Brugg (ots) -
Der Erfahrungs- und Forschungsbericht 2025 zeigt den Ausbau der regulatorischen Sicherheitsforschung und wichtige internationale Entwicklungen. Mit 51 laufenden Projekten erreichte das Forschungsprogramm des ENSI eine neue Grössenordnung und stärkt die wissenschaftlichen Grundlagen für die nukleare Aufsicht in der Schweiz.
Das Forschungsprogramm wurde gemäss der Forschungsstrategie 2023 gezielt ausgebaut. Neue Projekte betreffen unter anderem externe Ereignisse, menschliche Faktoren und Strahlenschutz:
- Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau untersucht das nichtlineare Verhalten von Gebäudestrukturen bei Erschütterungen, um offene Fragen zu auslegungsüberschreitenden Erdbebeneinwirkungen zu beantworten.
- Die Fachhochschule Nordwestschweiz analysiert das Zusammenspiel von Sicherheit, Sicherung und Informationssicherheit im Nuklearbereich, damit gegenseitige Abhängigkeiten und potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt und integrative Sicherheitsansätze gestärkt werden.
- Im Bereich Strahlenschutz entwickelt die Ostschweizer Fachhochschule einen spezialisierten Roboter für den Einsatz in Kernkraftwerken, um schwer zugängliche Bereiche mit hoher Strahlenbelastung überwachen zu können, ohne das Personal zu gefährden.
2025 wurden auch wichtige Forschungsarbeiten abgeschlossen. Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit zeigte in einem Projekt zum Nichtleistungsbetrieb von Druckwasserreaktoren, welche menschlichen Eingriffe in Störfallsituationen zu einem sicheren Anlagenzustand beitragen. Die RWTH Aachen stellte ein Materialmodell für das Wirtgestein Opalinuston fertig, das das ENSI bereits für Beurteilungen im Sachplanverfahren einsetzt.
International standen geopolitische Spannungen, neue Reaktortechnologien und geologische Tiefenlager im Fokus. Die Schweiz erhielt an der achten Überprüfungskonferenz der Joint Convention, die auf die Abfallentsorgung ausgerichtet ist, gute Bewertungen für ihren Länderbericht. Zudem beschloss die IAEA Commission on Safety Standards eine grundlegende Überprüfung des Regelwerks der Internationalen Atomenergie-Agentur.
Weitere Informationen: ensi.ch (https://ensi.admin.ch/de/2026/05/21/ensi-veroeffentlicht-erfahrungs-und-forschungsbericht-2025-roboter-fuer-den-strahlenschutz-und-menschliche-faktoren-im-fokus-der-forschung/?mtm_campaign=jahresbericht-erfob&mtm_source=medienmitteilung&mtm_medium=paid&mtm_content=text)
Pressekontakt:
Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI,
Sektion Kommunikation, info@ensi.ch, T +41 56 460 85 70
www.ensi.ch
Original-Content von: Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.ch/de/pm/100050359/100940188
Der Erfahrungs- und Forschungsbericht 2025 zeigt den Ausbau der regulatorischen Sicherheitsforschung und wichtige internationale Entwicklungen. Mit 51 laufenden Projekten erreichte das Forschungsprogramm des ENSI eine neue Grössenordnung und stärkt die wissenschaftlichen Grundlagen für die nukleare Aufsicht in der Schweiz.
Das Forschungsprogramm wurde gemäss der Forschungsstrategie 2023 gezielt ausgebaut. Neue Projekte betreffen unter anderem externe Ereignisse, menschliche Faktoren und Strahlenschutz:
- Die Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau untersucht das nichtlineare Verhalten von Gebäudestrukturen bei Erschütterungen, um offene Fragen zu auslegungsüberschreitenden Erdbebeneinwirkungen zu beantworten.
- Die Fachhochschule Nordwestschweiz analysiert das Zusammenspiel von Sicherheit, Sicherung und Informationssicherheit im Nuklearbereich, damit gegenseitige Abhängigkeiten und potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt und integrative Sicherheitsansätze gestärkt werden.
- Im Bereich Strahlenschutz entwickelt die Ostschweizer Fachhochschule einen spezialisierten Roboter für den Einsatz in Kernkraftwerken, um schwer zugängliche Bereiche mit hoher Strahlenbelastung überwachen zu können, ohne das Personal zu gefährden.
2025 wurden auch wichtige Forschungsarbeiten abgeschlossen. Die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit zeigte in einem Projekt zum Nichtleistungsbetrieb von Druckwasserreaktoren, welche menschlichen Eingriffe in Störfallsituationen zu einem sicheren Anlagenzustand beitragen. Die RWTH Aachen stellte ein Materialmodell für das Wirtgestein Opalinuston fertig, das das ENSI bereits für Beurteilungen im Sachplanverfahren einsetzt.
International standen geopolitische Spannungen, neue Reaktortechnologien und geologische Tiefenlager im Fokus. Die Schweiz erhielt an der achten Überprüfungskonferenz der Joint Convention, die auf die Abfallentsorgung ausgerichtet ist, gute Bewertungen für ihren Länderbericht. Zudem beschloss die IAEA Commission on Safety Standards eine grundlegende Überprüfung des Regelwerks der Internationalen Atomenergie-Agentur.
Weitere Informationen: ensi.ch (https://ensi.admin.ch/de/2026/05/21/ensi-veroeffentlicht-erfahrungs-und-forschungsbericht-2025-roboter-fuer-den-strahlenschutz-und-menschliche-faktoren-im-fokus-der-forschung/?mtm_campaign=jahresbericht-erfob&mtm_source=medienmitteilung&mtm_medium=paid&mtm_content=text)
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