschbare Krankheiten zu verwandeln.
Bei jedem Schritt auf dem Weg zu einer gesünderen Welt geht es uns vor allem um eines: das Leben von Millionen Menschen zu verbessern. Das bedeutet auch, dass wir klinische Studien durchführen, die die Vielfalt unserer Welt abbilden. Und wir setzen uns dafür ein, dass unsere Medikamente weltweit zugänglich und bezahlbar sind.
Weitere Informationen über Lilly Deutschland finden Sie hier:
www.lilly.com/de
www.linkedin.com/showcase/lilly-deutschland
Kontakt Lilly:
Lilly Deutschland GmbH
Katharina Bittmann
Werner-Reimers-Straße 2-4
61352 Bad Homburg
lilly.com/de
Büro: 06172 273-2037
eMail: katharina.bittmann@lilly.com
Original-Content von: Lilly Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/19840/6274004
Rund neun Millionen Menschen in Deutschland leben mit Typ-2-Diabetes - bei vielen ist starkes Übergewicht der entscheidende Auslöser. Eine neue Umfrage im Auftrag von Lilly Deutschland* zeigt jetzt: Die Betroffenen wissen das. Und trotzdem passiert in der Arztpraxis oft nichts. Mehr als die Hälfte der Betroffenen (58 Prozent) erkennt ihr Körpergewicht als Ursache für ihren Diabetes an. Zudem vertrauen über 65 Prozent der ärztlichen Einschätzung, dass bereits eine moderate Gewichtsabnahme von fünf bis zehn Prozent die Blutzuckerwerte deutlich verbessert. Dennoch klafft in der Praxis eine gefährliche Lücke in der Versorgung: In über 40 Prozent der Fälle wird die Gewichtsreduktion ärztlich nicht thematisiert oder bleibt ohne konkrete Unterstützung durch den Arzt, also ohne therapeutische Begleitung.
Experte fordert Umdenken in der Diabetes-Therapie
Priv.-Doz. Dr. Martin Füchtenbusch, Internist, Endokrinologe und Diabetologe am Städtischen Klinikum München, behandelt seit Jahren Patient:innen mit Typ-2-Diabetes und Adipositas. Aus seinem Praxisalltag zieht er ein klares Fazit und fordert: "Wir müssen die Gewichtsreduktion konsequent als primäres Behandlungsziel in der Diabetestherapie verankern - weg von der reinen Blutzuckerkontrolle, hin zur ursächlichen Behandlung der Adipositas."
Jahre vor dem Diabetes: Die Krankheit beginnt früher als gedacht
Typ-2-Diabetes entwickelt sich in der Regel schleichend über Jahre: Fast die Hälfte der Befragten (49,6 Prozent) blickt auf eine mindestens sechsjährige Geschichte von Übergewicht oder Adipositas, bevor Diabetes überhaupt diagnostiziert wurde. Diese wertvolle Zeit, die ungenutzt verstreicht, zeigt die Notwendigkeit, Adipositas frühzeitiger als eigenständige, treibende Krankheit zu behandeln - und nicht erst dann, wenn der Blutzucker entgleist.
Die "Therapie-Lücke" im Sprechzimmer
Trotz des Wissens um die Relevanz klafft eine deutliche Lücke in der ärztlichen Versorgung. Bei einem Viertel der Patient:innen (24,7 Prozent) wurde eine gezielte Gewichtsreduktion bisher nicht thematisiert. Bei weiteren 17,4 Prozent wurde das Thema zwar besprochen, aber nicht in konkrete Maßnahmen überführt. Warum die Umsetzung ausbleibt, ist vielschichtig - die Umfrage zeigt jedoch, dass es an strukturierter Begleitung mangelt, die Patient:innen dabei unterstützt, ihr vorhandenes Gesundheitsbewusstsein in nachhaltige Verhaltensänderungen zu übersetzen.
Dabei ist Adipositas weit mehr als ein Risikofaktor für Typ-2-Diabetes: Sie begünstigt auch kardiovaskuläre und weitere Folgeerkrankungen und macht damit ein konsequentes Gewichtsmanagement medizinisch umso dringlicher. "Wer dieses Thema nicht konsequent mit Betroffenen bespricht, enthält ihnen eine essenzielle Chance vor, ihre gesundheitlichen Risiken in den Griff zu bekommen", warnt Füchtenbusch. Der Diabetologe weiß aus Erfahrung: "Ein Gewichtsverlust von zehn Prozent oder mehr bringt gleich mehrfachen Nutzen: Blutzucker und Blutfette können sich wieder normalisieren und Herz und Gefäße nachhaltig schützen." Der klare Appell lautet daher: Gewichtsmanagement darf nicht länger ein optionaler Gesprächsinhalt bleiben. Es braucht klare Behandlungsschritte, die sicherstellen, dass auf das ärztliche Gespräch auch konkrete therapeutische Schritte folgen. Betroffene können das Thema Gewichtsreduktion aktiv beim nächsten Arzttermin ansprechen.
Weitere Informationen zu Adipositas: https://de.lilly.com/meinwegmitadipositas
* Umfrage durchgeführt von Civey im Auftrag von Lilly Deutschland: 1000 befragte Bundesdeutsche ab 50 Jahren mit einem BMI von >= 27;. Befragungszeitraum Zeitraum 10.12.25 bis 10.01.26
CMAT- 25076 April 2026
Über Lilly
Lilly verbindet Fürsorge mit Forschergeist, um Medikamente zu entwickeln, die das Leben von Menschen verbessern. Seit fast 150 Jahren leisten wir Pionierarbeit, erzielen wissenschaftliche Durchbrüche und haben Therapieoptionen für einige der schwierigsten Gesundheitsprobleme gefunden. Heute helfen unsere Medikamente Millionen von Menschen auf der ganzen Welt.
Mit Erkenntnissen aus den Bereichen Biotechnologie, Chemie und Genetik treiben unsere Wissenschaftler:innen neue Entdeckungen voran, um einige der größten gesundheitlichen Herausforderungen der Welt zu lösen. So arbeiten sie daran, die Behandlung von Diabetes immer weiter zu optimieren, Adipositas zu behandeln und deren gravierende Langzeitfolgen einzudämmen, den Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit voranzubringen, Lösungen für folgenschwere Störungen des Immunsystems zu finden und schwer zu behandelnde Krebsarten in beherrschbare Krankheiten zu verwandeln.
Bei jedem Schritt auf dem Weg zu einer gesünderen Welt geht es uns vor allem um eines: das Leben von Millionen Menschen zu verbessern. Das bedeutet auch, dass wir klinische Studien durchführen, die die Vielfalt unserer Welt abbilden. Und wir setzen uns dafür ein, dass unsere Medikamente weltweit zugänglich und bezahlbar sind.
Weitere Informationen über Lilly Deutschland finden Sie hier:
www.lilly.com/de
www.linkedin.com/showcase/lilly-deutschland
Kontakt Lilly:
Lilly Deutschland GmbH
Katharina Bittmann
Werner-Reimers-Straße 2-4
61352 Bad Homburg
lilly.com/de
Büro: 06172 273-2037
eMail: katharina.bittmann@lilly.com
Original-Content von: Lilly Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/19840/6274004
© 2026 news aktuell
