München (ots) -
Mit der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft (WM) rücken neben Taktikfragen und Titelchancen auch Sportverletzungen vermehrt in den Fokus: Muskel- und Sehnen-Verletzungen sowie Kreuzbandrisse zählen zu den häufigsten Blessuren im Fußball, die mit Ausfallzeiten, Rezidiv-Risiken und langfristigen Einschränkungen verbunden sind.[1,2] Moderne regenerative Verfahren wie die ACP-Therapie mit plättchenreichem Plasma gewinnen in diesem Kontext an Bedeutung, da sie körpereigene Heilungsprozesse fördern und bei diversen Sportverletzungen wie auch dem Kreuzbandriss neue Perspektiven mit effektivem und raschem Heilungspotential eröffnen.
Fußball-WM rückt Verletzungen in den Fokus
Große Fußballturniere wie die bevorstehende WM stehen für Höchstleistung und rücken zugleich Sportverletzungen in den Fokus. Denn der Fußball führt die Statistik von Unfallverletzungen beim Sport seit Jahren an.[2] Muskel- und Knieverletzungen zählen zu den häufigsten Verletzungen, erstere machen rund ein Drittel aus. Rezidivverletzungen treten in bis zu 16 % der Verletzungsfälle auf und gehen mit verlängerten Ausfallzeiten einher. In einem Profikader von etwa 25 Spielern sind 10 bis 15 Muskelverletzungen pro Saison zu erwarten, in schweren Fällen mit monatelangen Pausen.[1]
Knieverletzungen und Kreuzbandrisse im Überblick
Neben Muskeln ist das Knie eine der am häufigsten von Verletzungen betroffenen Körperregionen im Fußball. Insbesondere Kreuzbandrisse gelten als "Verletzungsklassiker" mit weitreichenden Konsequenzen wie der Entwicklung einer Arthrose.[3] Das vordere Kreuzband, zentral für die Stabilität des Kniegelenks, reißt meist infolge von Verdrehbewegungen unter Belastung, abruptem Abstoppen oder ungünstigen Landungen nach Sprüngen.[3]
Charakteristische Anzeichen für Kreuzbandrisse sind:[3]
- hörbares Knack- oder Knallgeräusch
- rasche Schwellung des Knies
- Schmerzen und Instabilitätsgefühl, insbesondere bei Dreh- oder Seitwärtsbewegungen.
In bis zu 90 % der Fälle treten Begleitverletzungen wie Meniskus- oder Knorpelschäden auf, die den Heilungsverlauf verlängern können.[3]
Neue Perspektiven in der Behandlung: ACP-Therapie mit hohem regenerativem Potential
Vor dem Hintergrund langer Rehabilitationszeiten und der Bedeutung eines stabilen Knies nicht nur für die Fortführung des Sports, sondern auch für den Alltag, rücken regenerative Therapieansätze in den Fokus. Die ACP-Therapie (Autologes Conditioniertes Plasma) basiert auf körpereigenen Stoffen, die im Blutplasma vorkommen (plättchenreiches Plasma): sogenannte Wachstumsfaktoren. Sie setzen wachstumsfördernde und regenerative Botenstoffe am verletzten Gewebe frei und fördern den Heilungsprozess durch Geweberegeneration. Aufgrund seiner regenerativen Eigenschaften wird plättchenreiches Plasma wie ACP seit Jahren in der Sportmedizin eingesetzt. Zudem liefern neuere Studien wichtige Hinweise darauf, dass ACP den Heilungsverlauf und die funktionelle Stabilität des Kniegelenks unterstützen kann und damit eine zunehmende Rolle in der Behandlung von Kreuzbandverletzungen einnimmt:
- ACP als Ergänzung nach Kreuzband-Operationen: Eine aktuelle Übersichtsarbeit randomisierter Studien untersuchte den Einsatz von plättchenreichem Plasma wie ACP nach einer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands. Die Auswertung von über 1000 Patientendaten zeigte eine signifikante Verbesserung der Knie-Stabilität durch die ACP-Therapie nach Kreuzband-OPs. Die Autoren schussfolgern, dass ACP moderate Evidenz zur Verbesserung der Stabilität zeigt, wobei Rehabilitationskonzepte zu definieren sind.[4]
- ACP bei konservativer Behandlung akuter Kreuzbandverletzungen: Auch im nicht-operativen Setting wurde ACP kürzlich untersucht. In einer retrospektiven Auswertung sportlich aktiver Patient:innen, die innerhalb weniger Wochen nach einem Kreuzbandriss mit ACP behandelt wurden, konnte bei allen Teilnehmenden die Wiederherstellung der Bandkontinuität im MRT gezeigt werden. Die Mehrheit kehrte innerhalb von rund vier Monaten auf ihr vorheriges sportliches Niveau zurück; lediglich ein wiederholter Riss wurde dokumentiert.[5]
Ausblick: Regeneration als Schlüssel zur Belastbarkeit
Ob Muskelverletzungen oder Kreuzbandrisse - der Profifußball zeigt beispielhaft, wie hoch die körperlichen Anforderungen und wie wichtig effektive Behandlungsoptionen sind, die eine schnelle Rückkehr in den Sport erlauben. Die ACP-Therapie steht dabei für körpereigene Regenerationsmechanismen und wird konservativ wie auch peri- und postoperativ bei einem breiten Spektrum an Sportverletzungen eingesetzt. So ist es nicht überraschend, dass Verbände und Profi-Vereine wie die Deutschen Ski-Nationalmannschaften oder der FC Bayern Basketball auf ACP setzen und die Therapie zum offiziellen Gesundheitspartner ernannt haben.
