Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zwischenzeitlich sah es in der vergangenen Woche so aus, als könnten sich die Rentenmärkte wieder erholen, so die Analysten der Helaba.Letztlich aber hätten sie zum Ende der Woche erneut unter Druck gestanden. Eine Mischung aus zunehmenden Zinssorgen in den USA, der Regierungskrise in Großbritannien und den Belastungen seitens der erhöhten Energiepreise habe die Renditen vor allem in den USA, aber auch in Großbritannien und der Eurozone steigen lassen. Zudem seien in Japan Zinserwartungen und Renditen gestiegen, was die dortigen Investoren animiert habe, Kapital zurückzuholen. Bezüglich der Fed sei zu konstatieren, dass die Meinungslage im FOMC zwar nicht einheitlich sei (Williams: Kein Grund für Zinsveränderung; Barr: Inflation größtes Risiko), zuletzt aber auch wegen der hohen Inflationsraten mehr und mehr auf Zinserhöhungen gesetzt werde, insbesondere vor dem Hintergrund solider Arbeitsmarktindikatoren. Per Ende des Jahres sei eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 70% eingepreist. Die US-Rendite sei daher in der abgelaufenen Woche über das Hoch von Ende März auf das höchste Niveau seit einem Jahr gestiegen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
© 2026 anleihencheck.de
