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Mittwoch, 20.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News

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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Bei Samsung Electronics stehen die Zeichen auf Streik. Das Management des weltgrößten Speicherchipherstellers und die Gewerkschaftsvertreter sind damit gescheitert, in letzter Minute eine Einigung beim Thema Bonuszahlungen zu erreichen. Die Gewerkschaftsvertreter kündigten an, den vom 21. Mai bis 7. Juni geplanten Streik durchzuführen. Ob die gewerkschaftlich organisierten Samsung-Mitarbeiter wie geplant ab Donnerstag streiken werden und wie groß die Auswirkungen des Arbeitskampfes sein werden, bleibt unklar. Denn die südkoreanische Regierung hatte zuvor gewarnt, sie könne Befugnisse in Kraft setzen, um den Streik für einen Monat einzuschränken und eine Einigung zu erzwingen, falls die Verhandlungen scheitern. Ein Gericht in Südkorea hatte Anfang dieser Woche dem Antrag des Unternehmens auf eine einstweilige Verfügung gegen den Streik teilweise stattgegeben und damit Bedenken hinsichtlich einer Unterbrechung der Chip-Produktion von Samsung und der globalen Halbleiter-Lieferketten gelindert. Das Gericht ordnete an, dass die Gewerkschaft den normalen Betrieb in bestimmten wichtigen Produktionsstätten auch während eines Arbeitskampfes aufrechterhalten müsse, so Samsung.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

10:00 DE/Bilfinger SE, HV

10:00 DE/Brenntag SE, HV

10:00 DE/Commerzbank AG, HV

10:00 DE/Prosiebensat1 Media SE, HV

10:00 DE/SFC Energy AG, HV

10:00 DE/SGL Carbon SE, HV

10:00 DE/Uniper SE, HV

10:30 DE/Hapag-Lloyd AG, HV

11:00 DE/1&1 AG, HV

11:00 DE/TAG Immobilien AG, HV

22:20 US/Nvidia Corp, Ergebnis 1Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)

Deutsche Wohnen     0,04 EUR 
Ibu-Tec Advanced Mat.  0,12 EUR 
Jungheinrich       0,29 EUR 
Ottobock         0,97 EUR 
PNE           0,04 EUR 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- DE 
  08:00 Erzeugerpreise April 
     PROGNOSE: +1,0% gg Vm/+1,5% gg Vj 
     zuvor:  +2,5% gg Vm/-0,2% gg Vj 
- GB 
  08:00 Verbraucherpreise April 
     PROGNOSE: +1,0% gg Vm/+3,0% gg Vj 
     zuvor:  +0,7% gg Vm/+3,3% gg Vj 
 
  08:00 Erzeugerpreise Mai 
     PROGNOSE: k.A. 
     zuvor:  +1,9% gg Vj 
- EU 
  11:00 Verbraucherpreise April 
     Eurozone 
     PROGNOSE:     +1,0% gg Vm/+3,0% gg Vj 
     Vorabschätzung:  +1,0% gg Vm/+3,0% gg Vj 
     zuvor:      +1,3% gg Vm/+2,6% gg Vj 
     Kernrate (ohne Energie, Nahrung, Alkohol, Tabak) 
     PROGNOSE:     +0,9% gg Vm/+2,2% gg Vj 
     Vorabschätzung:  +0,9% gg Vm/+2,2% gg Vj 
     zuvor:      +0,8% gg Vm/+2,3% gg Vj 
- US 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy Information 
     Administration (EIA) Vorwoche 
  20:00 Fed, Protokoll der FOMC-Sitzung vom 17./18. März 
 

ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES

Aktuell: 
Index            zuletzt +/- % 
DAX Futures        24.286,00  -0,8 
E-Mini-Future S&P-500   7.364,50  -0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100 28.883,50  -0,1 
Topix (Tokio)       3.779,51  -1,9 
Hang-Seng (Hongk.)    25.655,44  -0,6 
Shanghai-Comp.       4.150,98  -0,5 
 
