Die jüngste Rallye am Weizenmarkt wurde durch überraschend schwache Prognosen des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) für die Winterweizenernte 2026/27 ausgelöst. Die drastischen Abwärtsrevisionen überraschten selbst pessimistische Marktteilnehmer und sorgten für einen starken Anstieg der Futures. Dennoch sind die CBOT-Weizen-Futures zuletzt wieder unter die Marke von 650 Punkten gefallen.
Laut ADM Investor Services haben die jüngsten Niederschläge in wichtigen US-Anbaugebieten die Sorgen über eine mögliche Verknappung des Angebots deutlich reduziert. Zwar stützt potenzielle Nachfrage aus China weiterhin den Markt, doch die verbesserten Wetterbedingungen in den USA wirken derzeit stärker belastend auf die Preise.
Das US Climate Prediction Center (NOAA) erwartet in den kommenden 8 bis 14 Tagen überdurchschnittliche Niederschläge in den Great Plains. Dadurch verbessern sich die Aussichten für die Ernte. Gleichzeitig berichtet AgResource, dass große spekulative Marktteilnehmer vor dem Wochenende und angesichts politischer Unsicherheiten Long-Positionen abbauen.
Chart des Tages: Wetterprobleme und Spekulation treiben die Weizen Prognose
Das größte Risiko bleibt die extreme Wetterlage in den südlichen US Plains. Monate anhaltender Trockenheit haben insbesondere Regionen schwer getroffen, die für die Produktion von Hard Red Winter Wheat entscheidend sind - darunter West-Kansas, Ost-Colorado und die Panhandle-Region.
Das USDA rechnet für die gesamte US-Winterweizenproduktion nur noch mit 1,048 Milliarden Bushel. Das entspricht einem Rückgang von 25 - im Jahresvergleich und markiert den niedrigsten Stand seit 1965. Besonders bemerkenswert: Die erste USDA-Schätzung lag rund 160 Millionen Bushel unter den durchschnittlichen Analystenerwartungen.
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