DJ ÜBERBLICK am Mittag/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Eurozone-BIP wächst im ersten Quartal um 0,1 Prozent
Die Wirtschaft im Euroraum ist im ersten Quartal 2026 leicht gewachsen. Wie die Statistikbehörde Eurostat in einer zweiten Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Prozent. Damit wurde die erste Schätzung vom 30. April bestätigt, womit auch von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte gerechnet hatten. Auf Jahressicht betrug das BIP-Wachstum im ersten Quartal 0,8 Prozent, ebenfalls eine Bestätigung der ersten Veröffentlichung. Im Vorfeld hatten Ökonomen eine Bestätigung erwartet.
Eurozone-Produktion steigt im März zum Vormonat
Die Industrie im Euroraum hat ihre Produktion im März gegenüber dem Vormonat gesteigert. Wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte, stieg die Produktion (ohne Bauwirtschaft) gegenüber dem Vormonat saisonbereinigt um 0,2 Prozent. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet.
IEA prognostiziert monatelangen Ölmangel wegen Hormus-Sperre
Die fast vollständige Sperrung der Straße von Hormus hat einen beispiellosen Versorgungsschock auf den globalen Energiemärkten ausgelöst, der nach Einschätzung der Internationale Energieagentur (IEA) dazu führen könnte, dass die Ölversorgung noch monatelang eingeschränkt bleibt, selbst nachdem der Schiffsverkehr wieder aufgenommen wird. Die in Paris ansässige Energiebehörde erwartet nun, dass die weltweite Ölnachfrage in diesem Jahr um 420.000 Barrel pro Tag schrumpfen wird. Zuvor war sie von einem Rückgang um 80.000 Barrel pro Tag ausgegangen.
Iran-Krieg könnte Chinas Wachstumsaussichten stützen
Der Krieg im Iran könnte Chinas Wirtschaftswachstum fördern, schreibt Julian Evans-Pritchard von Capital Economics in einer Research Note. Chinas Wirtschaft sei jetzt stärker als zu Jahresbeginn, gestützt durch KI-bezogene Investitionen und Elektronikexporte, meint der Leiter des Bereichs China Economics. Er erwarte, dass die beiden Kräfte, die den Anstieg der chinesischen Exporte antreiben - die steigende weltweite Nachfrage nach KI-Hardware und grüner Technologie -, anhalten werden, insbesondere da es Zeit brauche, bis sich Energieangebot und -preise normalisierten.
Reform der Arbeitsbedingungen könnte Japans Wachstum fördern
Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für weibliche, ältere und ausländische Arbeitskräfte könnte dazu beitragen, das japanische Wirtschaftswachstum anzukurbeln, heißt es im jüngsten Bericht der OECD. Eine größere Flexibilität bei regulären Arbeitsverträgen würde dazu beitragen, den Dualismus am Arbeitsmarkt abzubauen, da eine große Zahl von Frauen und älteren Menschen immer noch in atypischen Beschäftigungsverhältnissen arbeite, so die OECD.
+++ Konjunkturdaten +++
US/MBA Market Index Woche per 8. Mai +1,7% auf 290,1 (Vorwoche: 285,3)
US/MBA Purchase Index Woche per 8. Mai +3,9% auf 177,7 (Vorwoche: 171,1)
US/MBA Refinance Index Woche per 8. Mai -0,8% auf 921,1 (Vorwoche: 928,6)
DJG/DJN/apo
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May 13, 2026 07:30 ET (11:30 GMT)
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