Vortag: 
INDEX        zuletzt +/- % 
DAX        24.400,65  +0,4 
DAX-Future    24.377,00  +0,3 
XDAX       24.332,18  -0,3 
MDAX       31.331,71  -0,3 
TecDAX       3.901,04  +1,0 
SDAX       18.254,13  -1,0 
Euro-Stoxx-50   5.851,16  +0,0 
Stoxx-50      5.083,85  +0,3 
Dow-Jones     49.363,88  -0,7 
S&P-500      7.353,61  -0,7 
Nasdaq Composite 25.870,71  -0,8 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

Ausblick: Die Aktienmärkte werden am Mittwoch zum Handelsstart mit Abschlägen erwartet. Der DAX befände sich weiterhin in seiner Seitwärtsbewegung oberhalb der 24.000er-Marke und auch über der 200-Tagelinie, heißt es. Mit den roten Vorzeichen folgen die europäischen Indizes den Vorgaben der Wall Street und Asiens. Als belastende Themen werden unverändert die Inflation auf Grund der steigenden Energiepreise sowie das Zinsniveau genannt. Derweil steht nun der Zoll-Deal zwischen der EU und den USA. Diese Einigung werde sicherlich kein Kursfeuerwerk auslösen. Umgekehrt hätten neue Zölle aber für eine Verkaufswelle sorgen können, heißt es. Als extrem wichtig für den Technologiesektor, aber auch für den Gesamtmarkt, gilt die Geschäftsentwicklung von Nvidia, die nach Handelsschluss in den USA ihre Geschäftszahlen vorlegt. Spannend könnte es auf der HV der Commerzbank werden.

Rückblick: Behauptet - Erneut gestiegene Marktzinsen und eine negative Eröffnung der US-Börsen haben die Aktienmärkte gebremst. Am Nachmittag gaben sie ihre zuvor gesehenen Gewinne zum großen Teil wieder ab. Am Morgen wurde zunächst positiv gewertet, dass US-Präsident Trump einen für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran abgesagt hatte. Gesucht waren Software-Aktien, die in den vergangenen Wochen verkauft worden waren, weil Anleger befürchteten, das Geschäftsmodell "Software-as-a-Service" könnte durch KI zerstört werden. So ging das DAX-Schwergewicht SAP 6 Prozent höher aus dem Handel, Capgemini gewannen 4,3 Prozent und Nemetschek 10 Prozent. "Hardware"-Aktien wie Infineon und ASML verloren dagegen 2,6 und 1,2 Prozent, Siemens Energy ermäßigten sich um 1,3 Prozent. Atoss Software verteuerten sich um fast 14 Prozent, auch gestützt durch einen positiven Analystenkommentar von Nuways. Standard Chartered (-2,1%) strebt mittelfristig höhere Renditen an und will Stellen in den Unternehmensfunktionen abbauen, während zugleich der Einsatz von KI ausgeweitet wird.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Etwas fester - Ottobock stürzten 11 Prozent ab. Belastend wirkte ein Bericht des Leerverkäufers und Finanzinvestors Grizzly. In diesem wurde dem Prothesenhersteller eine "aggressive Bilanzierungsmetrik" vorgeworfen. Trotz eines zurückhaltenden Ausblicks auf das laufende Geschäftsjahr ging es für Hornbach 1,8 Prozent nach oben. Positiv kam der Gewinn von Marktanteilen an. Uniper machten einen Satz von fast 12 Prozent nach oben in Reaktion auf die Nachricht, dass sich der Bund aus dem Versorger weitgehend zurückziehen will.

XETRA-NACHBÖRSE

In einem insgesamt ruhigen Handel haben die Kurse einen Teil ihrer Gewinne aus dem Xetra-Handel wieder abgegeben. Die US-Börsen hatten leichter geschlossen. Renk wurden bei Lang & Schwarz 2,6 Prozent niedriger getaxt, dies allerdings bei unauffälligen Umsätzen, wie ein Händler sagte. Einem Medienbericht zufolge platzierte Anteilseigner KNDS ein Paket von 5,8 Millionen Renk-Aktien. Springer Nature verloren 7 Prozent. Hintergrund sei die Platzierung eines Aktienpakets durch BC Partners gewesen. Ströer erholten sich um 1,3 Prozent, nachdem sie auf Xetra um rund 11 Prozent eingebrochen waren. Einem Bericht zufolge ist Blackstone nicht mehr an einem Kauf des Außenwerbungsspezialisten interessiert.

