Frankfurter Rundschau (ots) -
Befürworter von ESC-Sanktionen gegen Israel verweisen gerne auf den Umgang mit Russland, das seit 2022 ausgeschlossen ist. Der Vergleich hinkt jedoch: zum einen, weil Russland einen Angriffskrieg begonnen hat, während Israel von einer Terrororganisation angegriffen wurde - was allerdings keine Rechtfertigung für die humanitäre Katastrophe im Gazastreifen sein kann, die Israel zu verantworten hat.
Zum anderen ist in Russland die Kunstfreiheit derart eingeschränkt, dass ESC-Kandidaten zwangsläufig Botschafter Putins wären. Zwar instrumentalisiert auch Israel den ESC, wie die "New York Times" nochmals belegte, doch Künstlerinnen und Künstlern drohen bei Meinungsäußerungen nicht Jahre im Straflager.
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Befürworter von ESC-Sanktionen gegen Israel verweisen gerne auf den Umgang mit Russland, das seit 2022 ausgeschlossen ist. Der Vergleich hinkt jedoch: zum einen, weil Russland einen Angriffskrieg begonnen hat, während Israel von einer Terrororganisation angegriffen wurde - was allerdings keine Rechtfertigung für die humanitäre Katastrophe im Gazastreifen sein kann, die Israel zu verantworten hat.
Zum anderen ist in Russland die Kunstfreiheit derart eingeschränkt, dass ESC-Kandidaten zwangsläufig Botschafter Putins wären. Zwar instrumentalisiert auch Israel den ESC, wie die "New York Times" nochmals belegte, doch Künstlerinnen und Künstlern drohen bei Meinungsäußerungen nicht Jahre im Straflager.
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