Wanne-Eickel / Köln (ots) -
Ein kurzer Funkruf, ein Blick entlang der Wagenreihe, Metall auf Metall beim Kuppeln. Bei der DB Cargo in Wanne-Eickel ist der Arbeitstag frühmorgens längst in Bewegung. Jennifer Herb und Michel Konermann prüfen Bremsen, inspizieren Fahrwerke, kuppeln und entkuppeln Wagen, koordinieren über Funk das Zusammenspiel mit den Lokführern. Bei ihrer Arbeit zählen Präzision und Abstimmung. Jedes Handzeichen, jeder Funkspruch, jeder Handgriff muss sitzen. In Wanne-Eickel wird sichtbar, was der abstrakte Begriff "Verkehrsverlagerung" meint.
Wenn, wie es aktuell in Zeiten der Energiekrise häufig der Fall ist, über die Zukunft der Logistik und die Verkehrsverlagerung gesprochen wird, stehen zumeist große Fragen im Vordergrund: Wie bleiben Lieferketten stabil? Wie lassen sich Transportkosten beherrschbar halten? Wie kann der Güterverkehr klimafreundlicher werden? Und welche Rolle spielt die Schiene, wenn Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft auf verlässliche Warenströme angewiesen sind? Das Bundesministerium für Verkehr (https://ots.de/BTZwD9) verfolgt das Ziel, den Anteil der Schiene am Güterverkehr bis 2030 auf mindestens 25 Prozent zu steigern. Und auch das Umweltbundesamt (https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/nachhaltige-mobilitaet/gueterverkehr) sieht in der Verlagerung von Gütertransporten vom Lkw auf Bahn und Binnenschiff einen Hebel, um Umwelt- und Klimabelastungen des wachsenden Güterverkehrs zu reduzieren. Doch Schienengüterverkehr entsteht nicht allein durch politische Ziele, Infrastruktur oder Fahrzeuge. Er entsteht durch Menschen. Deren Arbeit findet oft dort statt, wo Logistik besonders konkret wird: im Rangierbetrieb, im Gleisumfeld, draußen und bei jedem Wetter.
Die DB Cargo (https://www.deutschebahn.com/de/konzern/konzernprofil/Konzernunternehmen/db_cargo-6879468) steht in besonderer Weise für diesen Teil der Logistik. Das Unternehmen bündelt das europäische Schienengüterverkehrsgeschäft der Deutschen Bahn, ist mit 16 Landesgesellschaften in Europa präsent und beschäftigt knapp 30.000 Menschen. Etwa 80.000 Güterwagen und rund 2.500 Lokomotiven sind europaweit und rund um die Uhr im Einsatz.
Was in Zahlen groß wirkt, beginnt im Alltag oft mit einzelnen Handgriffen. Das sieht man etwa in Wanne-Eickel, wo Jennifer Herb und Michel Konermann als Rangierbegleiter bei DB Cargo arbeiten. Ihre Arbeit ist körperlich, technisch und verantwortungsvoll zugleich. Im Rangierbetrieb müssen viele Abläufe exakt ineinandergreifen. Wagen werden bewegt, zusammengestellt, kontrolliert und für die Weiterfahrt vorbereitet. Dabei zählt Erfahrung ebenso wie Konzentration. Wer sich im Gleisumfeld bewegt, muss aufmerksam sein, klare Signale geben und sich auf Kolleginnen und Kollegen verlassen können. Jeder Handgriff ist Teil eines größeren Systems.
Die Arbeit bleibt für viele unsichtbar
Diese Arbeit bleibt für viele Menschen unsichtbar. Denn wer ein Produkt im Supermarkt kauft, ein Auto fährt, Baustoffe verarbeitet oder industrielle Güter nutzt, sieht selten die Logistikkette dahinter. Noch seltener sieht man die Menschen, die diese Kette täglich sichern: Rangierbegleiterinnen und Rangierbegleiter, Lokführerinnen und Lokführer, Disponentinnen und Disponenten, Werkstattteams, Planerinnen und Planer sowie viele weitere Berufsgruppen. Viele von ihnen arbeiten auch dann draußen, wenn es regnet, friert oder heiß ist. Sie tragen auch dann Verantwortung, wenn andere schlafen.
