DJ ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires
Chicago Fed Index signalisiert stärkeres Wachstum im April
Ein monatlicher Index der Chicago Fed, der das US-Wirtschaftswachstum schätzt, hat sich im vergangenen Monat verbessert. Der nationale Aktivitätsindex der regionalen Notenbank stieg im April auf 0,14, nach minus 0,15 im März. Ein Wert von über null deutet darauf hin, dass die Volkswirtschaft über ihrem historischen Durchschnittstrend wächst. Die produktionsbezogenen Indikatoren verbesserten sich. Die Kategorie Umsätze, Aufträge und Lagerbestände legte ebenfalls zu.
US-Hauspreiswachstum verlangsamte sich im März
Das Wachstum der US-Hauspreise hat sich im März leicht verlangsamt, da höhere Hypothekenzinsen den Druck auf die Erschwinglichkeit für Hauskäufer verstärkten. Der S&P Cotality Case-Shiller National Home Price Index, der die landesweiten Hauspreise misst, stieg in den zwölf Monaten bis März um 0,7 Prozent, verglichen mit einem Anstieg von 0,8 Prozent im Februar. Den zehnten Monat in Folge habe die Inflation den landesweiten Anstieg der Hauspreise überstiegen, hieß es in der Erhebung.
US-Verbraucherstimmung hat sich laut Conference Board im Mai verschlechtert
Das Verbrauchervertrauen ist im Mai leicht gesunken, da sich die inflationären Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten verstärkten. Dies ging aus einer monatlichen Umfrage des Conference Board hervor. Das Forschungsinstitut teilte am Dienstag mit, sein Index für das Verbrauchervertrauen sei im Mai auf 93,1 von einem aufwärts revidierten Wert von 93,8 im April gefallen. Von The Wall Street Journal befragte Ökonomen hatten einen Wert von 92,0 erwartet.
Rubio: USA werden nur "guten" Iran-Deal akzeptieren
Nach den Worten von US-Außenminister Marco Rubio wird es einige Tage dauern, um die Details eines möglichen Abkommens mit dem Iran auszuarbeiten. US-Präsident Donald Trump habe in den vergangenen Tagen mit führenden Politikern in der Region telefoniert, um über eine Beendigung des Krieges zu sprechen. "Ich denke, es gibt eine starke Übereinstimmung und Einigkeit darüber, wie ein vorläufiger Entwurf aussehen sollte", sagte Rubio. "Es wird entweder ein guter Deal sein, oder es wird keinen geben."
Israel fordert von USA Handlungsfreiheit im Libanon
Israel drängt nach Angaben aus informierten Kreisen darauf, die eigene Handlungsfreiheit im Libanon als festen Bestandteil in das geplante Friedensabkommen der USA mit dem Iran aufzunehmen. Dies droht zu einem weiteren Knackpunkt in den Verhandlungen zu werden, in denen der Iran darauf besteht, dass jeder Waffenstillstand ein Ende der Kämpfe im Libanon beinhalten muss. Als sich die Hisbollah Anfang März zur Unterstützung ihres Schutzherrn Iran in den Krieg einschaltete, reagierte Israel mit einer Bodenoffensive im Libanon und verstärkte die Angriffe auf die dort ansässige Miliz. Im April drängte die US-Regierung auf einen Waffenstillstand zwischen Israel und dem Libanon, da befürchtet wurde, dass die Kämpfe dort den fragilen Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran gefährden könnten.
+++ Konjunkturdaten +++
Brasilien Leistungsbilanz Apr Defizit 1,8 Mrd USD (März: Defizit 6,0 Mrd USD)
Brasilien/Ausländische Direktinvestitionen Apr 8,9 Mrd USD
Brasilien/Ausländische Direktinvestitionen 12 Monate 79,2 Mrd USD
DJG/DJN/apo/brb
(END) Dow Jones Newswires
May 26, 2026 13:00 ET (17:00 GMT)
Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.
