Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 26.08.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
20 Meter - so tief musste dieser Kupfer-Explorer bohren, um fündig zu werden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
654 Leser
Artikel bewerten:
(2)

XETRA-SCHLUSS/DAX leichter - TecDAX fest auf Rekordhoch

DJ XETRA-SCHLUSS/DAX leichter - TecDAX fest auf Rekordhoch

DOW JONES--Der deutsche Aktienmarkt hat am Donnerstag knapp im Minus geschlossen. Der DAX verlor 0,3 Prozent auf 25.092 Punkte. Die Anleger würden zunehmend nervös, denn ein Friedensabkommen zwischen dem Iran und den USA lasse nicht nur auf sich warten, es werde sogar unwahrscheinlicher angesichts erneuter militärischer Scharmützel, die die Waffenruhe auf eine harte Probe stellten. Ein Medienbericht, laut dem sich die USA und der Iran grundsätzlich auf eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage geeinigt haben sollen, um Verhandlungen über das iranische Atomprogramm aufzunehmen, stützte im späten Handel nur kurz. "Wie oft stand schon ein Kompromiss in Aussicht und wie oft wurden die Anleger enttäuscht - erst wenn die Unterschrift trocken ist, kann man über eine Neupositionierung am Aktienmarkt nachdenken", hieß es bei CMC.

Der TecDAX blieb mit der globalen Technologiebegeisterung in Rekordlaune und gewann 1,4 Prozent auf 4.125 Punkte - ein Allzeithoch. Haupttreiber waren mit der KI-Euphorie die im Index enthaltenen Aktien der Chiphersteller bzw. der Chip-Anlagenbauer. Infineon gewannen 4,4 Prozent, Suss Microtec 2,8 Prozent und Aixtron 3,5 Prozent.

Rüstungsaktien waren mit den neuen Gewaltattacken im Nahen Osten, vor allem aber auch den jüngsten verstärkten gegenseitigen Angriffen im Krieg Russlands gegen die Ukraine gesucht. Im Handel hieß es, die fundamentale Story sei intakt, die Frage nach der Konsolidierung seit Jahresbeginn sei die des korrekten Timings für den Einstieg. Rheinmetall gewannen 4,2 Prozent. Hensoldt kamen auf ein Plus von 5,9 Prozent, Renk rückten um 5,4 Prozent vor und TKMS machten sogar einen Satz um 6,9 Prozent.

Im DAX ging es für BASF um 0,7 Prozent nach unten. Stimmungsdaten aus der Chemiebranche zeichnen weiter ein düsteres Bild. Das Ifo-Institut berichtete von einer Verschärfung des Stimmungseinbruchs in der Branche. Das Geschäftsklima in der Chemischen Industrie habe sich im Mai weiter eingetrübt. Vor allem die Erwartungen der Unternehmen brachen ein. Brenntag gaben um 1,1 Prozent nach, im MDAX büßten Lanxess 1,3 Prozent ein.

Siemens Energy gaben weiter nach, diesmal um 4,4 Prozent und waren das Schlusslicht im DAX. Die Aktie des Energietechnikunternehmens hatte im Zuge des hohen Energiebedarfs von KI-Rechenzentren stark zugelegt, sie liegt seit Jahresbeginn knapp 39 Prozent im Plus. Hier könnten Gewinnmitnahmen hinter den jüngsten Verlusten stehen.

Index     zuletzt* +/- % +/- % YTD 
DAX       25.092  -0,3    2,5 
DAX-Future    25.121  -0,5    2,3 
XDAX       25.078  -0,5    2,0 
MDAX       33.240  +0,7    8,5 
TecDAX      4.125  +1,4    13,9 
SDAX       19.090  +0,8    11,2 
zuletzt       +/- Ticks 
Bund-Future   126,19 +22,0 
*gerundet 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/gos

(END) Dow Jones Newswires

May 28, 2026 11:54 ET (15:54 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

Damit beginnt ein weltweites Wettrennen um verfügbare Stromkapazitäten. Hyperscaler sichern sich bereits über langfristige Verträge gewaltige Energiemengen, während Stromnetze und Erzeugungskapazitäten mit dem Ausbau kaum Schritt halten können. Zusätzlich verschärfen geopolitische Risiken rund um den Iran-Krieg und die Straße von Hormus die Situation.

Für Energieversorger und ihre Zulieferer könnte damit ein goldenes Zeitalter beginnen. Steigende Nachfrage, langfristige Abnahmeverträge und wachsende Strompreise schaffen ein Umfeld, in dem ausgewählte Unternehmen zum nächsten großen KI-Trade werden könnten.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die besonders stark vom explodierenden Energiehunger der KI profitieren könnten – und bei Anlegern bislang teilweise noch unter dem Radar laufen.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und die nächsten Gewinner des KI-Booms entdecken!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.