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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

TAGESTHEMA

Bei Samsung Electronics stehen die Zeichen auf Streik. Das Management des weltgrößten Speicherchipherstellers und die Gewerkschaftsvertreter sind damit gescheitert, in letzter Minute eine Einigung beim Thema Bonuszahlungen zu erreichen. Samsung teilte mit, die Forderungen - unter anderem bei der Vergütung selbst in unrentablen Geschäftsbereichen - seien nicht akzeptabel. Die Gewerkschaftsvertreter kündigten an, den vom 21. Mai bis 7. Juni geplanten Streik durchzuführen.

Ob die gewerkschaftlich organisierten Samsung-Mitarbeiter wie geplant ab Donnerstag streiken werden und wie groß die Auswirkungen des Arbeitskampfes sein werden, bleibt unklar. Denn die südkoreanische Regierung hatte zuvor gewarnt, sie könne Befugnisse in Kraft setzen, um den Streik für einen Monat einzuschränken und eine Einigung zu erzwingen, falls die Verhandlungen scheitern.

Ein Gericht in Südkorea hatte Anfang dieser Woche dem Antrag des Unternehmens auf eine einstweilige Verfügung gegen den Streik teilweise stattgegeben und damit Bedenken hinsichtlich einer Unterbrechung der Chip-Produktion von Samsung und der globalen Halbleiter-Lieferketten gelindert. Das Gericht ordnete an, dass die Gewerkschaft den normalen Betrieb in bestimmten wichtigen Produktionsstätten auch während eines Arbeitskampfes aufrechterhalten müsse, so Samsung.

Die Gewerkschaft hatte gefordert, dass das Unternehmen 15 Prozent seines jährlichen Betriebsgewinns für Mitarbeiterboni bereitstellt und die Bonusobergrenze, die derzeit bei 50 Prozent des Jahresgehalts liegt, aufhebt. Die Gewerkschaftsführer wollten auch, dass die überarbeitete Bonusregelung zu einer dauerhaften Regelung wird. In einer früheren Verhandlungsrunde hatte das Samsung-Management die Forderungen der Gewerkschaft abgelehnt.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

22:20 US/Nvidia Corp, Ergebnis 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
  16:30 Rohöllagerbestandsdaten (Woche) der staatlichen Energy Information 
     Administration (EIA) Vorwoche 
  20:00 Fed, Protokoll der FOMC-Sitzung vom 17./18. März 
 

ÜBERSICHT INDIZES

Index             zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.380,25  +0,0 
E-Mini-Future Nasdaq-100  28.974,25  +0,2 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.493,50  -1,3 
Topix-500 (Tokio)      3.787,70  -1,6 
Kospi (Seoul)        7.180,35  -1,3 
Shanghai-Composite      4.161,51  -0,2 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.609,91  -0,7 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

An den Börsen in Ostasien und Australien dominieren am Mittwoch die negativen Vorzeichen. Belastend wirken schwache Vorgaben der Wall Street und die jüngst kräftig gestiegenen Marktzinsen. Das Indexschwergewicht Samsung Electronics fällt in Seoul um rund 3 Prozent, nachdem Verhandlungen mit den Gewerkschaften einem Medienbericht zufolge gescheitert sind. Deren Mitglieder wollten wie geplant ab Donnerstag in den Streik treten, heißt es. Etwas besser halten sich die chinesischen Börsen, nachdem die Zentralbank des Landes wichtige Zinssätze unverändert belassen hat. Alibaba gewinnen in Hongkong 0,5 Prozent, nachdem das Unternehmen einen neuen KI-Chip vorgestellt hat.

WALL STREET

INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA          49.363,88  -0,7  -322,24    49.686,12 
S&P-500         7.353,61  -0,7   -49,44    7.403,05 
NASDAQ Comp      25.870,71  -0,8  -220,02    26.090,73 
NASDAQ 100       28.818,84  -0,6  -175,52    28.994,37 
 
 
Umsatzdaten 
           Dienstag  Montag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,28 Mrd  1,28 Mrd 
Gewinner        797   1.614 
Verlierer      1.964   1.159 
Unverändert       74     63 
 

Leichter - Erneut gestiegene Anleiherenditen nährten Zinserhöhungssorgen. Zudem zogen sich Anleger vor der für Mittwoch angekündigten Veröffentlichung der Nvidia-Geschäftszahlen aus Sektoraktien zurück. Ebenfalls am Mittwoch wird das Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung veröffentlicht; auch dies ein Grund für viele Anleger, vorsichtig zu agieren. Dass US-Präsident Trump einen geplanten Angriff auf den Iran ausgesetzt hatte, stützte nicht. Die Nvidia-Aktie sank um 0,8 Prozent. Home Depot stiegen um 0,9 Prozent nach Vorlage von Erstquartalszahlen. Der Baumarktbetreiber verbuchte Gewinne über Marktschätzungen. ServiceNow verloren im Zuge von Gewinnmitnahmen 1,6 Prozent. Agilysys sprangen um 12,4 Prozent nach oben, nachdem der Anbieter von Software für das Gastgewerbe im vierten Geschäftsquartal die Gewinn- und Umsatzerwartungen übertroffen hatte. Es war das 17. Quartal in Folge mit Rekordumsätzen. Nach Auflage einer Wandelanleihe büßten Akamai Technologies 6,2 Prozent ein.

