Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 13.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Bahnbrechende KI-Lösung "Ohne Nadelstiche" als Ersatz für herkömmliche Bluttests "unlocked"?!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
389 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Erholung - Positive Berichtssaison stützt Stimmung

DJ MÄRKTE EUROPA/Erholung - Positive Berichtssaison stützt Stimmung

DOW JONES--Nach dem kräftigen Rücksetzer am Vortag haben die europäischen Aktienmärkten zur Wochenmitte mit einem deutlichen Plus geschlossen. Die Anleger agierten weiter im Spannungsfeld zwischen Iran-Krieg, steigender Inflation und dem mit Spannung erwarteten US-chinesischen Gipfel in Peking. Dazu kam eine Flut an Quartalsberichten, die überwiegend gut ausfielen und für eine positive Stimmung sorgten.

Der DAX zog um 0,8 Prozent auf 24.137 Punkte an, der Euro-Stoxx-50 gewann 0,9 Prozent auf 5.861 Punkte. Öl der Sorte Brent tendierte etwas leichter bei knapp unter 107 Dollar, während sich der Euro knapp behauptet zeigte. Während die Börsen in Finnland, Norwegen, Schweden, Dänemark und der Schweiz an Christi Himmelfahrt geschlossen bleiben, wird in Deutschland gehandelt.

Hoffnungsvoll blicken die Märkte auf das bevorstehende US-chinesische Gipfeltreffen. Eine der zentralen Fragen ist, ob US-Präsident Donald Trump Peking auf seine Seite ziehen kann als Druckmittel gegen den Iran. Für Hoffnung auf Entspannung in den Handelsstreitigkeiten beider Länder sorgt derweil, dass die CEO von Qualcomm, Micron und Nvidia die Trump-Delegation begleiten. Der Sektor der europäischen Technologiewerte legte um 2,9 Prozent zu. Hier gab es allerindings eine Zweiteilung: Hardware-Werte wie Infineon (+10,7%) waren gesucht, Software-Titel wie SAP (-4,3%) verloren dagegen.

Zudem gab es eine Flut an Quartalszahlen. Merck KGaA stiegen um 7,2 Prozent. Nach stark ausgefallenen Quartalszahlen hat der Pharma- und Technologiekonzern die Jahresprognose erhöht. Ein Träger der Gewinnentwicklung war der Halbleiter-Bereich.

Siemens (+0,8%) legte dagegen durchwachsene Quartalszahlen vor. Während es in technologienahen Geschäftsbereichen nach oben ging, sackte der Gewinn im Industriegeschäft um 8 Prozent ab. Siemens kündigte ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 6 Milliarden Euro in einem Zeitraum bis zu fünf Jahren an.

Für Deutsche Telekom ging es um 1,2 Prozent nach oben. Das Unternehmen setzte seinen Wachstumskurs im ersten Quartal fort und hob die Jahresprognose leicht an.

Die Allianz (+1,1%) steigerte den operativen Gewinn zum Jahresauftakt vor allem dank seines Schaden-Unfall-Geschäfts stärker als erwartet. Unter dem Strich verbuchte der Konzern wegen Veräußerungsgewinnen einen Gewinnsprung. Jedoch wurde der Ausblick für 2026 nur bestätigt. Brenntag (-2,3%) hat - belastet vom schwierigen Umfeld - sowohl bei Umsatz als auch Ergebnis Rückgänge hinnehmen müssen. Die Bruttomarge konnte der Konzern aber verbessern.

Bilfinger knickten um 5,6 Prozent ein. "Einen so starken Rückgang im Auftragseingang hatte man nicht erwartet", sagte ein Händler. Er ging um 5 Prozent zum Vorjahr zurück. Die Quartalsdaten seien ansonsten gut, Umsatz und Gewinn zogen an.

