Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Datenveröffentlichungen dieser Woche in der Eurozone werden besonders aufschlussreich dafür sein, wie schnell die Eskalation des Iran-Konflikts auf die reale Wirtschaft durchschlägt, so die Analysten von Postbank Research.Während Arbeitsmarktdaten wie die Arbeitslosenquote naturgemäß rückblickend seien, würden Stimmungsindikatoren wie das Verbrauchervertrauen im Juni sowie die Inflationserwartungen zusammen mit dem deutschen Verbraucherpreisindex (CPI) für Mai zeitnahe Einblicke in die Reaktionen der Haushalte auf den Energieschock liefern. Bereits die Einkaufsmanagerindizes (PMIs) der vergangenen Woche hätten ein nachlassendes Geschäftsklima signalisiert. Eine zentrale Frage sei nun, ob sich diese Schwäche auf die privaten Haushalte übertrage. Im Mai sei das Verbrauchervertrauen trotz einer leichten Erholung auf niedrigem Niveau geblieben, wobei höhere Energiepreise die Stimmung belastet haben dürften. Den Inflationserwartungen komme dabei besondere Bedeutung zu, um die Risiken einer anhaltenden Inflation einzuschätzen: Der jüngste Anstieg zeige, wie schnell Energieschocks die Erwartungen verändern und Zweitrundeneffekte verstärken könnten. Der deutsche Verbraucherpreisindex dürfte schließlich einen energiegetriebenen Inflationsimpuls bestätigen. Im Fokus stehe dabei, ob sich auch der zugrunde liegende Preisdruck allmählich verstärke. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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