DJ Merck erhöht Prognose nach solidem Jahresauftakt
DOW JONES--Der Pharma- und Technologiekonzern Merck hat seine Jahresprognose nach einem soliden ersten Quartal angehoben. Der Umsatz und das operative Ergebnis lagen über den Markterwartungen, getragen vor allem durch die Geschäftsbereiche Process Solutions und Semiconductor Materials. Allerdings spürt der Darmstädter DAX-Konzern weiterhin starken Gegenwind durch Währungseffekte.
Der Umsatz sank auf berichteter Basis um 2,8 Prozent auf 5,13 Milliarden Euro, organisch entsprach das jedoch einem Wachstum von 2,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, wie der DAX-Konzern mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA pre) lag mit 1,53 Milliarden Euro nur geringfügig unter dem Vorjahreszeitraum und wuchs organisch um 5,3 Prozent. Die EBITDA-pre-Marge verbesserte sich von 29,1 Prozent auf 29,8 Prozent, unterstützt durch Einmaleffekte im Unternehmensbereich Electronics.
Der Konzerngewinn nach Steuern sank um 9,4 Prozent auf 669 Millionen Euro, je Aktie verdiente Merck 1,52 Euro nach 1,69 Euro. Auf bereinigter Basis ging der Gewinn je Aktie um einen Cent auf 2,11 Euro zurück.
Analysten hatten im Konsens mit einem Umsatz von 5,07 Milliarden Euro und einem bereinigte EBITDA von 1,45 Milliarden Euro gerechnet. Den Konzerngewinn nach Steuern und Dritten sahen sie bei 644 Millionen und den Gewinn je Aktie bei 1,47 Euro bzw. auf bereinigter Basis bei 1,88 Euro.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Merck nun einen Konzernumsatz zwischen 20,4 und 21,4 Milliarden Euro, nach einem stabilen Umsatz von 21,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Das entspricht einer organischen Umsatzentwicklung von 0 bis plus 3 Prozent, wie der DAX-Konzern mitteilte. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA pre) soll nun 5,7 bis und 6,1 Milliarden Euro erreichen, was einer organischen Entwicklung von minus 2 bis plus 2 Prozent entspricht. Daraus ergebe sich ein bereinigtes Ergebnis je Aktie zwischen 7,50 und 8,20 Euro, ein Rückgang gegenüber 8,34 Euro im vergangenen Jahr. Zuvor hatte der Konzern einen Umsatz zwischen 20,0 und 20,1 Milliarden und ein EBITDA pre zwischen 5,5 und 6,0 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
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May 13, 2026 01:19 ET (05:19 GMT)
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