Auto1 (+12,9%) hat den Wachstumskurs auch im ersten Quartal fortgesetzt und die Prognose für das laufende Jahr bekräftigt. Tui (+1,5%) hat im zweiten Geschäftsquartal den saisonal üblichen Verlust bei stabilen Einnahmen verringert.

Der IT-Dienstleister Cancom (-4,3%) hat trotz eines leichten Umsatzrückgangs zweistellige Wachstumsraten beim operativen Gewinn verzeichnet. Mit der Begebung einer Wandelanleihe ging es für Evotec um 10,6 Prozent nach unten. Nach dem jüngsten Rücksetzer überraschte Verbio (+15,4%) mit extrem starken Zahlen und einer gestärkten Bilanz positiv.

Mit einem Kurseinbruch von 16,7 Prozent reagierten Adecco auf enttäuschende Zahlen zum ersten Quartal. Zurich Insurance (+4,1%) sieht sich auf Kurs, die bis 2027 gesetzten Ziele zu erreichen oder zu übertreffen und erwartet keine wesentlichen Auswirkungen der Nahost-Spannungen. Um 8,7 Prozent nach oben ging es für ABN Amro in Amsterdam. Die Bank hat in ihrem ersten Quartal nicht nur mehr verdient als erwartet, sondern erwartet auch für das gesamte Jahr geringere Kosten.

=== 
Index        Schluss Entwicklung in % Seit Jahresbeginn (%) 
Euro-Stoxx-50     5.861        0,9          0,29 
Stoxx-50       5.082        0,9          2,39 
Stoxx-600        611        0,8          2,44 
DAX         24.137        0,8         -2,19 
FTSE-100 London   10.265        0,6          3,36 
CAC-40 Paris     7.980        0,4         -2,08 
AEX Amsterdam      999        1,1          5,06 
ATHEX-20 Athen    5.751        0,0          7,48 
BEL-20 Brüssel    5.470        0,7          7,71 
BUX Budapest    132.485       -1,1         19,32 
OMXH-25 Helsinki   6.231        1,0          9,25 
OMXC-20 Kopenhagen  1.538        0,4         -4,33 
PSI 20 Lissabon    9.050        0,2          9,52 
IBEX-35 Madrid    17.574        0,5          1,54 
FTSE-MIB Mailand   48.991        1,0          9,00 
OBX Oslo       1.928        0,1         20,65 
PX Prag        2.503       -0,3         -6,82 
OMXS-30 Stockholm   3.047        0,1          5,68 
WIG-20 Warschau   132.379        1,7         11,01 
ATX Wien       5.849        0,6          9,81 
SMI Zürich      13.120        0,7         -1,12 
 
DEVISEN    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:05 
EUR/USD     1,1711  -0,2  -0,0026     1,1737   1,1733 
EUR/JPY     184,83  -0,1  -0,1700       185  184,9500 
EUR/CHF     0,9165  +0,0   0,0002     0,9163   0,9168 
EUR/GBP     0,8661  -0,1  -0,0008     0,8669   0,8676 
USD/JPY     157,82  +0,1   0,2100     157,61  157,6200 
GBP/USD     1,3519  -0,1  -0,0017     1,3536   1,3520 
USD/CNY     6,7908  -0,0  -0,0012     6,7920   6,7920 
USD/CNH     6,7871  -0,0  -0,0023     6,7894   6,7946 
AUS/USD     0,7264  +0,4   0,0025     0,7239   0,7227 
Bitcoin/USD 78.909,26  -2,2 -1.763,63    80.672,89 80.451,74 
 
ROHÖL     zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    102,20  +0,0    0,02     102,18 
Brent/ICE    106,69  -1,0   -1,08     107,77 
 
Metalle    zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.697,49  -0,3   -16,16    4.713,65 
Silber      88,90  +2,7    2,36      86,54 
Platin    2.185,80  +2,8   59,50    2.126,30 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/thl/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 13, 2026 12:14 ET (16:14 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.