Was Profis können, können auch Amateure
Auch bei Arthrosen und Verletzungen der Allgemeinbevölkerung hat die ACP-Therapie mittlerweile ihren Platz: Betroffenen steht ACP in der orthopädischen Praxis zur Verfügung: Je nach Erkrankungsbild und ärztlicher Einschätzung sind 3 bis 5 ambulante Behandlungen notwendig. Dafür wird Patient:innen Blut abgenommen und mittels Zentrifugation das gewünschte ACP von den restlichen Blutbestandteilen abgetrennt. Unmittelbar danach wird das ACP in das verletzte Gewebe injiziert und der Regenerationsprozess eingeleitet. Der große Vorteil: Der Einsatz körpereigener biologischer Wirkstoffe wie ACP ist in der Regel gut verträglich.
Die ACP-Therapie ist nicht nur seit Jahren im Bereich der Kniegelenksarthrose etabliert,[6-16] sondern hat sich auch bei Sportverletzungen als vielversprechend erwiesen. Gerade vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsrisiken im Fußball gewinnt die ACP-Therapie sowohl für Profis als auch für ambitionierte Amateursportler an Bedeutung.
Über Arthrose
Arthrose ist eine chronische Erkrankung, bei der der Knorpel im Gelenk durch Verschleiß zerstört wird. Arthrose stellt die häufigste Gelenkerkrankung in Deutschland dar und betrifft etwa 5 Millionen Menschen, mit steigender Tendenz.[17] Eine vollständige Heilung arthrotischer Gelenke ist nicht möglich, daher zielt die Therapie darauf ab, den vorhandenen Knorpel zu erhalten und die Schmerzen zu lindern. Die Therapie-Optionen umfassen konservative Verfahren mit nicht-medikamentösen und medikamentösen Maßnahmen sowie operative Eingriffe. Letztere sollten je nach Fortschritt der Erkrankung und dem Leidensdruck von Patient:innen erst erwogen werden, wenn vorherige Maßnahmen die Schmerzen nicht ausreichend lindern bzw. die Beweglichkeit nicht wiederherstellen können.
Über die ACP-Therapie
ACP steht für Autologes Conditioniertes Plasma und ist eine Behandlungsmethode aus Eigenblut, die die körpereigenen Heilungsprozesse unterstützt. Die Therapie stellt eine Innovation in der regenerativen Medizin (sog. Orthobiologie) mit körpereigenen Wirkstoffen dar. Im Kontext der Orthopädie eröffnet dieses Verfahren eine maßgeschneiderte, personalisierte, natürliche und wirksame Therapieoption mit zu 100 % biologischen und körpereigenen Wirkstoffen, die in der Schmerztherapie und funktionellen Wiederherstellung bei verschiedenen Beschwerdebildern zum Einsatz kommt, darunter diversen Sportverletzungen, Rückenschmerzen und früher bis mittelschwerer Arthrose (Grad I bis III). Die ACP-Therapie bietet eine nebenwirkungsarme Option im Rahmen der verfügbaren Behandlungsmethoden von Arthrose und könnte eine Alternative zu operativen Eingriffen darstellen oder diese hinauszögern. Die von Arthrex entwickelte Behandlung besteht aus einer Arthrex ACP-Doppelspritze, die drei Prozesse in einem einzigen System erlaubt: die Entnahme von körpereigenem Blut, die Abtrennung von plättchenreichem Plasma zur Herstellung von ACP in einem Zwischenschritt und die Injektion des ACPs in das betroffene Gewebe. Durch das geschlossene Aufbereitungssystem sind produktseitig sterile Abläufe gesichert.
