Der Earnings Call von Rheinmetall hat einen Rückgang von etwa 20 % bei RENK ausgelöst, trotz relativ solider Zahlen für das erste Quartal und der Aussage des Managements, dass man sich am oberen Ende der Prognose bewegt. Wir betrachten diese Reaktion als übertrieben. Unser Modell preist bereits eine kleine zyklische Korrektur ein, wobei wir von einem Umsatzrückgang von etwa 10 % in der Terminal Value Periode ausgehen. Das wachsende Aftermarket-Geschäft von RENK (ca. 50 % des Umsatzes in den 2030er Jahren, Schätzung mwb) bietet eine Ertragsuntergrenze, die den Mitbewerbern wie HAG:GR fehlt. Bei einem aktuellen Kurs, der einem 2028E EV/EBITDA von 9x und einem KGV von 16x entspricht, handelt die Aktie mit einem erheblichen Abschlag zu Hensoldt, das mit 12x und 23x bewertet wird, trotz einer überlegenen wiederkehrenden Umsatzstruktur. Zudem berühren die Multiples die untere Hälfte des ±1 Standardabweichungskorridors, der zuletzt beim IPO zu sehen war. Das Risiko-Ertrags-Verhältnis hat sich somit verschoben. Wir stufen die Aktie von HALTEN auf KAUFEN hoch, mit unserem unveränderten Kursziel von 53,00 EUR. Die vollständige Analyse ist abrufbar unter https://research-hub.de/companies/renk-group-ag
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