USA - AKTIEN

Leichter - Erneut gestiegene Anleiherenditen nährten Zinserhöhungssorgen. Zudem zogen sich Anleger vor der für Mittwoch angekündigten Veröffentlichung der Nvidia-Geschäftszahlen aus Sektoraktien zurück. Ebenfalls am Mittwoch wird das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung veröffentlicht; auch dies ein Grund für viele Anleger, vorsichtig zu agieren. Dass US-Präsident Trump einen geplanten Angriff auf den Iran ausgesetzt hatte, stützte nicht. Die Nvidia-Aktie sank um 0,8 Prozent. Home Depot stiegen um 0,9 Prozent nach Vorlage von Erstquartalszahlen. Der Baumarktbetreiber verbuchte Gewinne über Marktschätzungen. ServiceNow verloren im Zuge von Gewinnmitnahmen 1,6 Prozent. Agilysys sprangen um 12,4 Prozent nach oben, nachdem der Anbieter von Software für das Gastgewerbe im vierten Geschäftsquartal die Gewinn- und Umsatzerwartungen übertroffen hatte. Es war das 17. Quartal in Folge mit Rekordumsätzen. Nach Auflage einer Wandelanleihe büßten Akamai Technologies 6,2 Prozent ein.

USA - ANLEIHEN

US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,11 +0,02    4,14      4,05 
5 Jahre           4,32 +0,04    4,35      4,24 
10 Jahre          4,66 +0,04    4,69      4,59 

Inflationsängste und die Erwartung steigender Zinsen trieben die Renditen weiter nach oben.

DEVISENMARKT

DEVISEN    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Di, 17:15 Uhr 
EUR/USD     1,1597  -0,1  -0,0007     1,1604     1,1594 
EUR/JPY     184,41  -0,1  -0,1800    184,5900    184,4700 
EUR/CHF     0,9158  +0,0  0,0002     0,9156     0,9161 
EUR/GBP     0,8657  -0,1  -0,0005     0,8662     0,8657 
USD/JPY     158,98  -0,0  -0,0600    159,0400    159,1000 
GBP/USD     1,339  -0,0  -0,0003     1,3393     1,3390 
USD/CNY     6,811  -0,1  -0,0034     6,8144     6,8158 
USD/CNH     6,8142  -0,0  -0,0016     6,8158     6,8190 
AUS/USD     0,7099  -0,1  -0,0010     0,7109     0,7084 
Bitcoin/USD 76.683,03  -0,4  -296,51    76.979,54   76.592,27 
 

Die Erwartung von Zinserhöhungen stützte den Dollar. Der Dollarindex stieg um 0,1 Prozent.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 20, 2026 01:37 ET (05:37 GMT)

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Die Risiken einer Devisenintervention der japanischen Behörden zur Stützung des Yen gegenüber dem Dollar nehmen wieder zu, da die wichtige Marke von 160 Yen wieder in den Fokus rückt, urteilt Marktanalyst Fawad Razaqzada von FOREX.com. "Der Ausblick für den Dollar zum Yen deutet weiterhin stark auf eine Rückkehr des Wechselkurses in den Bereich von 160,00 Yen hin, den Anleger zunehmend als die rote Linie für die Tokioter Politik betrachten. Sollten die Behörden es unterlassen, auf diesem Niveau erneut zu intervenieren, dürfte sich die Aufmerksamkeit schnell auf den Bereich von 161,00 bis 162,00 verlagern", fügt der Analyst hinzu.

ROHSTOFFE

METALLE

Metalle    zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
Gold     4.462,39  -0,4  -18,89    4.481,28 
Silber      73,58  -0,3   -0,24      73,83 
Platin    1.915,60  -0,4   -6,75    1.922,35 
 

Die gestiegenen Marktzinsen und der etwas festere Dollar drückten den Goldpreis. Die Feinunze ermäßigte sich um 1,7 Prozent auf 4.489 Dollar.

