Die Zeiten reibungsloser Rohstoffströme sind vorbei: Zollbarrieren, Exportstopps und gezielte Lieferrestriktionen bei kritischen Metallen entwickeln sich vom Ausnahmefall zum strukturellen Dauerzustand. Für Investoren sind sie längst kein Randthema mehr, sondern ein zentraler Treiber für Bewertungen und Risikoaufschläge. Verschärft wird diese Dynamik durch die zunehmende geopolitische Fragmentierung. Nicht zuletzt durch den Iran-Konflikt, der als zusätzlicher Stressfaktor auf Energie- und Logistikrouten wirkt und die Verwundbarkeit globaler Lieferketten schonungslos offenlegt. Westliche Industrien geraten dadurch massiv unter Zugzwang. In strategischen Schlüsselbranchen wie Halbleitertechnologie, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung explodieren die Auftragsvolumina. Innerhalb des NATO-Umfelds werden die BIP-Anteile für Rüstungsausgaben ständig nach oben skaliert, die Bestellungen seit 2024 haben sich binnen kürzester Zeit vervielfacht. Eine Entwicklung, die angesichts anhaltender geopolitischer Spannungen kaum an Dynamik verlieren dürfte. Parallel dazu zwingt die steigende Nachfrage nach sicherheitsrelevanten Materialien Unternehmen zu einer Neuordnung ihrer Beschaffungsstrategien. Wolfram ist ein sehr kritisches Metall, das hat den Beschaffungspreis mit Faktor 10 in die Höhe getrieben. Profiteur in diesem Umfeld ist der Wolfram- und Molybdän-Spezialist Almonty Industries (WKN: A414Q8 | ISIN: CA0203987072 | Ticker-Symbol (FRA/USA): ALI/ALM). Eine umfangreiche Neuberwertung ist bereits im Gange, für Analysten ist das Ende der Fahnenstange aber noch lange nicht erreicht.Den vollständigen Artikel lesen ...
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