Über Arthrex
Die Arthrex GmbH ist ein weltweit agierender Hersteller von Medizinprodukten für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin. Das inhabergeführte Unternehmen besticht mit seiner langjährigen Erfahrung in Kombination mit fortschrittlichem Pioniergeist in der konservativen und operativen Gelenk-versorgung - immer mit dem Ziel, Patient:innen in jeder Phase ihres Lebens kräftig, aktiv und gesund zu halten. Mit mittlerweile über 20.000 Produktlösungen im Bereich minimal-invasiver, chirurgischer Verfahren zur Gelenkbehandlung und -wiederherstellung (Arthroskopie und Arthroplastik), in der regenerativen Medizin aus körpereigenen Stoffen (Orthobiologie) und in der orthopädischen Bildgebung bietet das Unternehmen ein breites Spektrum an State-of-the-Art-Lösungen zur Versorgung von Knie-, Schulter- und Hüftgelenk sowie den Kleingelenken der Hand, des Fußes und des Sprunggelenks. Mit seinem vielfältigen Produktportfolio ist Arthrex führend in der Behandlung von Gelenkverschleiß (Arthrose). Einen besonderen Fokus legt das Unternehmen auf exklusive medizinische Trainings- und Schulungsprogramme zur Praxisanwendung seiner Produkt- und Techniklösungen für eine sichere Versorgung von Patient:innen. Der innovative Medizinproduktehersteller mit Firmensitz in Naples, Florida, USA, zählt weltweit über 8.000 Mitarbeitende zu seinem Team, die in den drei Hauptniederlassungen in München, Singapur und Mexiko sowie in weiteren 25 Niederlassungen auf der ganzen Welt im Einsatz sind.
Weitere Informationen zur Arthrex GmbH unter www.arthrex.com sowie zur ACP-Therapie unter www.acp-therapie.de.
Quellen
1. Sportärztezeitung. Muskel-Sehnen-Verletzungen. Online verfügbar unter: https://ots.de/GFGSpc (abgerufen am 27.04.2026).
2. Ergo. Die Top-10-Sportunfälle 2024. Online verfügbar unter: https://www.ergo.com/de/newsroom-ergo/reports-dossiers/sportunfaelle (abgerufen am 27.04.2026).
3. Gesundheitsinformation.de. Kreuzbandriss (Riss des vorderen Kreuzbands). Online verfügbar unter: https://ots.de/yhmx82 (abgerufen am 27.04.2026).
4. Hada S et al. Cureus. 2024;16(1):e53102. doi: 10.7759/cureus.53102.
5. Serag I et al. Chin J Traumatol. 2025:S1008-1275(25)00086-0. doi: 10.1016/j.cjtee.2025.02.008.
6. Huang Y et al. Orthopade. 2019;48(3):239-247.
7. Raeissadat SA et al. BMC Musculoskelet Disord. 2021;22(1):134.
8. Cerza F et al. Am J Sports Med. 2012;40(12):2822-2827.
9. Cole BJ et al. Am J Sports Med. 2017;45(2):339-346.
10. Belk JW et al. Am J Sports Med. 2021;49(1):249-260.
11. McLarnon M und Heron N. BMC Musculoskelet Disord. 2021;22(1):550.
12. Tan J et al. Arthroscopy. 2021;37(1):309-325.
13. Chu J et al. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2022;30(12):4063-4071.
14. Smith PA. Am J Sports Med. 2016;44(4):884-891.
15. ESSKA ORBIT Consensus. 2022. Online verfügbar unter: https://ots.de/PhF7kG (abgerufen am 28.04.2026).
16. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. Prävention und Therapie der Gonarthrose. S3-Leitlinie. AWMF-Register Nr. 187-050. Stand 2024.
17. Deutsche Arthrose-Hilfe e. V. Online verfügbar unter: https://www.arthrose.de/arthrose/haeufigkeit (abgerufen am 19.01.2026).