Die Sicherheit der Beschäftigten ist dabei sehr wichtig. Und im Gleisbereich, und vor allem in der Dunkelheit oder Dämmerung, bedeutet Sicherheit auch: Sichtbarkeit. "Früher war Warnschutz eher steif und schwer. Heute fühlen wir uns darin wie Menschen, nicht wie Maschinen", sagt Rangierbegleiter Michel Konermann. Der Satz beschreibt nicht nur eine Veränderung bei der Ausrüstung. Er beschreibt auch, wie sich der Blick auf Arbeit verändert hat. Gute Arbeit bedeutet, dass Menschen sicher arbeiten können, dass ihre Erfahrung zählt und dass die Bedingungen zum tatsächlichen Alltag passen. Für Michel Konermanns Kollegin Jennifer Herb sind es die praktischen Dinge, die im Einsatz zählen. Wenn man sich über Stunden bewegt, bückt, klettert, zwischen Wagen arbeitet oder Handschuhe und Arbeitsutensilien griffbereit haben muss, machen Details einen Unterschied. "Dabei hat sich jemand was gedacht", sagt sie über funktionale Details ihrer Arbeitskleidung.
Auch André Wiechert, Standortleiter in Wanne-Eickel, sieht an der Entwicklung der Arbeitskleidung, wie sehr sich der Bahnbetrieb verändert hat. "Noch in den 80er-Jahren haben hier alle schwarze Arbeitsanzüge getragen", sagt er. "Das kam aus der Tradition der Arbeit an Dampflokomotiven, aus einer Zeit voller Ruß und Kohle. Seitdem hat sich viel geändert; Sichtbarkeit und Sicherheit haben hier oberste Priorität."
Der Blick nach Wanne-Eickel zeigt, worum es im Schienengüterverkehr wirklich geht: um Menschen, die Verantwortung übernehmen. Um Teams, die auch unter anspruchsvollen Bedingungen verlässlich arbeiten. Um Arbeit, die häufig im Hintergrund bleibt, aber für Wirtschaft, Gesellschaft und das Klima sehr bedeutend ist. Als Partner der DB Cargo und der Deutschen Bahn AG leistet BP - Bierbaum-Proenen einen Beitrag dazu, dass sichere und sichtbare Arbeit im Bahnbetrieb zuverlässig unterstützt wird. Arbeit von Menschen wie Jennifer Herb und Michel Konermann. Denn sie geben dem abstrakten Begriff "Verkehrsverlagerung" ein Gesicht.
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Pressekontakt:
document1 - Agentur für strategische Kommunikation
Matthias Wenten
wenten@document1.de
02825 93958-15
Original-Content von: BP - Bierbaum-Proenen, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/182553/6274030
Ein kurzer Funkruf, ein Blick entlang der Wagenreihe, Metall auf Metall beim Kuppeln. Bei der DB Cargo in Wanne-Eickel ist der Arbeitstag frühmorgens längst in Bewegung. Jennifer Herb und Michel Konermann prüfen Bremsen, inspizieren Fahrwerke, kuppeln und entkuppeln Wagen, koordinieren über Funk das Zusammenspiel mit den Lokführern. Bei ihrer Arbeit zählen Präzision und Abstimmung. Jedes Handzeichen, jeder Funkspruch, jeder Handgriff muss sitzen. In Wanne-Eickel wird sichtbar, was der abstrakte Begriff "Verkehrsverlagerung" meint.
Wenn, wie es aktuell in Zeiten der Energiekrise häufig der Fall ist, über die Zukunft der Logistik und die Verkehrsverlagerung gesprochen wird, stehen zumeist große Fragen im Vordergrund: Wie bleiben Lieferketten stabil? Wie lassen sich Transportkosten beherrschbar halten? Wie kann der Güterverkehr klimafreundlicher werden? Und welche Rolle spielt die Schiene, wenn Wirtschaft, Industrie und Gesellschaft auf verlässliche Warenströme angewiesen sind? Das Bundesministerium für Verkehr (https://ots.de/BTZwD9) verfolgt das Ziel, den Anteil der Schiene am Güterverkehr bis 2030 auf mindestens 25 Prozent zu steigern. Und auch das Umweltbundesamt (https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/nachhaltige-mobilitaet/gueterverkehr) sieht in der Verlagerung von Gütertransporten vom Lkw auf Bahn und Binnenschiff einen Hebel, um Umwelt- und Klimabelastungen des wachsenden Güterverkehrs zu reduzieren. Doch Schienengüterverkehr entsteht nicht allein durch politische Ziele, Infrastruktur oder Fahrzeuge. Er entsteht durch Menschen. Deren Arbeit findet oft dort statt, wo Logistik besonders konkret wird: im Rangierbetrieb, im Gleisumfeld, draußen und bei jedem Wetter.
