Berlin (ots) -
Fünf Jahre nach ihrer Gründung zieht die Bundesstiftung Gleichstellung eine positive Bilanz ihrer Arbeit: In einer Zeit vielfältiger Krisen und Herausforderungen hat sich die Stiftung als zentrale Akteurin der Gleichstellungspolitik in Deutschland etabliert. Nach dem erfolgreichen Aufbau ist die Stiftung heute eine breit vernetzte Institution, die in kurzer Zeit sowohl in der Öffentlichkeit als starke Stimme für Frauenrechte und Geschlechtergleichstellung sichtbar geworden ist als auch in Fachkreisen geschätzt wird - gerade angesichts zunehmender demokratiefeindlicher und antifeministischer Entwicklungen.
Karin Prien, Vorsitzende des Stiftungsrats der Bundesstiftung Gleichstellung und Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: "Als Vorsitzende des Stiftungsrats gratuliere ich der Bundesstiftung Gleichstellung und dem gesamten Team herzlich zum fünfjährigen Bestehen. In kurzer Zeit hat sich die vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufene Stiftung als unverzichtbare Institution etabliert und stärkt so die gleichstellungspolitische Landschaft in Deutschland. Auch wenn Deutschland in Sachen Gleichberechtigung im weltweiten Vergleich gut dasteht, ist auch bei uns noch in der tatsächlichen Umsetzung Luft nach oben. Dabei ist Gleichberechtigung nicht einfach ein nettes Zugeständnis an engagierte Frauenrechtlerinnen, sondern ein zentraler Verfassungsauftrag. Frauenrechte sind Menschenrechte. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen ist eine Frage der Gerechtigkeit, der Demokratie und der wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Weitere Erfolge in der Gleichstellungspolitik werden auch Jungen und Männer fester im Blick haben müssen."
Lisi Maier, Direktorin der Bundesstiftung Gleichstellung: "In den vergangenen fünf Jahren ist es uns gelungen, Gleichstellungsthemen sichtbarer zu machen und neue Räume für Austausch und Vernetzung zu schaffen. Gleichzeitig erleben wir, wie stark gleichstellungspolitische Errungenschaften von der kommunalen bis zur internationalen Ebene unter Druck geraten. Umso wichtiger ist es, unsere Arbeit entschlossen fortzusetzen und die Gleichstellung in Deutschland nachhaltig zu stärken, denn Gleichstellung ist zentraler Teil der demokratischen Infrastruktur."
Dr. Arn Sauer, Direktor der Bundesstiftung Gleichstellung: "Die Bundesstiftung Gleichstellung ist aus dem Anspruch entstanden, die Ziele der Vereinten Nationen und der Aktionsplattform von Peking institutionell stärker in Deutschland zu verankern. Sie hat sich in kurzer Zeit als zentrale Plattform für Gleichstellungswissen, Vernetzung und evidenzbasierte Politikberatung etabliert. Unser Ziel ist es, diesen Auftrag weiter zu vertiefen und Gleichstellungswissen noch stärker zugänglich zu machen. Denn die Verpflichtung, den grundrechtlichen Verfassungsauftrag mit Leben zu füllen, ist heute wichtiger denn je."
Mit Blick auf die kommenden Jahre wird die Bundesstiftung Gleichstellung ihre erfolgreichen Projekte weiterentwickeln. Im Fokus stehen dabei insbesondere Innovationsprojekte sowie Studien und Expertisen zu gleichstellungspolitischen Fragestellungen wie der Existenzsicherung von Frauen, sorgeorientierten Männlichkeitsbildern oder der Rolle von Geschlechtergerechtigkeit im Strukturwandel. Darüber hinaus wird die Stiftung die Bundesregierung weiterhin bei der Gesetzesfolgenabschätzung im Rahmen des Gleichstellungs-Checks beraten und die Sachverständigenkommission für den Fünften Gleichstellungsbericht der Bundesregierung fachlich und organisatorisch unterstützen.
Auch die beliebten Veranstaltungsreihen - digital wie vor Ort - werden fortgesetzt und ausgebaut. Zusammen mit dem bundesweiten Gleichstellungstag schaffen sie Räume, in denen Akteure aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis diskutieren, sich informieren und gegenseitig stärken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt zudem auf dem "Offenen Haus für Gleichstellung" am Berliner Alexanderplatz als lebendigem Ort für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit.
Über die Bundesstiftung Gleichstellung
Seit dem 28. Mai 2021 gibt es die Bundesstiftung Gleichstellung als rechtsfähige bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Die Stiftung stärkt und fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland. Sie bündelt Kompetenzen in der Gleichstellungsarbeit und trägt gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik dazu bei, die Gleichberechtigung der Geschlechter effektiver durchzusetzen und bestehende Nachteile aus dem Weg zu räumen. Ihre Aufgabe ist es, Informationen bereitzustellen, die Praxis zu stärken und die Entwicklung neuer Ideen für Geschlechtergerechtigkeit zu unterstützen. Sie ist darüber hinaus ein "Offenes Haus für Gleichstellung", in dem gleichstellungspolitische Initiativen arbeiten und sich vernetzen können.