US-ANLEIHEN

US-Treasuries      Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre           4,11 +0,02    4,14      4,05 
5 Jahre           4,32 +0,04    4,35      4,24 
10 Jahre          4,66 +0,04    4,69      4,59 
 

Inflationsängste und die Erwartung steigender Zinsen trieben die Renditen weiter nach oben.

DEVISEN

DEVISEN         zuletzt +/- %   00:00    Di, 09:12 % YTD 
EUR/USD          1,1594  -0,1   1,1604     1,1632  -1,3 
EUR/JPY          184,30  -0,2   184,59     185,10  +0,2 
EUR/GBP          0,8657  -0,1   0,8662     0,8685  -0,7 
USD/JPY          158,94  -0,1   159,04     159,13  +1,5 
USD/KRW         1.510,20  +0,2  1.507,28    1.508,35  +4,8 
USD/CNY          6,8115  -0,0   6,8144     6,8035  -2,6 
USD/CNH          6,8138  -0,0   6,8158     6,8046  -2,3 
USD/HKD          7,8323  -0,0   7,8332     7,8316  +0,6 
AUD/USD          0,7101  -0,1   0,7109     0,7131  +6,4 
NZD/USD          0,5828  -0,1   0,5834     0,5854  +1,3 
BTC/USD        77.158,37  +0,2 76.979,54    77.039,81 -12,0 
 

Die Erwartung von Zinserhöhungen stützte den Dollar. Der Dollarindex stieg um 0,1 Prozent.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.473,09  -0,2   -8,19    4.481,28 
Silber           74,23  +0,5    0,40      73,83 
Platin         1.920,10  -0,1   -2,25    1.922,35 
 

Die gestiegenen Marktzinsen und der etwas festere Dollar drückten den Goldpreis. Die Feinunze ermäßigte sich um 1,7 Prozent auf 4.489 Dollar.

ÖL

ROHOEL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         103,77  -0,4   -0,38     104,15 
Brent/ICE         110,65  -0,6   -0,63     111,28 
 

Die Ölpreise, deren Anstieg die Inflationsängste befeuert hatte, kamen geringfügig zurück. Analyst Ben Hoff von Societe Generale verwies auf Maßnahmen wie die Freigabe von strategischen Reserven, den Abbau von Lagerbeständen und geringere chinesische Ölimporte, die vorübergehend die Versorgungsengpässe gemildert hätten. Dies dürfte aber nicht von Dauer sein. Das System stehe akut unter Stress. Hoff geht davon aus, dass sich das Angebotsdefizit ab Mai vergrößern wird. Selbst wenn die Straße von Hormus Anfang Juni wieder geöffnet würde, dürften die Endverbraucher frühestens Ende Juli Erleichterungen spüren. WTI ermäßigte sich um 0,8 Prozent auf 107,77 Dollar. Brentöl verbilligte sich um 0,7 Prozent auf 111,28 Dollar.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

HANDELSPOLITIK USA / CHINA

Nach dem Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und dem chinesischen Staatschef Xi Jinping haben sich die beiden Länder in bestimmten Handelsfragen geeinigt. China hat dem Kauf von 200 Boeing-Jets und der Wiederaufnahme von Importen einiger US-Rindfleischprodukte zugestimmt. Das chinesische Handelsministerium teilte mit, dass die Verhandler beider Länder in der vergangenen Woche eingehende Diskussionen über Zölle geführt und Vereinbarungen zu bilateralen Zollmaßnahmen getroffen hätten.

FED

Die Präsidentin der Federal Reserve von Philadelphia hat sich für eine Beibehaltung der Zinsen ausgesprochen. "Ich glaube, die Geldpolitik ist jetzt an einem guten Punkt", sagte Anna Paulson laut dem veröffentlichten Manuskript einer Rede in Florida. "Die Zinssätze stabil zu halten, ermöglicht es uns, zu bewerten, wie sich die Wirtschaft entwickelt und welche Risiken sowohl für die Preisstabilität als auch für den Arbeitsmarkt bestehen."

PEOPLE'S BANK OF CHINA

hat ihren Referenzzins für Bankkredite (LPR) an Unternehmen und Haushalte unverändert belassen. Wie die Notenbank des Landes mitteilte, bleiben der einjährige Referenz-Zinssatz (Loan Prime Rate - LPR) bei 3,0 Prozent und der fünfjährige LPR bei 3,5 Prozent. Die Loan Prime Rate ist einer der Leitzinsen der PBoC. Sie hatte ihn im August 2019 reformiert und dient den Banken als Vorgabe für ihre Ausleihesätze. Beide Sätze sind seit Mai 2025 unverändert.

ALIBABA

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 20, 2026 01:45 ET (05:45 GMT)

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© 2026 Dow Jones News
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