ÖL

ROHÖL     zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    103,76  -0,4   -0,39     104,15 
Brent/ICE    110,59  -0,6   -0,69     111,28 
 

Die Ölpreise, deren Anstieg die Inflationsängste befeuert hatte, kamen geringfügig zurück. Analyst Ben Hoff von Societe Generale verwies auf Maßnahmen wie die Freigabe von strategischen Reserven, den Abbau von Lagerbeständen und geringere chinesische Ölimporte, die vorübergehend die Versorgungsengpässe gemildert hätten. Dies dürfte aber nicht von Dauer sein. Das System stehe akut unter Stress. Hoff geht davon aus, dass sich das Angebotsdefizit ab Mai vergrößern wird. Selbst wenn die Straße von Hormus Anfang Juni wieder geöffnet würde, dürften die Endverbraucher frühestens Ende Juli Erleichterungen spüren. WTI ermäßigte sich um 0,8 Prozent auf 107,77 Dollar. Brentöl verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 111,28 Dollar.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

UN-WACHSTUMSPROGNOSE

Die Vereinten Nationen (UN) haben ihren Wachstumsausblick gesenkt. Sie rechnen für dieses Jahr nun nur noch mit einem weltweiten BIP-Anstieg um 2,5 Prozent. nachdem im Januar noch 2,7 Prozent erwartet worden waren. Ein Grund für die Senkung der Prognose ist der Krieg im Nahen Osten, der die Energiepreise in die Höhe treibt. Die Wirtschaft könnte sogar noch langsamer wachsen, wenn die Straße von Hormus geschlossen bleibt, so die Vereinten Nationen weiter. Für das kommende Jahr wurde die Prognose für das globale Wirtschaftswachstum auf 2,8 von 2,9 Prozent gesenkt. Allerdings beließ die Organisation ihre Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft in diesem Jahr unverändert bei 2 Prozent und verwies auf die Unterstützung durch starke Konsumausgaben und Investitionen in Technologien, die durch Künstliche Intelligenz vorangetrieben werden.

GELDPOLITIK USA

Die Präsidentin der Federal Reserve von Philadelphia hat sich für eine Beibehaltung der Zinsen ausgesprochen. "Ich glaube, die Geldpolitik ist jetzt an einem guten Punkt", sagte Anna Paulson laut dem veröffentlichten Manuskript einer Rede in Florida. "Die Zinssätze stabil zu halten, ermöglicht es uns, zu bewerten, wie sich die Wirtschaft entwickelt und welche Risiken sowohl für die Preisstabilität als auch für den Arbeitsmarkt bestehen."

GELDPOLITIK CHINA

Die People's Bank of China (PBoC) hat ihren Referenzzins für Bankkredite (LPR) an Unternehmen und Haushalte unverändert belassen. Wie die Notenbank des Landes mitteilte, bleiben der einjährige Referenz-Zinssatz (Loan Prime Rate - LPR) bei 3,0 Prozent und der fünfjährige LPR bei 3,5 Prozent. Die Loan Prime Rate ist einer der Leitzinsen der PBoC. Sie hatte ihn im August 2019 reformiert und dient den Banken als Vorgabe für ihre Ausleihesätze. Beide Sätze sind seit Mai 2025 unverändert.

REFORMEN DEUTSCHLAND

Angesichts ausbleibender Reformprojekte übt der Chef des Münchner ifo-Instituts scharfe Kritik an der Arbeit der Bundesregierung. "Der entscheidende Fehler ist, dass die Koalition kein Konzept entwickelt hat, wo sie hin will. Im Koalitionsvertrag gibt es ein Sammelsurium von Einzelmaßnahmen, die man mehr oder weniger erfolgreich abarbeitet. Mehr gibt es nicht", sagte Fuest dem Stern. Die Bundesregierung brauche eine glaubwürdige Gesamtstrategie, wie sie Deutschland in den nächsten Jahren wieder wettbewerbsfähig aufstellen wolle. Ein Plan, der die Menschen überzeuge und motiviere. "Das bisherige Agieren der schwarz-roten Koalition hat eher zu einer Verunsicherung in der Bevölkerung geführt", sagte Fuest. (Stern)

HEIDELBERG MATERIALS

beteiligt sich mit 10 Prozent an der AmeriTex Pipe & Products, einem Anbieter von Stahlbetonrohren, Kastendurchlässen und Betonfertigteilen in Texas. Finanzielle Details nannte Heidelberg Materials nicht.