Pressekontakt:
Benedikta Springer
dpmed GmbH
Tulpenstr. 26
82110 Germering
Tel.: +49-89-7167231-10
Mobil: +49-171-7902642
E-Mail: benedikta.springer@dpmed.de
Original-Content von: Arthrex, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/140330/6282647
Mit der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft (WM) rücken neben Taktikfragen und Titelchancen auch Sportverletzungen vermehrt in den Fokus: Muskel- und Sehnen-Verletzungen sowie Kreuzbandrisse zählen zu den häufigsten Blessuren im Fußball, die mit Ausfallzeiten, Rezidiv-Risiken und langfristigen Einschränkungen verbunden sind.[1,2] Moderne regenerative Verfahren wie die ACP-Therapie mit plättchenreichem Plasma gewinnen in diesem Kontext an Bedeutung, da sie körpereigene Heilungsprozesse fördern und bei diversen Sportverletzungen wie auch dem Kreuzbandriss neue Perspektiven mit effektivem und raschem Heilungspotential eröffnen.
Fußball-WM rückt Verletzungen in den Fokus
Große Fußballturniere wie die bevorstehende WM stehen für Höchstleistung und rücken zugleich Sportverletzungen in den Fokus. Denn der Fußball führt die Statistik von Unfallverletzungen beim Sport seit Jahren an.[2] Muskel- und Knieverletzungen zählen zu den häufigsten Verletzungen, erstere machen rund ein Drittel aus. Rezidivverletzungen treten in bis zu 16 % der Verletzungsfälle auf und gehen mit verlängerten Ausfallzeiten einher. In einem Profikader von etwa 25 Spielern sind 10 bis 15 Muskelverletzungen pro Saison zu erwarten, in schweren Fällen mit monatelangen Pausen.[1]
Knieverletzungen und Kreuzbandrisse im Überblick
Neben Muskeln ist das Knie eine der am häufigsten von Verletzungen betroffenen Körperregionen im Fußball. Insbesondere Kreuzbandrisse gelten als "Verletzungsklassiker" mit weitreichenden Konsequenzen wie der Entwicklung einer Arthrose.[3] Das vordere Kreuzband, zentral für die Stabilität des Kniegelenks, reißt meist infolge von Verdrehbewegungen unter Belastung, abruptem Abstoppen oder ungünstigen Landungen nach Sprüngen.[3]
Charakteristische Anzeichen für Kreuzbandrisse sind:[3]
- hörbares Knack- oder Knallgeräusch
- rasche Schwellung des Knies
- Schmerzen und Instabilitätsgefühl, insbesondere bei Dreh- oder Seitwärtsbewegungen.
In bis zu 90 % der Fälle treten Begleitverletzungen wie Meniskus- oder Knorpelschäden auf, die den Heilungsverlauf verlängern können.[3]
Neue Perspektiven in der Behandlung: ACP-Therapie mit hohem regenerativem Potential
Vor dem Hintergrund langer Rehabilitationszeiten und der Bedeutung eines stabilen Knies nicht nur für die Fortführung des Sports, sondern auch für den Alltag, rücken regenerative Therapieansätze in den Fokus. Die ACP-Therapie (Autologes Conditioniertes Plasma) basiert auf körpereigenen Stoffen, die im Blutplasma vorkommen (plättchenreiches Plasma): sogenannte Wachstumsfaktoren. Sie setzen wachstumsfördernde und regenerative Botenstoffe am verletzten Gewebe frei und fördern den Heilungsprozess durch Geweberegeneration. Aufgrund seiner regenerativen Eigenschaften wird plättchenreiches Plasma wie ACP seit Jahren in der Sportmedizin eingesetzt. Zudem liefern neuere Studien wichtige Hinweise darauf, dass ACP den Heilungsverlauf und die funktionelle Stabilität des Kniegelenks unterstützen kann und damit eine zunehmende Rolle in der Behandlung von Kreuzbandverletzungen einnimmt:
- ACP als Ergänzung nach Kreuzband-Operationen: Eine aktuelle Übersichtsarbeit randomisierter Studien untersuchte den Einsatz von plättchenreichem Plasma wie ACP nach einer Rekonstruktion des vorderen Kreuzbands. Die Auswertung von über 1000 Patientendaten zeigte eine signifikante Verbesserung der Knie-Stabilität durch die ACP-Therapie nach Kreuzband-OPs. Die Autoren schussfolgern, dass ACP moderate Evidenz zur Verbesserung der Stabilität zeigt, wobei Rehabilitationskonzepte zu definieren sind.[4]
