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Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -3-

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Schweden findet vor Christi Himmelfahrt lediglich eine verkürzte Sitzung statt.

DONNERSTAG: In Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark und der Schweiz bleiben die Börsen wegen Christi Himmelfahrt geschlossen.

TAGESTHEMA

Siemens hat im abgelaufenen Quartal bei erheblichem Gegenwind von der Währungsseite weniger verdient. Der Technologiekonzern profitierte von einer erheblichen Gewinnsteigerung im Geschäft mit Fabrikdigitalisierung, im Segment Smart Infrastruture fiel allerdings das Ergebnis, nachdem im Vorjahr ein Sonderertrag in der Größenordnung von 300 Millionen Euro unterstützend gewirkt hatte. In der Bahntechnik schmälerten Zölle das Ergebnis. Siemens bestätigte die Jahresprognose 2025/26, wonach der Umsatz vergleichbar um 6 bis 8 Prozent wachsen und der Gewinn je Aktie vor Kaufpreisallokationen zwischen 10,70 bis 11,10 Euro liegen soll. Überdies kündigte der Technologiekonzern ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 6 Milliarden Euro in einem Zeitraum bis zu fünf Jahren an.

Nachfolgend die Zweitquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):

BERICHTET      PROG PROG 
2. QUARTAL          2Q25/26 ggVj  2Q25/26 ggVj  2Q24/25 
Auftragseingang        24.114 +11%  22.288  +3%  21.643 
Umsatz            19.756  -0%  20.143  +2%  19.757 
Vergleichbares Umsatzwachstum   6  --    5,9  --     6 
Ergebnis nach Steuern/Dritten 2.027 -10%   1.919 -15%   2.250 
Ergebnis je Aktie        2,60  -9%   2,46 -14%   2,86 
 

AUSBLICK UNTERNEHMEN

CANCOM (8:00)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):

PROG  PROG PROG 
1. QUARTAL            1Q26  ggVj Zahl  1Q25 
Umsatz               425  +4%   2  410 
EBITDA               28  +32%   3   21 
EBITDA-Marge            6,5   --  --  5,1 
EBITA               k.A.   --  --  7,8 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   7,9 +147%   3  3,2 
Ergebnis je Aktie unverwässert  0,25 +150%   2  0,10 
 

Weitere Termine:

06:45 CH/Zurich Insurance Group AG, Ergebnis 1Q

07:00 DE/SMA Solar Technology AG, Ergebnis 1Q

07:00 DE/Tui AG, Ergebnis 2Q (08:00 PK)

07:00 AT/Wienerberger AG, Ergebnis 1Q

07:00 DE/Grenke AG, Ergebnis 1Q (11:30 PK)

07:00 DE/Schott Pharma AG & Co KGaA, Ergebnis 1H

07:00 NL/ABN Amro Holding NV, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Auto1 Group SE, Ergebnis 1Q (14:00 Earnings-Call)

07:30 DE/Prosiebensat1 Media SE, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Talanx AG, ausführliches Ergebnis 1Q (08:00 PK)

07:30 FR/Alstom SA, Jahresergebnis (08:30 Analystenkonferenz)

07:30 DE/Dermapharm Holding SE, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA), Ergebnis 1Q

07:30 DE/Hapag-Lloyd AG, Ergebnis 1Q

07:30 DE/SFC Energy AG, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Sixt SE, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Tonies SE, Ergebnis 1Q

07:35 DE/MLP SE, Ergebnis 1Q (10:00 PK)

