Linz (www.anleihencheck.de) - Die polnische Wirtschaft ist mit prognostizierten 3,5% BIP-Wachstum immer noch in einem starken Aufschwung, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Die Einzelhandelsumsätze seien im Jahresvergleich, nicht wie erwartet um 6,1%, sondern um 9,8% gestiegen. Die Industrieproduktion weite sich immer noch über den Erwartungen aus. Das zeige, dass die gesamtwirtschaftliche Prognose von den Subindikatoren gedeckt werde. Auf der anderen Seite würden bereits die ersten erneuerten Inflationsprognosen zeigen, dass die hohen Energiepreise die polnische Wirtschaft treffen würden. In der letzten Zinssitzung habe die Zentralbank den Leitzins bei 3,75% belassen und im Gleichschritt mit der EZB gehandelt. Es könnte sehr gut, dass es schon bald zu Zinserhöhungen in Polen kommen werde. Das könnte weiteren Druck auf die polnischen Staatsanleihen ausüben. Die Rendite auf die 10-jährige Staatsanleihen sei seit Anfang März von knapp 5% auf über 5,85% gestiegen. Kombiniert mit dem hohen Budgetdefizit von über 6% des BIP baue Polen momentan neue, teure Staatsschulden in großem Umfang auf. Diese würden zu einem erklecklichen Teil zum Ausbau der Militärkapazitäten dienen, um die Russen abzuschrecken. (13.05.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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