DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien
Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:
TAGESTHEMA
Cisco Systems baut im Rahmen einer Neuausrichtung auf wachstumsstarke Geschäftsbereiche, einschließlich der KI-Infrastruktur, Stellen ab. Bis zu 1 Milliarde US-Dollar werden für Abfindungen, einmalige Kündigungsleistungen und andere Kosten aufgewendet werden. Mit dem jüngsten Quartalsbericht von Cisco hob das Unternehmen aufgrund starker Umsätze und Gewinne seine Jahresprognose an. Das Unternehmen erwartet für das laufende Geschäftsjahr nun einen Umsatz von 62,8 bis 63,0 Milliarden Dollar. Zuvor war eine Spanne von 61,2 bis 61,7 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt worden. Der Gewinn werde für das laufende Geschäftsjahr nun bei 3,16 bis 3,21 Dollar je Aktie erwartet nach zuvor prognostizierten 3,00 bis 3,08 Dollar, teilte Cisco mit. Der bereinigte Gewinn soll 4,27 bis 4,29 Dollar je Aktie erreichen, nach einer vorherigen Prognose von 4,13 bis 4,17 Dollar. Im dritten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um 12 Prozent auf 15,84 Milliarden Dollar. Damit wurden die Analystenschätzungen von 15,56 Milliarden Dollar übertroffen. Auch die eigene Prognose vom Februar von bis zu 15,60 Milliarden Dollar wurde übertroffen. Cisco verzeichnete einen Gewinn von 3,37 Milliarden Dollar oder 85 Cent je Aktie. Im Vorjahresquartal hatte der Gewinn 2,49 Milliarden Dollar oder 62 Cent je Aktie betragen. Der bereinigte Gewinn lag bei 1,06 Dollar je Aktie und übertraf damit die Prognose von 1,03 Dollar. Der Aktienkurs stieg im nachbörslichen Handel um über 20 Prozent.
AUSBLICK UNTERNEHMEN +
08:00 JP/Honda Motor Co Ltd, Jahresergebnis
08:30 TW/Foxconn Technology Group , Ergebnis 1Q
AUSBLICK KONJUNKTUR
- US
14:30 Einzelhandelsumsatz April
PROGNOSE: +0,5% gg Vm
zuvor: +1,7% gg Vm
Einzelhandelsumsatz ex Kfz
PROGNOSE: +0,8% gg Vm
zuvor: +1,9% gg Vm
Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 205.000
zuvor: 200.000
Import- und Exportpreise April
Importpreise
PROGNOSE: +0,9% gg Vm
zuvor: +0,8% gg Vm
16:00 Lagerbestände März
ÜBERSICHT INDIZES
Index zuletzt +/- % E-Mini-Future S&P-500 7.481,00 +0,2 E-Mini-Future Nasdaq-100 29.583,00 +0,4 S&P/ASX 200 (Sydney) 8.629,40 -0,0 Topix-500 (Tokio) 3.881,31 -1,0 Kospi (Seoul) 5.093,54 +0,6 Shanghai-Composite 4.212,20 -0,7 Hang-Seng-Index (Hongkong) 26.500,03 +0,4
FINANZMÄRKTE
OSTASIEN (VERLAUF)
Die asiatischen Aktienmärkte neigen mehrheitlich zur Schwäche. In Südkorea läuft die KI-getriebene Rally im Technologiesektor weiter - diesmal gestützt durch Cisco Systems. Das US-Unternehmen streicht Tausende Stellen und setzt voll auf KI. Vor allem aber kommt die besser als erwartet ausgefallene Umsatzprognose gut an. Im Zentrum des Anlegerinteresses steht das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Peking. Die Gespräche laufen, doch bislang wurden öffentlich nur freundliche Floskeln ausgetauscht. Am Markt hofft man auf Verbesserungen der Beziehungen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt und Handelserleichterungen, allerdings gibt es auch ein hohes Enttäuschungsrisiko. In Japan belasten Verluste bei Immobilien- und Bauwerten. Der Shanghai-Composite hatte Anfang der Woche Mehrjahreshochs markiert und wird nun von Gewinnmitnahmen gedrückt. Chinesische Aktien waren im Vorfeld des Gipfels Trump-Xi bereits stark gestiegen. Der australische S&P/ASX-200 steuert auf den fünften Rückgang in Folge zu. Er hat in 14 der vergangenen 17 Sitzungen angesichts der Sorgen über die Auswirkungen höherer Zinsen und der durch den Nahostkonflikt verursachten Inflation im Minus geschlossen. Die Ausgaben der australischen Haushalte sind im April gegenüber März um 1,2 Prozent gefallen.