07:55 DE/Energiekontor AG, Ergebnis 1Q

08:00 AT/Verbund AG, Ergebnis 1Q

08:00 DE/Porsche Automobil Holding SE, Ergebnis 1Q

08:00 LU/RTL Group SA, Umsatz 1Q

08:00 DE/Jost Werke SE, Ergebnis 1Q

08:00 DE/PNE AG, Ergebnis 1Q

08:00 DE/Verbio Vereinigte BioEnergie AG, Ergebnis 9M

08:00 DE/Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG), Ergebnis 1Q

08:30 DE/Bertelsmann SE & Co KGaA, Ergebnis 1Q

09:00 NL/MFE Mediaforeurope NV, Ergebnis 1Q

09:25 JP/Nissan Motor Co Ltd, Jahresergebnis

10:00 DE/Aixtron SE, HV

10:00 DE/Aumovio SE, HV

10:00 DE/BMW AG, HV

10:00 DE/Deutsche Börse AG, HV

10:00 DE/Deutz AG, HV

10:00 DE/Freenet AG, HV

10:00 DE/Heidelberg Materials AG, HV

10:00 DE/Wacker Neuson SE, HV

10:00 DE/Wüstenrot & Württembergische AG (W&W AG), HV

11:30 CN/Alibaba Group Holding Ltd, Jahresergebnis und Ergebnis 1Q

17:00 DE/SAP SE, Analystenkonferenz bei Hausmesse Sapphire

22:05 US/Cisco Systems Inc, Ergebnis 3Q

Außerdem im Tagesverlauf:

- DE/Einhell Germany AG, Ergebnis 1Q

- DE/Init innovation in traffic systems SE, Ergebnis 1Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

AS Creation Tapeten   0,15 EUR 
Deutsche Real Estate   0,04 EUR 
DLB Anlagenservice    0,70 EUR 
Elringklinger      0,15 EUR 
Fraport         1,00 EUR 
K+S           0,07 EUR 
Lufthansa        0,33 EUR 
Mensch und Maschine   2,00 EUR 
Rheinland Holding    1,50 EUR 
Rheinmetall       11,50 EUR 
Washtec         2,50 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

-EU 
  11:00 BIP (2. Veröffentlichung) 1Q 
     Eurozone 
     PROGNOSE:     +0,1% gg Vq/+0,8% gg Vj 
     1. Veröff.:    +0,1% gg Vq/+0,8% gg Vj 
     zuvor: 4. Quartal: +0,2% gg Vq/+1,3% gg Vj 
 
     Industrieproduktion März 
     Eurozone 
     PROGNOSE:     +0,1% gg Vm/-2,7% gg Vj 
     zuvor:      +0,4% gg Vm/-0,6% gg Vj 
 
-US 
  14:30 Erzeugerpreise April 
     PROGNOSE:     +0,5% gg Vm 
     zuvor:      +0,5% gg Vm 
     Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) 
     PROGNOSE:     +0,4% gg Vm 
     zuvor:      +0,1% gg Vm 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
              zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.193,00  +0,7 
E-Mini-Future S&P-500   7.438,75  +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 29.289,75  +0,4 
Topix (Tokio)       3.918,31  +1,2 
Hang-Seng (Hongk.)    26.364,82  +0,1 
Shanghai-Comp.       4.232,15  +0,4 
 
 
Dienstag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        23.954,93  -1,6 
DAX-Future    24.096,00  -1,3 
XDAX       24.038,26  +0,3 
MDAX       31.010,38  -1,4 
TecDAX       3.709,45  -1,5 
SDAX       18.097,33  -2,5 
Euro-Stoxx-50   5.808,45  -1,5 
Stoxx-50      5.035,66  -0,8 
Dow-Jones     49.760,56  +0,1 
S&P-500      7.400,96  -0,2 
Nasdaq Composite 26.088,20  -0,7 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Für den Start an den Börsen in Europa am Mittwoch sieht es nach einer leichten Erholung nach dem Rücksetzer am Vortag aus. Die Märkte agierten im Spannungsfeld von Iran-Krieg, Inflationssorgen und dem US-chinesischen Gipfel in Peking, heißt es. Dazu zwinge eine Zahlenflut zur Fokussierung auf Einzelunternehmen, unter anderem kommen Quartalsberichte von Siemens, Allianz, Deutsche Telekom, Merck, RWE, Eon und weiteren. Sorgen mache der fortgesetzte Anstieg der Inflation. Die US-Verbraucherpreise hätten am Vortag deutlich gemacht, wie stark US-Verbraucher durch den Krieg im Iran belastet würden. Am Nachmittag folgen die Produzentenpreise.

