Linz (www.anleihencheck.de) - Polen hat kürzlich die Wachstumszahlen für das erste Quartal veröffentlicht, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Mit plus 3,4% sei die Wirtschaft leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben, habe sich angesichts der geopolitischen Belastungen aber robust gezeigt. Das Land sei bei Energie, insbesondere bei Öl und Gas, auf Importe angewiesen. Die gestiegenen Rohölpreise würden sich bereits in der Teuerung niederschlagen: Die Inflationsrate sei im Jahresvergleich auf 3,2% geklettert, die Kerninflation habe von ihren Tiefstständen bei 2,5% auf aktuell 3,0% angezogen. Die nächste Sitzung der Zentralbank finde am 2. Juni statt. Der Konsens rechne mit einer abwartenden Haltung und einem unveränderten Leitzins von 3,75%. Sollte die Rohstoffversorgung angespannt bleiben, sei mit einem Anziehen der Inflation zu rechnen. In diesem Fall werde die Notenbank reagieren müssen, eine Zinserhöhung aber so lange wie möglich hinauszögern, um die Konjunktur zu stützen. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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