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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Bei Samsung Electronics stehen die Zeichen auf Streik. Gespräche des Konzerns mit den Gewerkschaften über die Verteilung der massiven Gewinne des Unternehmens sind gescheitert. Die gewerkschaftlich organisierten Samsung-Mitarbeiter in Südkorea planen einen Streik vom 21. Mai bis zum 7. Juni. Der weltgrößte Hersteller von Speicherchips teilte mit, die Gewerkschaft habe die Verhandlungen am frühen Mittwoch für gescheitert erklärt, nach Tagen intensiver Gespräche, die von der südkoreanischen Regierung unterstützt wurden.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

11:30 CN/Alibaba Group Holding Ltd, Jahresergebnis und Ergebnis 1Q

22:05 US/Cisco Systems Inc, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  14:30 Erzeugerpreise April 
     PROGNOSE:     +0,5% gg Vm 
     zuvor:      +0,5% gg Vm 
     Kernrate (ohne Nahrungsmittel und Energie) 
     PROGNOSE:     +0,4% gg Vm 
     zuvor:      +0,1% gg Vm 
 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy Information 
     Administration (EIA) Vorwoche 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.439,25  +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.293,50  +0,4 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.630,10  -0,5 
Topix-500 (Tokio)      3.917,39  +1,2 
Kospi (Seoul)        5.093,54  +2,4 
Shanghai-Composite      4.229,76  +0,4 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 26.362,70  +0,1 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Die meisten Aktienmärkte verbuchen Aufschläge. Zwar halten sich Sorgen über den offenbar nicht enden wollenden Iran-Krieg und dessen inflationstreibende Effekte durch steigende Ölpreise, zunächst liegen die Hoffnungen in Asien aber auf dem bevorstehenden US-chinesischen Gipfel. Der iranische Botschafter in China erklärte laut der iranischen Nachrichtenagentur, Peking verschaffe dem Iran diplomatische Tiefe. Der Kospi setzt seine Rally nach dem Rücksetzer am Vortag fort. Nach einer sehr schwachen Eröffnung liegt er sehr fest im Markt. Zu den Treibern gehören Halbleiterwerte. Am Vortag war der Sektor unter Druck geraten, weil Regierungsvertreter die Spekulation schürten, die Regierung könnte öffentliche Dividenden aus KI-Gewinnen ausschütten. Nun erteilten Regierungsvertreter einer Übergewinnsteuer eine Absage. Samsung Electronics steigen um 1,6 Prozent, SK Hynix ziehen um 7,4 Prozent an. Berichte, wonach Nvidia-Chef Huang US-Präsident Trump bei dessen Staatsbesuch in China begleiten wird, stützen ebenfalls. Dies wecke Hoffnungen auf mehr Chipverkäufe nach China, was wiederum die Nachfrage im Sektor generell ankurbeln könnte, heißt es. In Japan wird die Stimmung durch Daten gestützt. Der Leistungsbilanzüberschuss stieg auf Rekordhoch. In China bleiben Anleger abwartend. In Australien belasten Finanzwerte. Commonwealth Bank of Australia brechen nach dem Zahlenausweis um 10,3 Prozent ein. Die Bank hat ihre Rückstellungen für potenzielle Kreditausfälle erhöht. Im Sog verlieren auch andere Finanzwerte.

WALL STREET

INDEX      zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA      49.760,56  +0,1   +56,09    49.704,47 
S&P-500     7.400,97  -0,2   -11,87    7.412,84 
NASDAQ Comp  26.088,20  -0,7  -185,92    26.274,13 
NASDAQ 100   29.064,80  -0,9  -255,86    29.320,66 
 
Umsatzdaten 
           Dienstag   Montag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,32 Mrd  1,34 Mrd 
Gewinner        1.061   1.098 
Verlierer        1.679   1.661 
Unverändert         90    74 
 

Leichter - Anzeichen dafür, dass sich der Iran-Krieg hinzieht und ein stärker als erwartet ausgefallener Anstieg der US-Verbraucherpreise lasteten auf der Stimmung für Aktien, zumal die Renditen darauf weiter anzogen. Unter Druck standen zuletzt gut gelaufene Aktien des Chipsektors. Micron, Seagate und Western Digital verbilligten sich um bis zu 5,3 Prozent. Intel und AMD verloren 0,4 und 2,3 Prozent. Nvidia trotzten mit einem kleinen Plus der negativen Tendenz. Sie könnten von einigen optimistischen Analystenkommentaren profitiert haben, die mit einer positiven Überraschung rechnen, wenn der Konzern in der kommenden Woche Zahlen vorlegt. Ebay will sich nicht von Gamestop übernehmen lassen und lehnt die Offerte im Volumen von 56 Milliarden Dollar ab. Der Kurs stieg um 2,3 Prozent. Gamestop fielen um 3,3 Prozent. Mit Enttäuschung wurden Zahlen und Ausblick von Under Armour aufgenommen, der Kurs brach um 17 Prozent ein. Hims & Hers knickten um gut 14 Prozent ein. Die Telemedizin-Plattform hatte mit dem Quartalsergebnis die Erwartungen klar verfehlt. Bristol Myers stiegen um 1,4 Prozent mit dem Abschluss einer strategische Partnerschaft und eines Lizenzabkommens mit dem chinesischen Arzneimittelhersteller Hengrui Pharmaceuticals.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries  Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre       3,99 +0,04    4,00      3,96 
5 Jahre       4,12 +0,05    4,13      4,08 
10 Jahre      4,46 +0,05    4,47      4,41 
 

