Würzburg/Bonn (ots) -
Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, erklärt am Rande des 104. Katholikentags in Würzburg, Deutschland habe "viele Partnerländer im globalen Süden, die ganz unterschiedlich aufgestellt sind." Mit diesen müsse man mit Blick auf die Entwicklungszusammenarbeit unterschiedlich arbeiten, "je nach Bedarf, je nach deutschem Interesse und das auch wirklich strategisch fokussieren." So werde man zukünftig mit Ländern wie Indien, Südafrika und Brasilien nur noch "über Kredite zusammenarbeiten, weil diese ihre Entwicklung mittlerweile zum großen Teil selber finanzieren könnten", so die SPD-Politikerin im Interview bei phoenix.
Bei der Entwicklungszusammenarbeit seien NGOs, zivilgesellschaftlichen und konfessionellen Akteure "seit über 60 Jahren deutscher Entwicklungszusammenarbeit wirklich ein Grundpfeiler." Diese gelte es laut der Bundesministerin zu unterstützen, schließlich seien diese in Krisen und Konflikten diejenigen, "die Menschen überhaupt noch vor Ort erreichen, wenn eigentlich niemand mehr da ist." Daher sei es auch als politisches Signal wichtig, in der Entwicklungszusammenarbeit nicht zu sparen, sondern die Ausgaben auf einem stabilen Niveau zu halten. "Wir arbeiten daran, dass wir uns eben nicht zurückziehen. Deutschland ist weiterhin ein großer Geber internationaler Entwicklungszusammenarbeit."
Es sei wichtig, so Alabali Radovan weiter, "dass Deutschland eben verlässlich bleibt. Denn wir brauchen diese Partnerschaften mit Ländern des globalen Südens. Das ist auch in unserem Sicherheitsinteresse und deshalb stärken wir Partnerschaften eben auch mit den Vereinten Nationen aber eben auch mit den Partnern vor Ort." Dabei sei ein wesentlicher Bestandteil für die wirtschaftliche Zusammenarbeit die Kombination aus öffentlich und privaten Mitteln.
Das ganze Interview sehen Sie hier: https://phoenix.de/s/4ae (https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fphoenix.de%2Fs%2F4ae&data=05%7C02%7CRobin.Klein%40phoenix.de%7Ce1a2b401949f4b216f6408deb3451085%7C453fd66002d54abb9653e86f1dc115aa%7C0%7C0%7C639145306376645276%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=Oiy9T4yVcndRQiELfz94ArkuJI3rbg10BxcYjReEMGI%3D&reserved=0)
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/6511/6276061
Reem Alabali Radovan, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, erklärt am Rande des 104. Katholikentags in Würzburg, Deutschland habe "viele Partnerländer im globalen Süden, die ganz unterschiedlich aufgestellt sind." Mit diesen müsse man mit Blick auf die Entwicklungszusammenarbeit unterschiedlich arbeiten, "je nach Bedarf, je nach deutschem Interesse und das auch wirklich strategisch fokussieren." So werde man zukünftig mit Ländern wie Indien, Südafrika und Brasilien nur noch "über Kredite zusammenarbeiten, weil diese ihre Entwicklung mittlerweile zum großen Teil selber finanzieren könnten", so die SPD-Politikerin im Interview bei phoenix.
Bei der Entwicklungszusammenarbeit seien NGOs, zivilgesellschaftlichen und konfessionellen Akteure "seit über 60 Jahren deutscher Entwicklungszusammenarbeit wirklich ein Grundpfeiler." Diese gelte es laut der Bundesministerin zu unterstützen, schließlich seien diese in Krisen und Konflikten diejenigen, "die Menschen überhaupt noch vor Ort erreichen, wenn eigentlich niemand mehr da ist." Daher sei es auch als politisches Signal wichtig, in der Entwicklungszusammenarbeit nicht zu sparen, sondern die Ausgaben auf einem stabilen Niveau zu halten. "Wir arbeiten daran, dass wir uns eben nicht zurückziehen. Deutschland ist weiterhin ein großer Geber internationaler Entwicklungszusammenarbeit."
Es sei wichtig, so Alabali Radovan weiter, "dass Deutschland eben verlässlich bleibt. Denn wir brauchen diese Partnerschaften mit Ländern des globalen Südens. Das ist auch in unserem Sicherheitsinteresse und deshalb stärken wir Partnerschaften eben auch mit den Vereinten Nationen aber eben auch mit den Partnern vor Ort." Dabei sei ein wesentlicher Bestandteil für die wirtschaftliche Zusammenarbeit die Kombination aus öffentlich und privaten Mitteln.
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