STRÖER

Blackstone hat laut einem Agenturbericht kein Interesse an einer Übernahme des Außenwerbers Ströer. Wie Bloomberg berichtet, hat sich der US-Finanzinvestor aus einer Investorengruppe mit I Squared zurückgezogen, die eine Übernahme des MDAX-Konzerns in Erwägung gezogen hat. Ein Sprecher von Ströer lehnte auf Anfrage von Dow Jones Newswires eine Stellungnahme ab, ebenso Blackstone. I Squared kommentierte den Sachverhalt laut Bloomberg ebenfalls nicht. Die Ströer-Aktie verlor am Dienstag knapp 11 Prozent.

SIEMENS

Mit der neuen "One Tech Company"-Strategie will Siemens sein Wachstum beschleunigen und die Profitabilität verbessern. "Natürlich ist unser Anspruch, prozentual zweistellig zu wachsen", sagte Vorstandschef Roland Busch dem Handelsblatt. Derzeit helfe die Weltkonjunktur zwar wenig. Doch habe der Konzern das Potenzial, nicht nur in einzelnen Jahren, sondern über einen ganzen Geschäftszyklus hinweg prozentual zweistellig zu wachsen. Am Dienstag stellte der DAX-Konzern Arbeitnehmervertretern im Wirtschaftsausschuss die Pläne für die ersten Umorganisationen im Zuge der neuen Strategie vor. Dabei gibt es innerhalb des Konzerns tiefgreifende Veränderungen. "Wir haben großes Verbesserungspotenzial im Vertrieb. Wir müssen ihn deutlich effizienter machen", sagte Busch. Auch in der Technologieentwicklung soll sich einiges ändern. Der Konzern wolle weniger auf Zwischenhändler setzen, mehr Mitarbeiter in Kundenkontakt bringen und digitale Instrumente effizienter nutzen. (Handelsblatt)

VARTA

Der wichtigster Kunde Apple hat kurzfristig angekündigt, keine Knopfzellen mehr bei dem Batteriehersteller zu bestellen, und das schwäbische Unternehmen so in große Probleme gestürzt. Wie Varta mitteilte, will ein Ankerkunde für die Coin-Power-Zellen die bestehende Lieferantenbeziehung nur noch bis Oktober 2026 fortführen und die Produkte dann nicht mehr von Varta beziehen. Bei dem Kunden handelt es sich um Apple, der die Batterien in seine Ohrhörer eingebaut hat. Apple hat das Unternehmen mit Sitz in Ellwangen nicht mehr für die neue Produktreihe berücksichtigt. Der US-Konzern bezieht seine Batterien nun von asiatischen Herstellern, welche die gleichen Produkte günstiger anbieten. Im Umfeld von Varta heißt es, dass der Preis für die Entscheidung ausschlaggebend gewesen sei, in der Qualität sei das schwäbische Unternehmen auf Augenhöhe und besser gewesen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

AMS-OSRAM

Die neue Anleihe von Ams-Osram wird mit 7,25 Prozent verzinst. Das Emissionsvolumen beträgt bei der im Mai 2032 fälligen Anleihe 1 Milliarde Euro. Es sei wegen der hohen Nachfrage erhöht worden, hieß es. Ursprünglich hatte Ams-Osram das Volumen der vorrangigen Schuldverschreibungen mit 700 Millionen Euro beziffert. Die Ausgabe erfolgt zum Kurs von 98,81 Prozent.

GOOGLE

will sein KI-Modell Gemini wettbewerbsfähiger im Bereich agentischer KI machen. Der Konzern hat damit begonnen, Gemini Spark auszurollen. Das ist ein persönlicher KI-Agent, der in der Lage ist, durch das digitale Leben eines Nutzers zu navigieren und in dessen Namen zu handeln. Der Agent wird in vielen Produkten von Google funktionieren und auf der Cloud-Infrastruktur des Unternehmens laufen.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

May 20, 2026 01:37 ET (05:37 GMT)

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