London (ots) -
- Seit 2024 ist das Vereinigte Königreich mit Horizon Europe assoziiert; britische Institutionen sind berechtigt, als reguläre Konsortialpartner an EU-Ausschreibungen teilzunehmen und automatisch förderfähig.
- Über Matchmaking-Service unterstützen das britische Department for Science, Innovation and Technology (DSIT) und Innovate UK deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen beim Finden britischer Partner für Horizon-Europe-Konsortien.
- Ergebnisse des Vorgängerprogramms unterstreichen Mehrwert dieser Zusammenarbeit: Anträge mit britischer Beteiligung wiesen eine höhere Erfolgsquote (13,5 %) auf als solche ohne UK-Partner (11,1 %).
Die britische Regierung ruft deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen dazu auf, im Rahmen von Horizon Europe gemeinsam mit britischen Partnern Konsortien zu bilden - und stellt dafür einen kostenlosen Matchmaking-Service zur Verfügung. Seit dem 1. Januar 2024 ist das Vereinigte Königreich als assoziiertes Land wieder an Horizon Europe, dem wichtigsten EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation, angebunden. Damit können britische Institutionen als reguläre Partner an Ausschreibungen im EU-Rahmenprogramm teilnehmen und bei Ausschreibungen ab 2024 automatisch EU-Fördermittel erhalten. Die britische Regierung legt dabei einen besonderen Fokus auf die Zusammenarbeit mit Deutschland.
Für deutsche Konsortien bringt ein britischer Partner nicht nur wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch strukturelle Vorteile bei der Antragstellung und der Projektumsetzung. Das britische Forschungs- und Innovationssystem umfasst mehr als 100 Science Parks sowie neun "Catapults", spezialisierte Zentren für Forschung und Technologietransfer. Zudem sind vier der zehn weltweit führenden Universitäten im Vereinigten Königreich ansässig.
Aus Sicht der britischen Regierung spricht auch die Erfolgsbilanz des Vorgängerprogramms für eine Zusammenarbeit. Unter Horizon 2020 wurden Förderanträge mit britischer Beteiligung häufiger bewilligt als solche ohne UK-Partner - die Erfolgsquote lag bei 13,5 Prozent gegenüber 11,1 Prozent. Für deutsche Antragstellende kann diese Kooperation daher ein wichtiger Baustein sein, insbesondere in forschungsintensiven Bereichen, in denen beide Länder international anerkannte Stärken einbringen.
Lord Vallance, britischer Minister of State for Science, Innovation, Research and Nuclear, unterstreicht die Bedeutung der deutsch-britischen Zusammenarbeit im Rahmen von Horizon Europe: "Deutschland ist eine Hochburg für weltweit führende Forschung und Innovation, unter anderem in Bereichen wie den Biowissenschaften und der Quantenphysik. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir im Rahmen von "Horizon Europe", dem weltweit größten Programm für Forschungszusammenarbeit, weiterhin eng mit Deutschland zusammenarbeiten. So werden beide Länder von bahnbrechenden Innovationen profitieren - von Themen wie Gesundheit bis hin zu sauberer Energie und darüber hinaus."
Um gezielt neue Partnerschaften zu ermöglichen, bieten die britische Regierung und Innovate UK gemeinsam einen Matchmaking-Service für Organisationen außerhalb des Vereinigten Königreichs an. Voraussetzung ist ein bereits identifiziertes Horizon-Europe-Ausschreibungsthema. Antragstellende können anschließend ihre Projektidee sowie das gewünschte Profil eines UK-Partners einreichen - die britische Regierung und Innovate UK nutzen diese Angaben, um sie mit passenden britischen Organisationen zu vernetzen.
Interessierte können über diesen Link (https://greatcampaign.com/horizon-europe/?utm_source=international-pr&utm_medium=paid&utm_campaign=dsit&utm_content=may-pr) den Matchmaking-Service aufrufen und mehr Informationen erhalten.
Über DSIT
Das DSIT (Department for Science, Innovation and Technology) der britischen Regierung beschleunigt Innovation, Investitionen und Produktivität durch erstklassige Wissenschaft. Es stellt sicher, dass neue und bestehende Technologien im gesamten Vereinigten Königreich sicher entwickelt und eingesetzt werden, und treibt zugleich eine moderne digitale Verwaltung zum Nutzen ihrer Bürgerinnen und Bürger voran.