Rückblick: Schwach - Teilnehmer sprachen von einer Vielzahl von Belastungsfaktoren; der Iran-Krieg ziehe sich länger hin und belastet die globale Wirtschaft, die Inflation lege auf Grund der steigenden Energiepreise zu und werde die Notenbanken dazu animieren, letztendlich die Leitzinsen zu erhöhen. Steigende Zinsen lieferten einen weiteren Stimmungsdämpfer für Aktien, nachdem in den USA Inflationsdaten etwas höher als erwartet ausgefallen waren. Dazu kam die Regierungskrise in Großbritannien, die bei britischen Anleihen für steigende Renditen sorgte. Vodafone verloren 7 Prozent. Trotz einer Rückkehr in die Gewinnzone läuft es bei dem Unternehmen in Deutschland nicht rund. Bei Imperial Brands fiel der Vorsteuergewinn, vor allem wegen hoher Rechts- und Verwaltungskosten. Viel besser als erwartet entwickelte sich aber der Umsatz mit E-Zigaretten. Der Kurs stieg um 3,8 Prozent. Nicht gut kamen die Geschäftszahlen von Prosus an, der Kurs sackte um 6,3 Prozent ab. Für die Verluste sorgte laut einem Marktteilnehmer die Ankündigung, die Investitionen in die Online-Essens-Plattform iFood deutlich hochzufahren.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Sehr schwach - Der DAX rutschte unter 24.000 Punkte. Bayer stiegen gegen den Markt um 3,7 Prozent, nachdem es im Auftaktquartal besser gelaufen war als vom Markt erwartet. Munich Re verloren 6,1 Prozent. Der Rückversicherer profitierte zwar von einem geringeren Großschadensaufkommen und einem guten Ergebnis in der Kapitalanlage; der Gewinn legte aber dennoch nicht ganz so stark zu, wie von Analysten erwartet. Bei Siemens Energy (-5,1%) belastete, dass der Windturbinenhersteller Siemens Gamesa die für das laufende Geschäftsjahr 2025/26 angekündigte Gewinnschwelle wohl nicht schon im nächsten Quartal erreichen wird. Thyssenkrupp gaben um 3,9 Prozent nach. Bei einem leichten Umsatzrückgang im zweiten Quartal hatte sich das operative Ergebnis zwar deutlich verbessert und die Markterwartungen übertroffen, unter dem Strich stand aber dennoch ein Verlust. Jenoptik erzielte einen hohen Auftragseingang und schlug die Erwartungen sowohl beim Umsatz als auch Gewinn. Die Aktie gewann 7,8 Prozent. Carl Zeiss Meditec schlossen nach Zahlen 12,4 Prozent im Plus. Treiber war die Ankündigung eines Restrukturierungsprogramms. Analysten sprachen mit Blick auf geplante Einsparungen von einer Trendwende. Bei Elmos Semiconductor drückten Aktienverkäufe von Großaktionären den Kurs um 11,7 Prozent.

XETRA-NACHBÖRSE

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 13, 2026 01:46 ET (05:46 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Deutsche Euroshop sanken um 0,3 Prozent. Der Einkaufszentreninvestor hatte am Abend nach einem insgesamt soliden Auftaktquartal die Jahresprognose bekräftigt. Nach Ankündigung einer Wandelanleihe fielen Evotec um 3 Prozent. RTL zeigten sich unbeeindruckt von einigen Personalien an der Unternehmensspitze und tendierten kaum verändert. SFC Energy gewannen weitere 4,5 Prozent. Das Unternehmen hatte kurz vor Ende des Xetra-Handels einen Ausblick veröffentlicht, der über den Erwartungen lag und die Aktie in den letzten Handelsminuten noch um rund 6 Prozent nach oben trieb. SFC meldete den "größten Auftrag der Unternehmensgeschichte" und erhöhte die Prognose für 2026.

USA - AKTIEN

Leichter - Anzeichen dafür, dass sich der Iran-Krieg hinzieht und ein stärker als erwartet ausgefallener Anstieg der US-Verbraucherpreise lasteten auf der Stimmung für Aktien, zumal die Renditen darauf weiter anzogen. Unter Druck standen zuletzt gut gelaufene Aktien des Chipsektors. Micron, Seagate und Western Digital verbilligten sich um bis zu 5,3 Prozent. Intel und AMD verloren 0,4 und 2,3 Prozent. Nvidia trotzten mit einem kleinen Plus der negativen Tendenz. Sie könnten von einigen optimistischen Analystenkommentaren profitiert haben, die mit einer positiven Überraschung rechnen, wenn der Konzern in der kommenden Woche Zahlen vorlegt. Ebay will sich nicht von Gamestop übernehmen lassen und lehnt die Offerte im Volumen von 56 Milliarden Dollar ab. Der Kurs stieg um 2,3 Prozent. Gamestop fielen um 3,3 Prozent. Mit Enttäuschung wurden Zahlen und Ausblick von Under Armour aufgenommen, der Kurs brach um 17 Prozent ein. Hims & Hers knickten um gut 14 Prozent ein. Die Telemedizin-Plattform hatte mit dem Quartalsergebnis die Erwartungen klar verfehlt. Bristol Myers stiegen um 1,4 Prozent mit dem Abschluss einer strategische Partnerschaft und eines Lizenzabkommens mit dem chinesischen Arzneimittelhersteller Hengrui Pharmaceuticals.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,99 +0,04    4,00      3,96 
5 Jahre       4,12 +0,05    4,13      4,08 
10 Jahre      4,46 +0,05    4,47      4,41 
 

