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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

FEIERTAGSHINWEIS

MITTWOCH: In Singapur bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Islamisches Opferfest" geschlossen.

TAGESTHEMA

Die USA haben am Montag Ziele im Süden des Iran angegriffen. US-Militärvertreter bezeichneten dies als "Verteidigungsschläge". Nach Angaben eines hochrangigen US-Beamten versenkte die US-Armee zwei Boote der iranischen Islamischen Revolutionsgarde, die Minen auslegten. Daraufhin habe der Iran begonnen, Boden-Luft-Raketen auf US-Kampfflugzeuge abzufeuern. Dies habe die USA dazu veranlasst, eine Raketenabschussrampe in der Nähe von Bandar Abbas anzugreifen. Derweil weitete US-Präsident Trump über das Feiertagswochenende den Rahmen seiner diplomatischen Ambitionen aus. Er strebt nicht nur ein Abkommen zur Beendigung des Krieges mit dem Iran an, sondern auch einen Pakt zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und dem weiteren Nahen Osten. Der Vorstoß zur Normalisierung könnte Trump eine Möglichkeit bieten, ein begrenztes Waffenstillstands- und Schifffahrtsabkommen als größere regionale Erfolgsgeschichte und nicht als einen Rückzieher darzustellen.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

11:30 CN/Xiaomi Inc, Ergebnis 1Q

AUSBLICK KONJUNKTUR

-US 
  14:30 Chicago Fed National Activity Index (CFNAI) April 
 
  16:00 Index des Verbrauchervertrauens Mai 
     PROGNOSE: 92,0 
     zuvor:   92,8 
 

ÜBERSICHT INDIZES

zuletzt +/- % 
E-Mini-Future S&P-500    7.538,50  +0,6 
E-Mini-Future Nasdaq-100  29.808,75  +0,9 
S&P/ASX 200 (Sydney)     8.666,80  -0,3 
Topix-500 (Tokio)      3.940,97  -0,0 
Kospi (Seoul)        8.081,65  +3,0 
Shanghai-Composite      4.121,43  -0,8 
Hang-Seng-Index (Hongkong) 25.651,62  +0,2 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Uneinheitlich - Hauptthema sind eher ungünstiger Nachrichten aus der Krisenregion Nahost. Die USA haben iranische Raketenabschussstellungen und Minenverlegeboote angegriffen und dies mit Selbstschutz begründet, ohne davon die mit dem Iran vereinbarte Waffenruhe bzw. Friedensgespräche tangiert zu sehen. Während eine klare Reaktion aus dem Iran noch aussteht, reagieren die am Vortag stark gesunkenen Ölpreise mit Aufschlägen. Die fallen aber eher moderat aus, weshalb auch die Aktienmärkte nicht stärker negativ auf die Nachricht reagieren dürften. Die Börsen in Hongkong und Seoul haben Nachholbedarf. Weil dort am Vortag feiertagsbedingt nicht gehandelt wurde, können die Akteure erst mit Verspätung auf die Nachrichten vom Wochenende reagieren, wonach die USA und der Iran angeblich nah an einer Rahmenvereinbarung sind, zu der auch die Wiederöffnung der Straße von Hormus gehören soll. Sowohl in Hongkong wie an der technologielastigen Börse in Seoul werden Chipaktien favorisiert. Marktteilnehmer verweisen auf eine andauernd hohe Nachfrage nach Chips, die in KI-Servern und -Beschleunigern verwendet werden. Dazu verzeichneten Südkoreas Halbleiterexporte weiterhin ein starkes Wachstum. Unter den Einzelwerten verteuern sich Samsung Electronics um rund 3 Prozent und SK Hynix um 7,4 Prozent. In Hongkong sorgt laut Börsianern außerdem für Rückenwind, dass Huawei Technologies ein Durchbruch im Halbleiterdesign gelungen ist. Hua Hong Semiconductor reagieren mit einem Satz um 11 Prozent nach oben, während SMIC um 8,5 Prozent zulegen. ASMPT ziehen um über 13 Prozent an, Lenovo um über 17 Prozent.

WALL STREET (Freitag, 22. Mai)

INDEX        zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
DJIA       50.579,70  +0,6  +294,04    50.285,66 
S&P-500      7.473,47  +0,4   +27,75    7.445,72 
NASDAQ Comp    26.343,97  +0,2   +50,87    26.293,10 
NASDAQ 100    29.481,64  +0,4  +124,37    29.357,27 
 
           Freitag  Donnerstag 
Umsatz NYSE (Aktien) 1,13 Mrd  1,22 Mrd 
Gewinner       1.596   1.474 
Verlierer      1.146   1.273 
unverändert       96     86 
 