Die DB Cargo (https://www.deutschebahn.com/de/konzern/konzernprofil/Konzernunternehmen/db_cargo-6879468) steht in besonderer Weise für diesen Teil der Logistik. Das Unternehmen bündelt das europäische Schienengüterverkehrsgeschäft der Deutschen Bahn, ist mit 16 Landesgesellschaften in Europa präsent und beschäftigt knapp 30.000 Menschen. Etwa 80.000 Güterwagen und rund 2.500 Lokomotiven sind europaweit und rund um die Uhr im Einsatz.
Was in Zahlen groß wirkt, beginnt im Alltag oft mit einzelnen Handgriffen. Das sieht man etwa in Wanne-Eickel, wo Jennifer Herb und Michel Konermann als Rangierbegleiter bei DB Cargo arbeiten. Ihre Arbeit ist körperlich, technisch und verantwortungsvoll zugleich. Im Rangierbetrieb müssen viele Abläufe exakt ineinandergreifen. Wagen werden bewegt, zusammengestellt, kontrolliert und für die Weiterfahrt vorbereitet. Dabei zählt Erfahrung ebenso wie Konzentration. Wer sich im Gleisumfeld bewegt, muss aufmerksam sein, klare Signale geben und sich auf Kolleginnen und Kollegen verlassen können. Jeder Handgriff ist Teil eines größeren Systems.
Die Arbeit bleibt für viele unsichtbar
Diese Arbeit bleibt für viele Menschen unsichtbar. Denn wer ein Produkt im Supermarkt kauft, ein Auto fährt, Baustoffe verarbeitet oder industrielle Güter nutzt, sieht selten die Logistikkette dahinter. Noch seltener sieht man die Menschen, die diese Kette täglich sichern: Rangierbegleiterinnen und Rangierbegleiter, Lokführerinnen und Lokführer, Disponentinnen und Disponenten, Werkstattteams, Planerinnen und Planer sowie viele weitere Berufsgruppen. Viele von ihnen arbeiten auch dann draußen, wenn es regnet, friert oder heiß ist. Sie tragen auch dann Verantwortung, wenn andere schlafen.
Die Sicherheit der Beschäftigten ist dabei sehr wichtig. Und im Gleisbereich, und vor allem in der Dunkelheit oder Dämmerung, bedeutet Sicherheit auch: Sichtbarkeit. "Früher war Warnschutz eher steif und schwer. Heute fühlen wir uns darin wie Menschen, nicht wie Maschinen", sagt Rangierbegleiter Michel Konermann. Der Satz beschreibt nicht nur eine Veränderung bei der Ausrüstung. Er beschreibt auch, wie sich der Blick auf Arbeit verändert hat. Gute Arbeit bedeutet, dass Menschen sicher arbeiten können, dass ihre Erfahrung zählt und dass die Bedingungen zum tatsächlichen Alltag passen. Für Michel Konermanns Kollegin Jennifer Herb sind es die praktischen Dinge, die im Einsatz zählen. Wenn man sich über Stunden bewegt, bückt, klettert, zwischen Wagen arbeitet oder Handschuhe und Arbeitsutensilien griffbereit haben muss, machen Details einen Unterschied. "Dabei hat sich jemand was gedacht", sagt sie über funktionale Details ihrer Arbeitskleidung.
Auch André Wiechert, Standortleiter in Wanne-Eickel, sieht an der Entwicklung der Arbeitskleidung, wie sehr sich der Bahnbetrieb verändert hat. "Noch in den 80er-Jahren haben hier alle schwarze Arbeitsanzüge getragen", sagt er. "Das kam aus der Tradition der Arbeit an Dampflokomotiven, aus einer Zeit voller Ruß und Kohle. Seitdem hat sich viel geändert; Sichtbarkeit und Sicherheit haben hier oberste Priorität."
Der Blick nach Wanne-Eickel zeigt, worum es im Schienengüterverkehr wirklich geht: um Menschen, die Verantwortung übernehmen. Um Teams, die auch unter anspruchsvollen Bedingungen verlässlich arbeiten. Um Arbeit, die häufig im Hintergrund bleibt, aber für Wirtschaft, Gesellschaft und das Klima sehr bedeutend ist. Als Partner der DB Cargo und der Deutschen Bahn AG leistet BP - Bierbaum-Proenen einen Beitrag dazu, dass sichere und sichtbare Arbeit im Bahnbetrieb zuverlässig unterstützt wird. Arbeit von Menschen wie Jennifer Herb und Michel Konermann. Denn sie geben dem abstrakten Begriff "Verkehrsverlagerung" ein Gesicht.
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