Die Renditen der US-Anleihen setzten ihren Anstieg fort, getrieben von höher als gedacht ausgefallenen Inflationsdaten, die Spekulationen über eine straffere Geldpolitik anheizten. Die Zehnjahresrendite kletterte um 5 Basispunkte auf 4,46 Prozent. Die Renditen der 30-jährigen Schuldtitel überwand die Marke von 5 Prozent.

DEVISENMARKT

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:05 
EUR/USD     1,1732  -0,0  -0,0005     1,1737   1,1733 
EUR/JPY     185,05  +0,0  0,0500    185,0000  184,9500 
EUR/CHF     0,9157  -0,1  -0,0006     0,9163   0,9168 
EUR/GBP     0,8663  -0,1  -0,0006     0,8669   0,8676 
USD/JPY     157,71  +0,1  0,1000    157,6100  157,6200 
GBP/USD     1,3543  +0,1  0,0007     1,3536   1,3520 
USD/CNY     6,7913  -0,0  -0,0007     6,7920   6,7920 
USD/CNH     6,7899  +0,0  0,0005     6,7894   6,7946 
AUS/USD     0,7235  -0,1  -0,0004     0,7239   0,7227 
Bitcoin/USD 81.034,07  +0,5  361,18    80.672,89 80.451,74 
 

Der Dollar war angesichts des sich hinziehenden Iran-Kriegs als "sicherer Hafen" gesucht. Die US-Inflationsdaten hätten dem Greenback hingegen keinen zusätzlichen Impuls gegeben, sagten Devisenhändler. Der Dollarindex stand zuletzt 0,3 Prozent höher. Der Euro sank auf rund 1,1740 Dollar.

ROHSTOFFE

METALLE

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold  4.699,60  -0,3  -14,05    4.713,65 
Silber   85,96  -0,7   -0,58      86,54 
Platin 2.104,26  -1,0  -22,04    2.126,30 
 

Die Aufwertung des Dollars und die steigenden Marktzinsen belasteten den Goldpreis. Die Feinunze verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 4.708 Dollar.

ÖL

zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex  100,70  -1,5   -1,48     102,18 
Brent/ICE  106,30  -1,4   -1,47     107,77 
 

Das Beharren der Kriegsparteien im Nahostkonflikt auf ihren jeweiligen Positionen und die somit zunächst weiter nicht passierbare Straße von Hormus trieben die Ölpreise weiter nach oben. Der Preis für Brent-Öl stieg im US-Handel um 3,4 Prozent auf 107,77 Dollar.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 17.30 UHR

EUROPA - Geldpolitik

Die EZB muss nach Ansicht von Bundesbank-Präsident Joachim Nagel wegen des Iran-Kriegs möglicherweise die Zinsen anheben. "Wir können die hohen Energiepreise nicht ausblenden", sagte Nagel im Interview mit dem Handelsblatt. "Zinserhöhungen werden immer wahrscheinlicher, wenn sich das Inflationsbild nicht grundsätzlich ändert."

USA - Politik/Geldpolitik

Der US-Senat hat Kevin Warsh in den Gouverneursrat der US-Notenbank berufen, womit er auf dem besten Weg ist, nach dem Ende der Amtszeit von Jerome Powell am Freitag Vorsitzender der US-Notenbank zu werden. Die Abstimmung mit 51 zu 45 Stimmen verlief fast entlang der Parteilinien. Die Abstimmung bestätigt Warsh als einen von sieben Fed-Gouverneuren und bringt ihn in eine Position zurück, die er bereits zwischen 2006 und 2011 innehatte.