Etwas fester - Die Hoffnung auf Forschritte bei den Bemühungen um einen Frieden im Nahost-Konflikt sorgte vor dem verlängerten Wochenende wegen des "Memorial Day" am Montag für Kauflaune. Konjunkturseitig wurde der Index der Verbraucherstimmung im Mai deutlich unter der Erwartung gemeldet. Er setzte aber keine Impulse. Am Aktienmarkt ging die KI-Rally bei den Chipaktien weiter. Intel, Arm und AMD gewannen zwischen 1,1 und 4,0 Prozent. Nvidia gaben um weitere 1,9 Prozent nach. Die Aktie hatte am Vortag trotz Rekordzahlen bereits um knapp 2 Prozent nachgegeben. Sie liegt aber nur knapp unter ihrem Rekordhoch. IBM stiegen um weitere 0,3 Prozent, einen Tag nachdem der Kurs um über 12 Prozent nach oben geschnellt war. IBM hatte am Donnerstag mitgeteilt, eine neue, eigenständige Quantenfabrik namens Anderon zu gründen. In diese wollen IBM und das Handelsministerium jeweils eine Milliarde Dollar investieren. Merck verbesserten sich um 5,6 Prozent, nachdem vielversprechende Studienergebnisse für eine experimentelle Kombinationstherapie gegen Krebs durch einen chinesischen Partner veröffentlicht worden waren. Ford bauten die jüngsten Gewinne um 9,2 Prozent aus. Auslöser des Kursanstiegs war die Ankündigung vom 11. Mai, wonach der Autobauer Batteriespeichersysteme für Versorgungsunternehmen, Rechenzentren sowie große Industrie- und Geschäftskunden in den USA verkaufen will. Die gleichen Lithium-Ionen-Batterien, die Elektrofahrzeuge antreiben, können auch zur Speicherung von Energie aus erneuerbaren Energiequellen verwendet werden, was dazu beiträgt, dass Solar- und Windkraftanlagen zuverlässiger werden.

US-ANLEIHEN (Freitag, 22. Mai)

Rendite  +/- Tageshoch    Tagestief 
2 Jahre    4,12 +0,04    4,14      4,05 
5 Jahre    4,26 +0,00    4,28      4,20 
10 Jahre   4,56 -0,03    4,59      4,53 
 

Die Renditen kamen noch etwas weiter zurück, im Zehnjahresbereich um 3 Basispunkte auf 4,56 Prozent. Zuvor in der Woche hatte sie schon auf einem Mehrjahreshoch von 4,68 Prozent gelegen.

DEVISEN

zuletzt +/- %   00:00    Mo, 12:40 % YTD 
EUR/USD      1,1629  -0,1   1,1643     1,1642  -1,0 
EUR/JPY      184,91  -0,1   185,01     185,05  +0,5 
EUR/GBP      0,8627  +0,1   0,8619     0,8628  -1,0 
USD/JPY      158,98  +0,1   158,89     158,92  +1,5 
USD/KRW     1.506,11  -0,4  1.512,24    1.513,12  +4,6 
USD/CNY      6,7869  +0,0   6,7842     6,7842  -3,0 
USD/CNH      6,7874  +0,1   6,7837     6,7852  -2,7 
USD/HKD      7,8350  +0,0   7,8344     7,8342  +0,7 
AUD/USD      0,7159  -0,2   0,7173     0,7165  +7,3 
NZD/USD      0,5847  -0,4   0,5871     0,5868  +1,6 
BTC/USD     76.857,11  -0,5 77.207,11    77.481,04 -12,4 
 

Der Dollar ist am Montag gegenüber einem Währungskorb auf ein Wochentief gefallen angesichts verstärkter Hoffnungen auf ein Abkommen zwischen den USA und dem Iran. Der Dollar-Index fiel um 0,2 Prozent.

++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold   4.529,08  -0,9   -41,48    4.570,56 
Silber   76,46  -2,1   -1,62      78,08 
Platin  1.947,02  -1,0   -20,60    1.967,62 
 

Der Goldpreis stieg aufgrund eines schwächeren Dollars und des Optimismus, dass ein potenzieller Durchbruch bei den Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran die Inflationsaussichten verbessern könnte. Für die Feinunze ging es um 1,4 Prozent auf 4.570 Dollar nach oben.

ÖL

zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex    92,00  -4,8   -4,60      96,60 
Brent/ICE    98,34  +2,3    2,20      96,14 
 

Die Ölpreise gaben am Montag kräftig nach in Reaktion auf die Nachricht, dass die USA und der Iran kurz vor der Unterzeichnung eines Abkommens über eine Verlängerung des Waffenstillstands um 60 Tage stehen sollen. Während dieser Zeit solle die Straße von Hormus wieder geöffnet werden und der Iran wieder Öl verkaufen dürfen. Im asiatischen Handel am Dienstag steigen die Preise wieder um rund 2 Prozent, nachdem die USA Reketenstellungen des Iran angegriffen haben, ohne dadurch aber den Friedensprozess gefährdet sehen zu wollen.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

JAPAN - Geldpolitik

Die Bank of Japan hält an ihrem Kurs fest und strebt weitere Zinserhöhungen an, wie der stellvertretende Gouverneur der Notenbank sagte. Der Zeitpunkt und das Tempo der Zinserhöhung hingen jedoch von den wirtschaftlichen Auswirkungen des Nahostkonflikts ab.

HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

May 26, 2026 01:47 ET (05:47 GMT)

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