Pressekontakt:
DSIT Presse
press@dsit.gov.uk
+44 20 7215 3000
Original-Content von: Department for Science, Innovation and Technology, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/182626/6282165
- Seit 2024 ist das Vereinigte Königreich mit Horizon Europe assoziiert; britische Institutionen sind berechtigt, als reguläre Konsortialpartner an EU-Ausschreibungen teilzunehmen und automatisch förderfähig.
- Über Matchmaking-Service unterstützen das britische Department for Science, Innovation and Technology (DSIT) und Innovate UK deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen beim Finden britischer Partner für Horizon-Europe-Konsortien.
- Ergebnisse des Vorgängerprogramms unterstreichen Mehrwert dieser Zusammenarbeit: Anträge mit britischer Beteiligung wiesen eine höhere Erfolgsquote (13,5 %) auf als solche ohne UK-Partner (11,1 %).
Die britische Regierung ruft deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen dazu auf, im Rahmen von Horizon Europe gemeinsam mit britischen Partnern Konsortien zu bilden - und stellt dafür einen kostenlosen Matchmaking-Service zur Verfügung. Seit dem 1. Januar 2024 ist das Vereinigte Königreich als assoziiertes Land wieder an Horizon Europe, dem wichtigsten EU-Förderprogramm für Forschung und Innovation, angebunden. Damit können britische Institutionen als reguläre Partner an Ausschreibungen im EU-Rahmenprogramm teilnehmen und bei Ausschreibungen ab 2024 automatisch EU-Fördermittel erhalten. Die britische Regierung legt dabei einen besonderen Fokus auf die Zusammenarbeit mit Deutschland.
Für deutsche Konsortien bringt ein britischer Partner nicht nur wissenschaftliche Exzellenz, sondern auch strukturelle Vorteile bei der Antragstellung und der Projektumsetzung. Das britische Forschungs- und Innovationssystem umfasst mehr als 100 Science Parks sowie neun "Catapults", spezialisierte Zentren für Forschung und Technologietransfer. Zudem sind vier der zehn weltweit führenden Universitäten im Vereinigten Königreich ansässig.
Aus Sicht der britischen Regierung spricht auch die Erfolgsbilanz des Vorgängerprogramms für eine Zusammenarbeit. Unter Horizon 2020 wurden Förderanträge mit britischer Beteiligung häufiger bewilligt als solche ohne UK-Partner - die Erfolgsquote lag bei 13,5 Prozent gegenüber 11,1 Prozent. Für deutsche Antragstellende kann diese Kooperation daher ein wichtiger Baustein sein, insbesondere in forschungsintensiven Bereichen, in denen beide Länder international anerkannte Stärken einbringen.
Lord Vallance, britischer Minister of State for Science, Innovation, Research and Nuclear, unterstreicht die Bedeutung der deutsch-britischen Zusammenarbeit im Rahmen von Horizon Europe: "Deutschland ist eine Hochburg für weltweit führende Forschung und Innovation, unter anderem in Bereichen wie den Biowissenschaften und der Quantenphysik. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wir im Rahmen von "Horizon Europe", dem weltweit größten Programm für Forschungszusammenarbeit, weiterhin eng mit Deutschland zusammenarbeiten. So werden beide Länder von bahnbrechenden Innovationen profitieren - von Themen wie Gesundheit bis hin zu sauberer Energie und darüber hinaus."
Um gezielt neue Partnerschaften zu ermöglichen, bieten die britische Regierung und Innovate UK gemeinsam einen Matchmaking-Service für Organisationen außerhalb des Vereinigten Königreichs an. Voraussetzung ist ein bereits identifiziertes Horizon-Europe-Ausschreibungsthema. Antragstellende können anschließend ihre Projektidee sowie das gewünschte Profil eines UK-Partners einreichen - die britische Regierung und Innovate UK nutzen diese Angaben, um sie mit passenden britischen Organisationen zu vernetzen.
Interessierte können über diesen Link (https://greatcampaign.com/horizon-europe/?utm_source=international-pr&utm_medium=paid&utm_campaign=dsit&utm_content=may-pr) den Matchmaking-Service aufrufen und mehr Informationen erhalten.
Über DSIT
Das DSIT (Department for Science, Innovation and Technology) der britischen Regierung beschleunigt Innovation, Investitionen und Produktivität durch erstklassige Wissenschaft. Es stellt sicher, dass neue und bestehende Technologien im gesamten Vereinigten Königreich sicher entwickelt und eingesetzt werden, und treibt zugleich eine moderne digitale Verwaltung zum Nutzen ihrer Bürgerinnen und Bürger voran.
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