Die Interimspräsidentin der Federal Reserve of Atlanta, Cheryl Venable, befürwortet einen vorsichtigen Ansatz in der Zinspolitik, wie sie in einem Aufsatz schrieb. "Ich denke, der optimale politische Ansatz angesichts der Risiken für beide Seiten des Doppelmandats ist es, abzuwarten", so Venable.

ALLIANZ

Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro, Combined Ratio in Prozent):

BERICHTET  PROG PROG 
1. QUARTAL            1Q26 ggVj  1Q26 ggVj  1Q25 
Operatives Ergebnis Konzern   4.517  +7%  4.352  +3% 4.238 
-Schaden-Unfall         2.411 +11%  2.273  +5% 2.170 
-Leben/Kranken         1.354  -5%  1.404  -2% 1.427 
-Asset Management         857  +6%   849  +5%  811 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  3.690 +52%  3.609 +49% 2.423 
Ergebnis je Aktie bereinigt    10 +51%   --  --  6,61 
Combined Ratio Schaden-Unfall  91,0  --  91,7  --  91,8 
 

Für das laufende Jahr stellt die Allianz einen operativen Gewinn von 17,4 Milliarden Euro und damit leicht über Vorjahresniveau in Aussicht, wobei eine Abweichung von 1 Milliarde Euro nach oben oder unten möglich ist.

BRENNTAG

Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):

BERICHTET  PROG PROG 
1. QUARTAL 2026        1Q26 ggVj  1Q26 ggVj  1Q25 
Umsatz            3.662 -10% 3.618 -11% 4.072 
Rohertrag            950  -7%  911 -11% 1.020 
Operatives EBITDA        306 -14%  300 -15%  355 
Operatives EBITA        217 -18%  209 -21%  264 
Ergebnis nach Steuern/Dritten  98 -27%   98 -28%  135 
Ergebnis je Aktie       0,68 -27%  0,67 -28%  0,93 
 

Im Geschäftsjahr 2026 erwartet Brenntag weiterhin ein operatives EBITDA zwischen 1,15 und 1,35 Milliarden Euro.

DEUTSCHE TELEKOM

Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):

BERICHTET   PROG  PROG 
1. Quartal              1Q26 ggVj   1Q26  ggVj  1Q25 
Umsatz               29.870 +0,4%  29.696 -0,2% 29.755 
EBITDA AL bereinigt        11.521  +2%  11.345 +0,4% 11.297 
Erg nach Steuern/Dritten berein.  2.601  +7%   2.424 -0,7%  2.442 
Ergebnis nach Steuern/Dritten    2.043 -28%   k.A.   --  2.845 
Ergebnis je Aktie bereinigt     0,54  +8%   0,48 -4,0%  0,50 
Free Cashflow AL          5.687  +1%   4.717 -16,5%  5.650 
Umsatz Deutschland         6.340  +2%   6.282 +1,0%  6.219 
Umsatz USA             19.744 -0,3%  19.642 -0,8% 19.800 
Umsatz Europa            3.089  +1%   3.113 +2,0%  3.053 
Umsatz Systemgeschaeft       1.026  +2%   1.038 +2,9%  1.009 
EBITDA AL bereinigt Deutschland   2.699  +2%   2.700 +2,5%  2.634 
EBITDA AL bereinigt USA       7.738  +2%   7.558 -0,9%  7.623 
EBITDA AL bereinigt Europa     1.196  +5%   1.181 +3,5%  1.141 
EBITDA AL bereinigt Systemgeschaeft  84  +4%    84 +3,7%   81 
 

Die Deutsche Telekom hat ihren Wachstumskurs im ersten Quartal 2026 fortgesetzt und ihre Jahresprognose leicht angehoben. Der DAX-Konzern plant für 2026 nun mit einem bereinigten EBITDA AL von rund 47,5 Milliarden Euro und mehr als 19,8 Milliarden Euro Freiem Cashflow AL. Zuvor war ein bereinigtes EBITDA AL von rund 47,4 (2025: 44,7) Milliarden Euro und ein Freier Cashflow AL von rund 19,8 (19,3) Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden. Die Prognose, die eine Weitergabe der entsprechenden Erhöhung bei der Tochter T-Mobile US darstellt, basiert auf konstanten Wechselkursen. Beim bereinigten Ergebnis je Aktie plant die Telekom weiterhin mit rund 2,20 (2,00) Euro.

