Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Am Morgen richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer auf Preiszahlen in Deutschland und Großbritannien, so die Analysten der Helaba.Hierzulande seien es die Erzeugerpreise, die das inflationäre Bild im April abrundeten. Die erhöhten Rohstoffpreise würden wohl einen erheblichen monatlichen Preisschub ausgelöst haben und die Jahresrate werde von leicht unterhalb der Nulllinie klar in den positiven Bereich springen. Gegenüber der Konsensschätzung sähen die Analysten dabei kein Überraschungspotenzial. Da wegen der hohen Energiepreise mit einem Schub in der Headline-Rate zu rechnen sei, werde die Aufmerksamkeit aber wohl auch den Abgrenzungen ohne Energie gelten. Dies dürfte auch in Großbritannien der Fall sein, wo die Verbraucherpreise im April vermutlich ein weiteres kräftiges monatliches Plus aufweisen würden. Vielmehr als die bei rund drei Prozent liegende Gesamtteuerung interessiere aber, ob es auch bei den Kernpreisen bereits zu einer erhöhten Dynamik komme. Alles in allem würden die Analysten nicht damit rechnen, dass die Zinserhöhungserwartungen dies- oder jenseits des Ärmelkanals gedämpft würden. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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