Linz (www.anleihencheck.de) - Der EUR/USD-Wechselkurs brach in der Vorwoche massiv ein und rutschte auf ein fünfwöchiges Tief von 1,1621 USD, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Der Haupttreiber seien unerwartet robuste US-Inflationsdaten gewesen. Die Teuerungsrate sei im April auf ein Dreijahreshoch von 3,8% geklettert, angetrieben durch explodierende Energiepreise infolge des Nahost-Konflikts. Diese hartnäckige Inflation zwinge die US-Notenbank Federal Reserve (FED) zu einer weiterhin straffen Geldpolitik. Schnelle Zinssenkungen seien damit vom Tisch und die Märkte würden bis zum Jahresende sogar wieder eine Zinserhöhung einpreisen. Deswegen gewinne der Dollar an Stärke. Die Märkte würden davon ausgehen, dass der politische Druck aus dem Weißen Haus weniger bedeutend sei als die realen Fundamentaldaten. Internationale Investoren würden ihr Kapital vermehrt in den renditestärkeren und sicheren US-Dollar umschichten, was den Euro in der kurzen Frist stark unter Druck setze. (18.05.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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