EON

Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):.

BERICHTET  PROG PROG 
1. QUARTAL           1Q26 ggVj  1Q26 ggVj  1Q25 
EBITDA bereinigt       3.253  +2% 3.198  +1% 3.181 
EBIT bereinigt         k.A.  -- 2.195  --  k.A. 
Konzernueberschuss bereinigt 1.341  +7% 1.331  +6% 1.255 
Ergebnis je Aktie bereinigt  0,51  +6%  0,42 -13%  0,48 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 13, 2026 01:46 ET (05:46 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -3-

Für 2026 rechnet Eon weiter mit einem Rückgang des bereinigten EBITDA auf 9,4 bis 9,6 Milliarden Euro von 9,85 Milliarden Euro im Vorjahr. Überdies wird ein Gewinn pro Aktie von 1,03 bis 1,11 Euro angestrebt. In diesem Jahr sind Investitionen in Höhe von rund 8,5 Milliarden Euro geplant. Davon wurden im ersten Quartal 1,4 Milliarden Euro umgesetzt, 1,1 Milliarden davon flossen in das Geschäftsfeld Energy Networks.

MERCK KGAA

hat die Jahresprognose nach einem soliden ersten Quartal angehoben. Der Umsatz und das operative Ergebnis lagen über den Markterwartungen, getragen vor allem durch die Geschäftsbereiche Process Solutions und Semiconductor Materials. Der Umsatz sank auf berichteter Basis um 2,8 Prozent auf 5,13 Milliarden Euro, organisch entsprach das jedoch einem Wachstum von 2,9 Prozent. Das bereinigte EBITDA pre lag mit 1,53 Milliarden Euro nur geringfügig unter dem Vorjahreszeitraum und wuchs organisch um 5,3 Prozent. Die EBITDA-pre-Marge verbesserte sich von 29,1 Prozent auf 29,8 Prozent, unterstützt durch Einmaleffekte im Unternehmensbereich Electronics. Der Konzerngewinn nach Steuern sank um 9,4 Prozent auf 669 Millionen Euro, je Aktie verdiente Merck 1,52 Euro nach 1,69 Euro. Auf bereinigter Basis ging der Gewinn je Aktie um einen Cent auf 2,11 Euro zurück. Analysten hatten im Konsens mit einem Umsatz von 5,07 Milliarden Euro und einem bereinigte EBITDA von 1,45 Milliarden Euro gerechnet. Den Konzerngewinn nach Steuern und Dritten sahen sie bei 644 Millionen und den Gewinn je Aktie bei 1,47 Euro bzw. auf bereinigter Basis bei 1,88 Euro. Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Merck nun einen Konzernumsatz zwischen 20,4 und 21,4 Milliarden Euro, nach einem stabilen Umsatz von 21,1 Milliarden Euro im vergangenen Jahr. Das entspricht einer organischen Umsatzentwicklung von 0 bis plus 3 Prozent, wie der DAX-Konzern mitteilte. Das bereinigte EBITDA pre soll nun 5,7 bis und 6,1 Milliarden Euro erreichen. Daraus ergibt sich ein bereinigtes Ergebnis je Aktie zwischen 7,50 und 8,20 Euro. Zuvor hatte der Konzern einen Umsatz zwischen 20,0 und 20,1 Milliarden und ein EBITDA pre zwischen 5,5 und 6,0 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.

RWE

Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):

BERICHTET  PROG PROG 
1. QUARTAL              1Q26 ggVj  1Q26 ggVj  1Q25 
EBITDA bereinigt          1.631 +25%  1.629 +24% 1.310 
EBIT bereinigt           1.009 +24%  1.031 +27%  814 
Ergebnis nach Steuern/Dritten ber   608 +20%   605 +20%  505 
Ergebnis je Aktie bereinigt     0,85 +25%   --  --  0,68 
 

2026 plant der Energieversorger nach wie vor einen bereinigten Nettogewinn zwischen 1,55 und 2,05 Milliarden Euro und einem bereinigten EBITDA zwischen 5,2 und 5,8 Milliarden Euro an. Investiert werden sollen 6 bis 8 Millionen Euro.

