DJ ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
EU genehmigt 1,3 Mrd EUR deutsche Beihilfe für erneuerbaren Wasserstoff
Europäische Kommission hat eine mit 1,3 Milliarden Euro ausgestattete deutsche Beihilferegelung für die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff genehmigt. Über das Instrument "Auctions-as-a-Service" (Auktionen als Dienstleistung) der Europäischen Wasserstoffbank soll die Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff im Rahmen der 2026 abgeschlossenen Auktion unterstützt werden. Beitragen werde die Regelung dazu, die Dekarbonisierung der EU-Industrie zu beschleunigen gemäß dem Ziel des Deals für eine saubere Industrie sowie den Zielen der EU-Wasserstoffstrategie. Außerdem werde sie dazu beitragen, die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland zu verringern, gemäß dem Ziel des REPowerEU-Plans, teilte die EU-Kommission mit.
US-Rohöllagerbestände überraschend deutlich gesunken
Die Rohöllagerbestände in den USA haben sich in der Woche zum 15. Mai überraschend deutlich verringert. Sie fielen nach Angaben der staatlichen Energy Information Administration (EIA) um 7,863 Millionen Barrel gegenüber der Vorwoche. Von Dow Jones Newswires befragte Analysten hatten einen Rückgang um 3 Millionen Barrel vorhergesagt. In der Vorwoche hatten sich die Lagerbestände um 4,306 Millionen Barrel reduziert. Die Benzinbestände nahmen nach EIA-Angaben um 1,548 Millionen Barrel ab. Analysten hatten ein Minus von 2,7 Millionen Barrel erwartet, nachdem die Vorräte in der vorangegangenen Woche um 4,084 Millionen gesunken waren.
Schwache Verbraucherpreise in Kanada - Händler halten an Zinserhöhungserwartungen fest
Händler sind trotz der recht schwachen Inflationsdaten für April nicht von ihren Erwartungen von zwei Zinserhöhungen der Bank of Canada bis Ende 2026 abgerückt, meint Karl Schamotta, Chef-Marktstratege beim globalen Zahlungsdienstleister Corpay. Ökonomen sagen, dass eine sich verlangsamende Kernrate der Verbraucherpreise die BOC klar zu einer abwartenden Haltung veranlassen sollte. Die Händler am Markt für Overnight-Index-Swaps seien jedoch anderer Meinung, sagt Schamotta. "Sie scheinen überzeugt zu sein, dass die BOC eher in eine Schwächephase hinein die Zinsen anheben würde, als zu riskieren, ihren Inflationsanker zum zweiten Mal in fünf Jahren zu verlieren."
+++ Konjunkturdaten +++
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May 20, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)
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