Essen (www.anleihencheck.de) - Die Situation an den internationalen Rentenmärkten wird immer ambivalenter, so die Analysten der National-Bank AG.Nach einem langem Deadlock bei den Verhandlungen seien die effektiven Gefahren für die Ölversorgung etwa mit Blick auf die Lagerbestände für Öl und Ölderivate der Welt immer weiter angestiegen. Aufgrund der damit verbundenen Preisschocks habe sich das gesamte, internationale Renditengefüge weiter erheblich erhöht. Sollte es also nunmehr in den Verhandlungen endlich gelingen, zu einer Lösung zu kommen, die zumindest eine mit einigermaßen hoher Wahrscheinlichkeit eintreffende Öffnung der Straße von Hormus beziehungsweise perspektivische Normalisierung der Ölpreise in Aussicht stelle, wären die zinssenkenden Effekte auf die Zinsniveaus weltweit erheblich. Dies gelte umso stärker, als dass das internationale Zinsgefüge ohnehin immer noch davon geprägt sei, dass die Notenbanken den coronären Verwerfungen und den Preisrisiken der Zollpolitik der US-Administration mit einer restriktiven Geldpolitik begegnen mussten. Sollten sich nun auf den ohnehin schon erhöhten Zinsniveaus die Probleme mit der Ölversorgung weltweit zügig lösen, wäre also das Abwärtspotenzial bei den internationalen Renditen enorm. ...Den vollständigen Artikel lesen ...
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