BILFINGFER

Nachfolgend die Erstquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, je Aktie in Euro):

BERICHTET  PROG PROG 
1. QUARTAL          1Q26 ggVj  1Q26 ggVj  1Q25 
Umsatz           1.312  +4% 1.293  +2%  1.267 
EBITA             60  +5%   59  +4%   57 
EBITA-Marge          4,6  --  4,6  --   4,5 
Konzernergebnis        37 +16%   40 +24%   32 
Ergebnis je Aktie verwässert 0,99 +18%  1,07 +27%  0,84 
Freierashflow         21 -81%   --  --   109 
 

2026 plant Bilfinger weiter mit Umsätzen zwischen 5,4 und 5,9 Milliarden Euro und einem Free Cashflow von 250 bis 300 Millionen Euro. In der zweiten Jahreshälfte sei mit einer zunehmenden Dynamik der Geschäftsentwicklung zu rechnen, so der Konzern.

CECONOMY

hat im zweiten Geschäftsquartal den operativen Gewinn überproportional zum Umsatz gesteigert. Damit sieht sich das Unternehmen, an dem sich der chinesische Online-Händler JD.com die Mehrheit gesichert hat, auf Kurs für de Ziele im Gesamtjahr 2025/26 bis Ende September. Der legte währungs- und portfoliobereinigt um 4,9 Prozent im Vorjahresvergleich auf 5,5 Milliarden Euro zu. Das bereinigte EBIT stieg um 59 Prozent auf 27 Millionen Euro. Im Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin moderates Umsatzwachstum sowie ein bereinigtes EBIT von rund 500 Millionen Euro, wovon nach sechs Monaten 347 Millionen Euro erreicht wurden.

DEUTSCHE EUROSHOP

hat im ersten Quartal den Umsatz leicht gesteigert, wegen Sondereffekten aber weniger verdient. Das SDAX-Unternehmen bestätigte die Jahresprognose. Der Umsatz erhöhte sich um 2 Prozent auf 67,6 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erhöhte sich leicht um 0,2 Prozent auf 53,5 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn sank jedoch um 10,1 Prozent auf 35,7 Millionen Euro. Dies war im Wesentlichen auf höhere Zinsaufwendungen im Zusammenhang mit der im Jahr 2025 begebenen Anleihe zurückzuführen, die um 4,8 Millionen Euro gestiegen waren. Die operative Kennzahl Funds from Operations (FFO) lag bei 0,46 Euro je Aktie gegenüber 0,52 Euro. Das Konzernergebnis lag mit 28,4 Millionen Euro um 10,7 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum.

EVOTEC

hat Wandelanleihen im Volumen von 116,1 Millionen Euro platziert, die mit einer Laufzeit von sieben Jahren versehen sind und jährlich mit 2,625 Prozent verzinst werden.

LEG IMMOBILIEN

hat im ersten Quartal trotz Mietwachstums einen rückläufigen operativen Gewinn (FFO) verzeichnet. Der bereinigte operative Gewinn, den das Unternehmen AFFO nennt, sank um 6 Prozent auf 58,6 Millionen Euro. Er übertraf die Erwartungen, laut Konsens von Visible Alpha lagen diese bei 50,5 Millionen Euro. Je Aktie betrug der bereinigte FFO 0,78 Euro nach 0,84. Erwartet worden war ein Rückgang auf 0,67 Euro. Im Quartal stieg die Nettokaltmiete um 3 Prozent auf 237,1 Millionen Euro, verglichen mit einer Konsensschätzung von 235 Millionen. Das bereinigte EBITDA legte um 6 Prozent zu auf 183,6 Millionen Euro, die entsprechende Marge um 180 Basispunkte auf 77,4 Prozent. Im Gesamtjahr will LEG weiterhin einen bereinigten FFO von 220 bis 240 Millionen Euro erreichen.

RTL

bekommt einen neuen Finanzvorstand. Alexander von Torklus wird den Posten Ende September übernehmen. Er ist bislang Executive Vice President Corporate Controlling und Strategy bei der Muttergesellschaft Bertelsmann und folgt auf Björn Bauer. Bauer geht als CFO zur Bertelsmann-Musiktochter BMG. Zudem hat bei RTL nun wie angekündigt Clément Schwebig den CEO-Posten von Thomas Rabe übernommen.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

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May 13, 2026 01:46 ET (05:46 GMT)

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