WALL STREET
INDEX zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag
DJIA 49.693,20 -0,1 -67,36 49.760,56
S&P-500 7.444,25 +0,6 +43,29 7.400,96
NASDAQ Comp 26.402,34 +1,2 +314,14 26.088,20
NASDAQ 100 29.366,94 +1,0 +302,14 29.064,80
Umsatzdaten
Mittwoch Dienstag
Umsatz NYSE (Aktien) 1,30 Mrd 1,32 Mrd
Gewinner 1.064 1.061
Verlierer 1.683 1.679
Unverändert 89 90
Fester - Optimistische Erwartungen an den US-chinesischen Gipfel hievten die US-Indizes auf Rekordstände. t. Anleger setzten darauf, dass beim Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping Fortschritte sowohl im Handelsstreit der beiden Staaten als auch bei der Beilegung des Nahostkonflikts erzielt werden. Kräftig gestiegene Erzeugerpreise belasteten nur vorübergehend, auch wenn sie Zinserhöhungserwartungen schürten, nachdem am Vortag berits deutlicher als erwartet gestiegene Verbraucherpreise gemeldet worden waren. Bei den Einzelwerten zeigten sich Halbleiter- und KI-Werte mit Aufschlägen. Für Qualcomm, Micron und Nvidia ging es um bis zu 4,8 Prozent nach oben. Der Besuch von Trump in China könne beitragen, den Verkauf von Chips auf dem großen und wachsenden chinesischen Markt zu ermöglichen, hieß es. Die Chefs der drei Unternehmen gehörten zudem zur Delegation des US-Präsidenten. Cisco gewannen im Vorfeld der Zahlenvorlage 2,6 Prozent.
USA - ANLEIHEN
Rendite +/- Tageshoch Tagestief 2 Jahre 3,98 -0,02 4,02 3,98 5 Jahre 4,12 -0,01 4,16 4,11 10 Jahre 4,47 -0,00 4,50 4,46
Die Renditen am US-Anleihemarkt stiegen nach den Inflationsdaten nur vorübergehend. Die Rendite zehnjähriger Papiere stand zuletzt wieder wenig verändert bei 4,47 Prozent. Konjunktursorgen hätten die Kurse der Anleihen gestützt, hieß es. So werde mit Blick auf die für Donnerstag angekündigten Wirtschaftsdaten erwartet, dass sich das Wachstum der Einzelhandelsumsätze im April abgeschwächt habe und die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche gestiegen sei.
DEVISENMARKT
DEVISEN zuletzt +/- % 00:00 Mi, 09:34 % YTD EUR/USD 1,1712 +0,0 1,1710 1,1715 -0,3 EUR/JPY 184,95 +0,0 184,92 184,76 +0,5 EUR/GBP 0,8663 +0,1 0,8658 0,8657 -0,6 USD/JPY 157,88 +0,0 157,85 157,70 +0,8 USD/KRW 1.493,22 +0,3 1.489,56 1.487,57 +3,7 USD/CNY 6,7858 -0,1 6,7908 6,7909 -3,0 USD/CNH 6,7848 -0,0 6,7858 6,7899 -2,7 USD/HKD 7,8316 +0,0 7,8300 7,8304 +0,6 AUD/USD 0,7258 0,0 0,7258 0,7237 +8,8 NZD/USD 0,5933 -0,0 0,5935 0,5938 +3,1 BTC/USD 79.747,43 +0,1 79.668,20 80.900,48 -9,1
Der Dollar weitete seine Gewinne nach den höher als erwartet ausgefallenen US-Erzeugerpreisen im April aus. Der Dollarindex stieg um 0,3 Prozent. Die Daten hätten die Chancen auf eine Zinssenkung durch die US-Notenbank zunichte gemacht, kommentierte Naeem Aslam, Analyst bei Zaye Capital Markets.
ROHSTOFFE
METALLE
Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.700,69 +0,3 13,25 4.687,44 Silber 87,43 -0,6 -0,54 87,98 Platin 2.138,86 +0,1 1,46 2.137,40 Angaben ohne Gewähr
Für den Goldpreis ging es erneut nach unten. Die Feinunze reduzierte sich um 0,6 Prozent auf 4.685 Dollar.
ÖL
ROHÖL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 101,48 +0,5 0,46 101,02 Brent/ICE 106,32 +0,7 0,69 105,63
Am Ölmarkt sorgte die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs für leicht nachgebende Preise. Brent-Öl ermäßigte sich um 2 Prozent auf 105,63 Dollar. In der Vorwoche überraschend deutlich gesunkenen Ölvorräte der USA stützten nicht. Auch die Warnung der Internationalen Energieagentur vor einer Angebotsverknappung verpuffte.
MELDUNGEN SEIT MITTWOCH 20.00 UHR
GIPFEL USA-CHINA
Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat während seines Treffens mit US-Präsident Donald Trump die Taiwan-Frage angesprochen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, bezeichnete Xi Taiwan als das wichtigste Thema in den amerikanisch-chinesischen Beziehungen. Der Umgang mit diesem Thema würde darüber entscheiden, ob die bilateralen Beziehungen stabil bleiben oder in eine Konfrontation abgleiten würden.
US-GELDPOLITIK
Der US-Senat hat Kevin Warsh als 17. Vorsitzenden der US-Notenbank in einer weitgehend parteiübergreifenden Abstimmung bestätigt, die davon zeugte, wie die Spannungen mit dem Weißen Haus die Fed tiefer in politische Auseinandersetzungen gezogen haben. Für Warsh stimmten 54 Senatoren. Es gab 45 Gegenstimmen. Er erhielt die Unterstützung aller republikanischen Senatoren, aber nur eines Demokraten.
GELDPOLITIK JAPAN
Ein Mitglied des Direktoriums der Bank of Japan (BoJ) hat signalisiert, dass eine Zinserhöhung unmittelbar bevorstehen könnte. Kazuyuki Masu äußerte dabei die Sorge, dass höhere Ölpreise zu einem anhaltenden Druck auf die Inflation führen könnten.
HONDA MOTOR
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May 14, 2026 01:55 ET (05:55 GMT)
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