Die Renditen der US-Anleihen setzten ihren Anstieg fort, getrieben von höher als gedacht ausgefallenen Inflationsdaten, die Spekulationen über eine straffere Geldpolitik anheizten. Die Renditen der 30-jährigen Schuldtitel überwand die Marke von 5 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN        zuletzt +/- %   00:00    Di, 09:38 % YTD 
EUR/USD         1,1732  -0,0   1,1737     1,1747  -0,1 
EUR/JPY         185,04  +0,0   185,00     184,94  +0,6 
EUR/GBP         0,8660  -0,1   0,8669     0,8681  -0,6 
USD/JPY         157,70  +0,1   157,61     157,43  +0,7 
USD/KRW        1.491,70  -0,1  1.493,19    1.488,70  +3,6 
USD/CNY         6,7916  -0,0   6,7920     6,7952  -2,9 
USD/CNH         6,7898  +0,0   6,7894     6,7948  -2,7 
USD/HKD         7,8285  0,0   7,8286     7,8283  +0,6 
AUD/USD         0,7238  -0,0   0,7239     0,7219  +8,5 
NZD/USD         0,5940  -0,2   0,5952     0,5946  +3,2 
BTC/USD       81.051,69  +0,5 80.672,89    80.972,97  -7,6 
 

Der Dollar war angesichts des sich hinziehenden Iran-Kriegs als "sicherer Hafen" gesucht. Die US-Inflationsdaten hätten dem Greenback hingegen keinen zusätzlichen Impuls gegeben, sagten Devisenhändler. Der Dollarindex stand zuletzt 0,3 Prozent höher. Der Euro sank auf rund 1,1740 Dollar.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle        zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold         4.700,12  -0,3   -13,53    4.713,65 
Silber          86,14  -0,5   -0,40      86,54 
Platin        2.106,95  -0,9   -19,35    2.126,30 
Angaben ohne Gewähr 
 

Die Aufwertung des Dollars und die steigenden Marktzinsen belasteten den Goldpreis. Die Feinunze verbilligte sich um 0,5 Prozent auf 4.708 Dollar.

ÖL

ROHÖL         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex        100,66  -1,5   -1,52     102,18 
Brent/ICE        106,28  -1,4   -1,49     107,77 
 

Das Beharren der Kriegsparteien im Nahostkonflikt auf ihren jeweiligen Positionen und die somit zunächst weiter nicht passierbare Straße von Hormus trieben die Ölpreise weiter nach oben. Der Preis für Brent-Öl stieg im US-Handel um 3,4 Prozent auf 107,77 Dollar.

MELDUNGEN SEIT DIENSTAG 20.00 UHR

HANDEL JAPAN

Leistungsbilanz März nsb Überschuss 4,681 Bill JPY (PROG: Überschuss 3,870 Bill JPY)

Leistungsbilanz März nsb Überschuss 4,681 Bill JPY; +29,1% gg Vj

COMMONWEALTH BANK OF AUSTRALIA

hat ihre Rückstellungen für potenzielle Kreditausfälle um rund 145 Millionen US-Dollar erhöht. Als Grund nannte sie die durch den Iran-Konflikt verursachte Unsicherheit, während der Quartalsgewinn des Kreditgebers sank. Die Bank wies für die drei Monate bis Ende März einen ungeprüften Gewinn von 2,7 Milliarden Australischen Dollar aus. Dies entsprach einem Anstieg von 4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, aber einem Rückgang von 1 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der beiden vorangegangenen Quartale. Die Bank teilte mit, die operativen Erträge seien unverändert und die zugrunde liegende Nettozinsmarge stabil geblieben.

CONSTELLATION SOFTWARE

hat im ersten Quartal dank Zukäufen den Gewinn und den Umsatz gesteigert. Das Unternehmen meldete für das am 31. März beendete Quartal einen Gewinn von 367 Millionen US-Dollar oder 17,32 US-Dollar je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn 136 Millionen Dollar oder 6,41 Dollar je Aktie betragen. Analysten hatten mit einem Gewinn von 25,16 Dollar je Aktie gerechnet. Der Umsatz stieg um 20 Prozent auf 3,18 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten einen Umsatz von 3,14 Milliarden Dollar prognostiziert.

FINNING INTERNATIONAL

hat im ersten Quartal dank einer starken Bautätigkeit und der Nachfrage nach Produkt-Support in Kanada höhere Umsätze verzeichnet. Damit wurden schwächere Ergebnisse aus Südamerika ausgeglichen.

JBS

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 13, 2026 01:55 ET (05:55 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
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