Linz (www.anleihencheck.de) - Die jüngsten Inflationsdaten aus Japan liefern kaum neue Erkenntnisse, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.Trotz geringerer Teuerungsrate als vorab von Expert:innen angenommen, reagiere der EUR/JPY-Kurs kaum. Die Teuerungsrate für April liege nun bei 1,4% und sei somit zum Vormonat leicht gesunken. Die anhaltende Yen-Schwäche sei vielmehr in den weltweit steigenden Zinsen zu verorten, die angesichts der hohen nominalen Staatsverschuldung Japans das Risiko fiskalischer Belastungen erhöhen würden. Gleichzeitig halte der Iran-Konflikt die Energiepreise hoch, belaste die Konjunktur sichtbar und wirke damit zusätzlich dämpfend auf den JPY. Im Ausblick bleibe der Yen unter Druck, solange die geopolitische Lage angespannt bleibe und die Rohstoffpreise erhöht seien. Eine spürbare Entlastung wäre bei einer Deeskalation im Nahen Osten und sinkenden Ölpreisen zu erwarten. Der EUR/JPY-Kurs notiere derzeit um 184,70. (22.05.2026/alc/a/a) ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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