DJ ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires.
Xis Taiwan-Warnung rückt Spannungen beim Gipfel ins Rampenlicht
Der chinesische Staatschef Xi Jinping hat US-Präsident Donald Trump davor gewarnt, dass jeder falsche Umgang mit Taiwan zu einer "äußerst gefährlichen Situation" führen könnte. Damit sprach er direkt einen Spannungspunkt an, der über dem schwebte, was der US-Präsident zu Beginn als den "besten Gipfel aller Zeiten" bezeichnet hatte.
Xi zu US-Managern: China ist für Geschäfte offen
China wird sich nach Aussage von Staatschef Xi Jinping weiter für ausländische Unternehmen öffnen. "US-Unternehmen sind tief in Chinas Reform und Öffnung eingebunden, und beide Seiten haben davon profitiert", sagte Xi laut staatlicher chinesischer Medien zu einer Delegation amerikanischer Wirtschaftsführer, die mit US-Präsident Donald Trump nach Peking gereist sind. Darunter sind Tesla-Chef Elon Musk, Apple-CEO Tim Cook und Nvidia-Chef Jensen Huang.
Druck auf Starmer steigt mit Rücktritt des Gesundheitsministers
Der Druck auf den britischen Premierminister Keir Starmer wird größer. Nun hat mit dem Gesundheitsminister Wes Streeting eines der ranghöchsten Kabinettsmitglieder seinen Rücktritt erklärt. Streeting, der als einer der aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge des Premierministers gilt, fordert einen Wechsel an der Spitze. "Es ist nun klar, dass Sie die Labour-Partei nicht in die nächsten Unterhauswahlen führen werden", schrieb Streeting in seinem Rücktrittsschreiben an Starmer und fügte hinzu: "Wo wir Visionen brauchen, haben wir ein Vakuum. Wo wir Richtung brauchen, herrscht Ziellosigkeit."
US-Importpreise im April stärker als erwartet gestiegen
Die US-Importpreise sind im April stärker gestiegen als erwartet. Wie das US-Arbeitsministerium mitteilte, erhöhten sich die Einfuhrpreise im Vergleich zum Vormonat um 1,9 Prozent nach einem Plus von revidierten 0,9 Prozent im Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen waren im Konsens von einem Anstieg um 0,9 Prozent ausgegangen. Die Entwicklung der Importpreise ist ein Indiz für die US-Inflation.
Umsätze der US-Einzelhändler steigen im April um 0,5 Prozent
Die US-Einzelhändler haben ihre Umsätze im April leicht gesteigert. Die gesamten Umsätze stiegen um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das entsprach dem Wert, den von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte erwartet hatten. Wie das US-Handelsministerium weiter berichtete, stiegen die Umsätze ohne Kfz um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ökonomen hatten in dieser Kategorie einen Zuwachs um 0,8 Prozent erwartet.
Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe gestiegen
Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung hat in der Woche zum 9. Mai zugelegt. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl der Anträge auf saisonbereinigter Basis um 12.000 auf 211.000, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Anstieg auf 205.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde der Wert nach unten revidiert, auf 199.000 von ursprünglich 200.000.
+++ Konjunkturdaten
*US/Lagerbestände März +0,9%; (PROG: +0,9%) gg Vm
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May 14, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)
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