USA: Private Einkommen stagnieren im April - PCE-Inflationsindikator steigt an
WASHINGTON - In den USA haben die privaten Einkommen im April stagniert. Sie verharrten auf dem Niveau des Vormonats, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt hingegen mit einem Plus von 0,4 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatten die Einkommen noch um revidierte 0,5 Prozent zugelegt. Hier war zunächst noch ein Zuwachs von 0,6 Prozent ermittelt worden.
USA: Wirtschaftswachstum nimmt weniger Fahrt auf als erwartet
WASHINGTON - Die US-Wirtschaft hat zu Beginn des Jahres weniger an Fahrt gewonnen als erwartet. Im ersten Quartal stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) zum Vorquartal um annualisiert 1,6 Prozent, wie das Handelsministerium am Donnerstag laut einer zweiten Erhebung in Washington mitteilte. In einer ersten Schätzung war noch ein Zuwachs von 2,0 Prozent ermittelt worden. Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einer Bestätigung der Erstschätzung gerechnet. Im Schlussquartal war die größte Volkswirtschaft der Welt lediglich um 0,5 Prozent gewachsen.
USA: Auftragseingang langlebiger Güter steigt stärker als erwartet
WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im April stärker als erwartet gestiegen. Die Bestellungen legten im Vergleich zum Vormonat um 7,9 Prozent zu, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington nach einer ersten Schätzung mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt nur einen Anstieg um 4,0 Prozent erwartet.
USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe legen zu
WASHINGTON - In den USA haben sich die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche nur wenig verändert. Die Hilfsanträge legten um 5.000 auf 215.000 zu, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte. Analysten hatten im Schnitt nur mit 211.000 Anträgen gerechnet.
ROUNDUP 3: Erneut Angriffe in Straße von Hormus
TEHERAN/WASHINGTON - Die USA und der Iran haben sich in der Straße von Hormus trotz Waffenruhe und laufender Verhandlungen über ein Kriegsende erneut gegenseitige Angriffe geliefert. Das US-Militär habe in der Stadt Bandar Abbas eine Stellung attackiert, von der aus Drohnen gesteuert worden seien, erklärte ein US-Beamter. Vier Drohnen seien abgeschossen worden. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim zitierte eine heimische Militärquelle, wonach ein amerikanischer Öltanker die Meerenge mit abgeschaltetem Radarsystem passieren wollte. Die Revolutionsgarden - die Elitestreitmacht der Islamischen Republik - hätten ihn beschossen und zum Umkehren gezwungen.
Eurozone: Wirtschaftsstimmung hellt sich etwas auf
BRÜSSEL - Die Wirtschaftsstimmung in der Eurozone hat sich im Mai unerwartet etwas aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator (ESI) stieg im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Punkte auf 93,5 Punkte, wie die Europäische Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 93,0 Punkten gerechnet.
Studie: Ostdeutsche Wirtschaft droht Anschluss zu verlieren
DRESDEN - Ostdeutschlands Wirtschaft droht nach Einschätzung des Dresdner ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung den Anschluss zu verlieren. Wie aus dem "Wettbewerbsreport Ostdeutschland 2026" hervorgeht, ist es vor allem ein Mangel an privaten Investitionen und Fachkräften, der das Wirtschaftswachstum in den östlichen Bundesländern aus Sicht der Forschenden behindert. Der Abstand zwischen Ostdeutschland und dem Rest des Landes drohe trotz wachsenden Wohlstands wieder zu wachsen, "wenn Politik und Wirtschaft jetzt nicht entschieden gegensteuern", sagte der stellvertretende Niederlassungsleiter Joachim Ragnitz.
Deutsche Reallöhne wachsen weiter
WIESBADEN - Zum Jahresbeginn sind in Deutschland die Löhne erneut schneller gestiegen als die Verbraucherpreise. Daraus ergibt sich im ersten Quartal 2026 eine Steigerung der Reallöhne um 1,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.
ROUNDUP: Ost-Rentner bekommen Tausende Euro weniger als im Westen
BERLIN/DRESDEN - Rentner in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben im Schnitt mehrere Tausend Euro weniger Einkommen im Jahr zur Verfügung als in den West-Bundesländern. Das geht aus neuen Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor, die das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) erfragte. "Das ist für Ostrentner ein skandalöser Rückstand. Von einer Renteneinheit sind wir auch 36 Jahre später meilenweit entfernt", sagte Wagenknecht der Deutschen Presse-Agentur.
EU-Länder exportieren rund 30 Prozent weniger in die USA
BRÜSSEL - EU-Länder haben im ersten Quartal 30,4 Prozent weniger Waren in die USA exportiert als im Vorjahreszeitraum. Dennoch blieben die USA mit einem Anteil von 18,6 Prozent an allen Exporten das wichtigste Exportziel der EU - dem Zoll-Streit zum Trotz, wie aus Zahlen des Statistikamtes Eurostat hervorgeht. Den Angaben zufolge exportierte die EU im Zeitraum zwischen Januar und März dieses Jahres Waren im Wert von 119,4 Milliarden Euro in die USA.
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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