Berlin (ots) -
Mit dem GKV-Sparpaket könnte eine Regelung Realität werden, deren potenziellen Folgen für die Arzneimittelversorgung und den Pharmastandort so gravierend sind, dass sie von der Politik nicht gewollt sein können. Dominik Rosz, Lead Pricing and Access Strategy beim Unternehmen Astellas, appelliert an die Bundesregierung, keine voreiligen Entschlüsse zu treffen. Wer hinter die Komplexität des geplanten dynamischen Herstellerabschlags blickt, muss feststellen: Er ist mathematisch und politisch gesehen unsinnig - zulasten der Patient:innen und der Wirtschaft: https://pharma-fakten.de/news/dynamischer-herstellerabschlag-rechenfehler-mit-realen-folgen-fuer-patientinnen-und-wirtschaft/.
Außerdem: In einem zweiten Teil des Interviews hat die Pharma Fakten-Redaktion mit Dominik Rosz über die Auswirkungen auf den Pharmastandort und die Arzneimittelversorgung gesprochen. Seine Hoffnung: "Ich setze darauf, dass die Politik sich insbesondere den dynamischen Herstellerabschlag und die vorgesehene Berechnungsweise ganz genau anschaut. Denn dann muss sie feststellen, dass er in so gut wie jedem Szenario abstruse Höhen erreicht. In zehn Jahren könnte der Herstellerabschlag insgesamt bei 31 Prozent liegen - spätestens angesichts dieser Zahlen muss die Erkenntnis kommen: So war das nicht gedacht, so ist das nicht sinnvoll, so ist das gefährlich - für die Pharmaindustrie, die Wirtschaft und die Patient:innen." Mehr dazu hier: https://pharma-fakten.de/news/dynamischer-herstellerabschlag-weniger-arzneimittelinnovationen-und-investitionen-fuer-deutschland/.
Weitere News, Grafiken, Interviews rund um Gesundheitspolitik: https://pharma-fakten.de/schlagworte/schlagwort/gesundheitspolitik/.
GKV-Spargesetz: Krankenkassen-Chefs reden das Land kaputt
Krankenkassen-Chefs wie kürzlich Jens Baas von der Techniker erklären, dass die Bundesregierung vor der Pharmaindustrie eingeknickt sei. Er fordert, dass der Sparbeitrag der Industrie im Laufe der Beratung zum Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes (BStabG) kräftig erhöht werden muss. Das ist Populismus in seiner reinsten Form und von Zahlen nicht gedeckt. Es schadet dem Land und seinen Menschen. Ein Kommentar von Florian Martius.
https://pharma-fakten.de/kommentare/gkv-spargesetz-krankenkassen-chefs-reden-das-land-kaputt/
PHARMA FAKTEN - Eine Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland
Die Online-Plattform Pharma-Fakten.de ist eine Initiative des Pharma Fakten e.V., in dem 17 Unternehmen sowie ein Verband aus der Arzneimittel-Branche organisiert sind. Pharma-Fakten.de (https://pharma-fakten.de/) berichtet seit 2014 über Gesundheitsthemen. Schwerpunkte sind die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und Impfstoffe in den verschiedensten Indikationen sowie gesundheitspolitische bzw. ökonomische Hintergründe. An der Newsplattform arbeitet eine eigenständige Redaktion - für alle, die sich für Gesundheit interessieren.
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redaktion@pharma-fakten.de
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/114406/40000046
Mit dem GKV-Sparpaket könnte eine Regelung Realität werden, deren potenziellen Folgen für die Arzneimittelversorgung und den Pharmastandort so gravierend sind, dass sie von der Politik nicht gewollt sein können. Dominik Rosz, Lead Pricing and Access Strategy beim Unternehmen Astellas, appelliert an die Bundesregierung, keine voreiligen Entschlüsse zu treffen. Wer hinter die Komplexität des geplanten dynamischen Herstellerabschlags blickt, muss feststellen: Er ist mathematisch und politisch gesehen unsinnig - zulasten der Patient:innen und der Wirtschaft: https://pharma-fakten.de/news/dynamischer-herstellerabschlag-rechenfehler-mit-realen-folgen-fuer-patientinnen-und-wirtschaft/.
Außerdem: In einem zweiten Teil des Interviews hat die Pharma Fakten-Redaktion mit Dominik Rosz über die Auswirkungen auf den Pharmastandort und die Arzneimittelversorgung gesprochen. Seine Hoffnung: "Ich setze darauf, dass die Politik sich insbesondere den dynamischen Herstellerabschlag und die vorgesehene Berechnungsweise ganz genau anschaut. Denn dann muss sie feststellen, dass er in so gut wie jedem Szenario abstruse Höhen erreicht. In zehn Jahren könnte der Herstellerabschlag insgesamt bei 31 Prozent liegen - spätestens angesichts dieser Zahlen muss die Erkenntnis kommen: So war das nicht gedacht, so ist das nicht sinnvoll, so ist das gefährlich - für die Pharmaindustrie, die Wirtschaft und die Patient:innen." Mehr dazu hier: https://pharma-fakten.de/news/dynamischer-herstellerabschlag-weniger-arzneimittelinnovationen-und-investitionen-fuer-deutschland/.
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GKV-Spargesetz: Krankenkassen-Chefs reden das Land kaputt
Krankenkassen-Chefs wie kürzlich Jens Baas von der Techniker erklären, dass die Bundesregierung vor der Pharmaindustrie eingeknickt sei. Er fordert, dass der Sparbeitrag der Industrie im Laufe der Beratung zum Entwurf des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes (BStabG) kräftig erhöht werden muss. Das ist Populismus in seiner reinsten Form und von Zahlen nicht gedeckt. Es schadet dem Land und seinen Menschen. Ein Kommentar von Florian Martius.
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