- ACP bei konservativer Behandlung akuter Kreuzbandverletzungen: Auch im nicht-operativen Setting wurde ACP kürzlich untersucht. In einer retrospektiven Auswertung sportlich aktiver Patient:innen, die innerhalb weniger Wochen nach einem Kreuzbandriss mit ACP behandelt wurden, konnte bei allen Teilnehmenden die Wiederherstellung der Bandkontinuität im MRT gezeigt werden. Die Mehrheit kehrte innerhalb von rund vier Monaten auf ihr vorheriges sportliches Niveau zurück; lediglich ein wiederholter Riss wurde dokumentiert.[5]
Ausblick: Regeneration als Schlüssel zur Belastbarkeit
Ob Muskelverletzungen oder Kreuzbandrisse - der Profifußball zeigt beispielhaft, wie hoch die körperlichen Anforderungen und wie wichtig effektive Behandlungsoptionen sind, die eine schnelle Rückkehr in den Sport erlauben. Die ACP-Therapie steht dabei für körpereigene Regenerationsmechanismen und wird konservativ wie auch peri- und postoperativ bei einem breiten Spektrum an Sportverletzungen eingesetzt. So ist es nicht überraschend, dass Verbände und Profi-Vereine wie die Deutschen Ski-Nationalmannschaften oder der FC Bayern Basketball auf ACP setzen und die Therapie zum offiziellen Gesundheitspartner ernannt haben.
Was Profis können, können auch Amateure
Auch bei Arthrosen und Verletzungen der Allgemeinbevölkerung hat die ACP-Therapie mittlerweile ihren Platz: Betroffenen steht ACP in der orthopädischen Praxis zur Verfügung: Je nach Erkrankungsbild und ärztlicher Einschätzung sind 3 bis 5 ambulante Behandlungen notwendig. Dafür wird Patient:innen Blut abgenommen und mittels Zentrifugation das gewünschte ACP von den restlichen Blutbestandteilen abgetrennt. Unmittelbar danach wird das ACP in das verletzte Gewebe injiziert und der Regenerationsprozess eingeleitet. Der große Vorteil: Der Einsatz körpereigener biologischer Wirkstoffe wie ACP ist in der Regel gut verträglich.
Die ACP-Therapie ist nicht nur seit Jahren im Bereich der Kniegelenksarthrose etabliert,[6-16] sondern hat sich auch bei Sportverletzungen als vielversprechend erwiesen. Gerade vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsrisiken im Fußball gewinnt die ACP-Therapie sowohl für Profis als auch für ambitionierte Amateursportler an Bedeutung.
Über Arthrose
Arthrose ist eine chronische Erkrankung, bei der der Knorpel im Gelenk durch Verschleiß zerstört wird. Arthrose stellt die häufigste Gelenkerkrankung in Deutschland dar und betrifft etwa 5 Millionen Menschen, mit steigender Tendenz.[17] Eine vollständige Heilung arthrotischer Gelenke ist nicht möglich, daher zielt die Therapie darauf ab, den vorhandenen Knorpel zu erhalten und die Schmerzen zu lindern. Die Therapie-Optionen umfassen konservative Verfahren mit nicht-medikamentösen und medikamentösen Maßnahmen sowie operative Eingriffe. Letztere sollten je nach Fortschritt der Erkrankung und dem Leidensdruck von Patient:innen erst erwogen werden, wenn vorherige Maßnahmen die Schmerzen nicht ausreichend lindern bzw. die Beweglichkeit nicht wiederherstellen können.
Über die ACP-Therapie
ACP steht für Autologes Conditioniertes Plasma und ist eine Behandlungsmethode aus Eigenblut, die die körpereigenen Heilungsprozesse unterstützt. Die Therapie stellt eine Innovation in der regenerativen Medizin (sog. Orthobiologie) mit körpereigenen Wirkstoffen dar. Im Kontext der Orthopädie eröffnet dieses Verfahren eine maßgeschneiderte, personalisierte, natürliche und wirksame Therapieoption mit zu 100 % biologischen und körpereigenen Wirkstoffen, die in der Schmerztherapie und funktionellen Wiederherstellung bei verschiedenen Beschwerdebildern zum Einsatz kommt, darunter diversen Sportverletzungen, Rückenschmerzen und früher bis mittelschwerer Arthrose (Grad I bis III). Die ACP-Therapie bietet eine nebenwirkungsarme Option im Rahmen der verfügbaren Behandlungsmethoden von Arthrose und könnte eine Alternative zu operativen Eingriffen darstellen oder diese hinauszögern. Die von Arthrex entwickelte Behandlung besteht aus einer Arthrex ACP-Doppelspritze, die drei Prozesse in einem einzigen System erlaubt: die Entnahme von körpereigenem Blut, die Abtrennung von plättchenreichem Plasma zur Herstellung von ACP in einem Zwischenschritt und die Injektion des ACPs in das betroffene Gewebe. Durch das geschlossene Aufbereitungssystem sind produktseitig sterile Abläufe gesichert.
