Stellen Sie sich auf einen schwächweren Tag ein. Der DAX dürfte mit Verlusten in den Handel starten und ggü. gestern rd. 300 Punkte nachgeben. Außer warmer Worte, verpackt mit versteckten Warnungen bzgl. Taiwan, bleib das Trump-Xi-Treffen ein "Non-Event". Das gilt auch für die Lage am Golf. Es ging mehr um Symbolik nach dem Motto "die beiden Größten der Welt reden miteinander". Folge:
Der Nikkei 225 fällt um 1,2 %, der Kospi verliert 3,2 %, der Hang Seng liegt 0,9 % im Minus. Tech-Werte mit Fokus KI wie SK Hynix oder Samsung stehen besonders unter Druck. Der ganze Sektor ist technisch gnadenlos überkauft und braucht eine Pause. Auch Rohstoffe wie Kupfer leiden. Dazu kommt:
Die Zinsen steigen am langen Ende weiter. Erstmals seit 2007 wurden in den USA 30jährigen Bonds zu über 5 % versteigert. Die 10-jährigen Treasuries zogen auf 4,53 % auf ein neues Jahreshoch an.
Bei den Unternehmen stand gestern Applied Materials im Fokus. AMAT übertraf die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn und gab zudem einen deutlich über Konsens liegenden Ausblick. Analysten erhöhen die Kursziele. Im Zuge des Abverkaufs bei den Halbleiterwerten kommt der Titel dennoch unter Druck.
Kein Handlungsbedarf vor dem Wochenende.
Volker Schulz
Redaktionsleiter Bernecker Redaktion (https://www.bernecker.info/)

Der Nikkei 225 fällt um 1,2 %, der Kospi verliert 3,2 %, der Hang Seng liegt 0,9 % im Minus. Tech-Werte mit Fokus KI wie SK Hynix oder Samsung stehen besonders unter Druck. Der ganze Sektor ist technisch gnadenlos überkauft und braucht eine Pause. Auch Rohstoffe wie Kupfer leiden. Dazu kommt:
Die Zinsen steigen am langen Ende weiter. Erstmals seit 2007 wurden in den USA 30jährigen Bonds zu über 5 % versteigert. Die 10-jährigen Treasuries zogen auf 4,53 % auf ein neues Jahreshoch an.
Bei den Unternehmen stand gestern Applied Materials im Fokus. AMAT übertraf die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn und gab zudem einen deutlich über Konsens liegenden Ausblick. Analysten erhöhen die Kursziele. Im Zuge des Abverkaufs bei den Halbleiterwerten kommt der Titel dennoch unter Druck.
Kein Handlungsbedarf vor dem Wochenende.
Volker Schulz
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