Pressekontakt:
Bundesstiftung Gleichstellung
Presse, Kommunikation und Veranstaltungen
Karl-Liebknecht-Str. 34
10178 Berlin
Tel.: +49 30 994 0570-24
E-Mail: presse@bundesstiftung-gleichstellung.de
www.bundesstiftung-gleichstellung.de
Original-Content von: Bundesstiftung Gleichstellung, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/167012/6283486
Fünf Jahre nach ihrer Gründung zieht die Bundesstiftung Gleichstellung eine positive Bilanz ihrer Arbeit: In einer Zeit vielfältiger Krisen und Herausforderungen hat sich die Stiftung als zentrale Akteurin der Gleichstellungspolitik in Deutschland etabliert. Nach dem erfolgreichen Aufbau ist die Stiftung heute eine breit vernetzte Institution, die in kurzer Zeit sowohl in der Öffentlichkeit als starke Stimme für Frauenrechte und Geschlechtergleichstellung sichtbar geworden ist als auch in Fachkreisen geschätzt wird - gerade angesichts zunehmender demokratiefeindlicher und antifeministischer Entwicklungen.
Karin Prien, Vorsitzende des Stiftungsrats der Bundesstiftung Gleichstellung und Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend: "Als Vorsitzende des Stiftungsrats gratuliere ich der Bundesstiftung Gleichstellung und dem gesamten Team herzlich zum fünfjährigen Bestehen. In kurzer Zeit hat sich die vom Deutschen Bundestag ins Leben gerufene Stiftung als unverzichtbare Institution etabliert und stärkt so die gleichstellungspolitische Landschaft in Deutschland. Auch wenn Deutschland in Sachen Gleichberechtigung im weltweiten Vergleich gut dasteht, ist auch bei uns noch in der tatsächlichen Umsetzung Luft nach oben. Dabei ist Gleichberechtigung nicht einfach ein nettes Zugeständnis an engagierte Frauenrechtlerinnen, sondern ein zentraler Verfassungsauftrag. Frauenrechte sind Menschenrechte. Die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen ist eine Frage der Gerechtigkeit, der Demokratie und der wirtschaftlichen Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Weitere Erfolge in der Gleichstellungspolitik werden auch Jungen und Männer fester im Blick haben müssen."
Lisi Maier, Direktorin der Bundesstiftung Gleichstellung: "In den vergangenen fünf Jahren ist es uns gelungen, Gleichstellungsthemen sichtbarer zu machen und neue Räume für Austausch und Vernetzung zu schaffen. Gleichzeitig erleben wir, wie stark gleichstellungspolitische Errungenschaften von der kommunalen bis zur internationalen Ebene unter Druck geraten. Umso wichtiger ist es, unsere Arbeit entschlossen fortzusetzen und die Gleichstellung in Deutschland nachhaltig zu stärken, denn Gleichstellung ist zentraler Teil der demokratischen Infrastruktur."
Dr. Arn Sauer, Direktor der Bundesstiftung Gleichstellung: "Die Bundesstiftung Gleichstellung ist aus dem Anspruch entstanden, die Ziele der Vereinten Nationen und der Aktionsplattform von Peking institutionell stärker in Deutschland zu verankern. Sie hat sich in kurzer Zeit als zentrale Plattform für Gleichstellungswissen, Vernetzung und evidenzbasierte Politikberatung etabliert. Unser Ziel ist es, diesen Auftrag weiter zu vertiefen und Gleichstellungswissen noch stärker zugänglich zu machen. Denn die Verpflichtung, den grundrechtlichen Verfassungsauftrag mit Leben zu füllen, ist heute wichtiger denn je."
Mit Blick auf die kommenden Jahre wird die Bundesstiftung Gleichstellung ihre erfolgreichen Projekte weiterentwickeln. Im Fokus stehen dabei insbesondere Innovationsprojekte sowie Studien und Expertisen zu gleichstellungspolitischen Fragestellungen wie der Existenzsicherung von Frauen, sorgeorientierten Männlichkeitsbildern oder der Rolle von Geschlechtergerechtigkeit im Strukturwandel. Darüber hinaus wird die Stiftung die Bundesregierung weiterhin bei der Gesetzesfolgenabschätzung im Rahmen des Gleichstellungs-Checks beraten und die Sachverständigenkommission für den Fünften Gleichstellungsbericht der Bundesregierung fachlich und organisatorisch unterstützen.
Auch die beliebten Veranstaltungsreihen - digital wie vor Ort - werden fortgesetzt und ausgebaut. Zusammen mit dem bundesweiten Gleichstellungstag schaffen sie Räume, in denen Akteure aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Praxis diskutieren, sich informieren und gegenseitig stärken. Ein weiterer Schwerpunkt liegt zudem auf dem "Offenen Haus für Gleichstellung" am Berliner Alexanderplatz als lebendigem Ort für Austausch, Vernetzung und Zusammenarbeit.
Über die Bundesstiftung Gleichstellung
Seit dem 28. Mai 2021 gibt es die Bundesstiftung Gleichstellung als rechtsfähige bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts. Die Stiftung stärkt und fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland. Sie bündelt Kompetenzen in der Gleichstellungsarbeit und trägt gemeinsam mit Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik dazu bei, die Gleichberechtigung der Geschlechter effektiver durchzusetzen und bestehende Nachteile aus dem Weg zu räumen. Ihre Aufgabe ist es, Informationen bereitzustellen, die Praxis zu stärken und die Entwicklung neuer Ideen für Geschlechtergerechtigkeit zu unterstützen. Sie ist darüber hinaus ein "Offenes Haus für Gleichstellung", in dem gleichstellungspolitische Initiativen arbeiten und sich vernetzen können.
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