Über Arthrex
Die Arthrex GmbH ist ein weltweit agierender Hersteller von Medizinprodukten für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin. Das inhabergeführte Unternehmen besticht mit seiner langjährigen Erfahrung in Kombination mit fortschrittlichem Pioniergeist in der konservativen und operativen Gelenk-versorgung - immer mit dem Ziel, Patient:innen in jeder Phase ihres Lebens kräftig, aktiv und gesund zu halten. Mit mittlerweile über 20.000 Produktlösungen im Bereich minimal-invasiver, chirurgischer Verfahren zur Gelenkbehandlung und -wiederherstellung (Arthroskopie und Arthroplastik), in der regenerativen Medizin aus körpereigenen Stoffen (Orthobiologie) und in der orthopädischen Bildgebung bietet das Unternehmen ein breites Spektrum an State-of-the-Art-Lösungen zur Versorgung von Knie-, Schulter- und Hüftgelenk sowie den Kleingelenken der Hand, des Fußes und des Sprunggelenks. Mit seinem vielfältigen Produktportfolio ist Arthrex führend in der Behandlung von Gelenkverschleiß (Arthrose). Einen besonderen Fokus legt das Unternehmen auf exklusive medizinische Trainings- und Schulungsprogramme zur Praxisanwendung seiner Produkt- und Techniklösungen für eine sichere Versorgung von Patient:innen. Der innovative Medizinproduktehersteller mit Firmensitz in Naples, Florida, USA, zählt weltweit über 8.000 Mitarbeitende zu seinem Team, die in den drei Hauptniederlassungen in München, Singapur und Mexiko sowie in weiteren 25 Niederlassungen auf der ganzen Welt im Einsatz sind.
Weitere Informationen zur Arthrex GmbH unter www.arthrex.com sowie zur ACP-Therapie unter www.acp-therapie.de.
Quellen
1. Sportärztezeitung. Muskel-Sehnen-Verletzungen. Online verfügbar unter: https://ots.de/GFGSpc (abgerufen am 27.04.2026).
2. Ergo. Die Top-10-Sportunfälle 2024. Online verfügbar unter: https://www.ergo.com/de/newsroom-ergo/reports-dossiers/sportunfaelle (abgerufen am 27.04.2026).
3. Gesundheitsinformation.de. Kreuzbandriss (Riss des vorderen Kreuzbands). Online verfügbar unter: https://ots.de/yhmx82 (abgerufen am 27.04.2026).
4. Hada S et al. Cureus. 2024;16(1):e53102. doi: 10.7759/cureus.53102.
5. Serag I et al. Chin J Traumatol. 2025:S1008-1275(25)00086-0. doi: 10.1016/j.cjtee.2025.02.008.
6. Huang Y et al. Orthopade. 2019;48(3):239-247.
7. Raeissadat SA et al. BMC Musculoskelet Disord. 2021;22(1):134.
8. Cerza F et al. Am J Sports Med. 2012;40(12):2822-2827.
9. Cole BJ et al. Am J Sports Med. 2017;45(2):339-346.
10. Belk JW et al. Am J Sports Med. 2021;49(1):249-260.
11. McLarnon M und Heron N. BMC Musculoskelet Disord. 2021;22(1):550.
12. Tan J et al. Arthroscopy. 2021;37(1):309-325.
13. Chu J et al. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2022;30(12):4063-4071.
14. Smith PA. Am J Sports Med. 2016;44(4):884-891.
15. ESSKA ORBIT Consensus. 2022. Online verfügbar unter: https://ots.de/PhF7kG (abgerufen am 28.04.2026).
16. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. Prävention und Therapie der Gonarthrose. S3-Leitlinie. AWMF-Register Nr. 187-050. Stand 2024.
17. Deutsche Arthrose-Hilfe e. V. Online verfügbar unter: https://www.arthrose.de/arthrose/haeufigkeit (abgerufen am 19.01.2026).
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