Moers / Herzogenaurach (ots) -
"Kein Mord für den Fußball": Anlässlich der Trainingseinheit der Fußball-Nationalmannschaft vom 27. bis 30. Mai in Herzogenaurach, haben die Tierschutzorganisation VETO Tierschutz und der Tierschützer Nathan Goldblat heute in Herzogenaurach protestiert. Rund 200 Menschen haben sich der Demonstration angeschlossen. Laut Meldungen der Nachrichtenagentur NDTV sollen in Marokko bis zur WM in 2030 rund drei Millionen Straßenhunde durch "Erschießen" oder "öffentliche Vergiftungen" getötet werden, um ein "sauberes Stadtbild" zu schaffen. Um auf diese Tierquälerei aufmerksam zu machen, hielten die Demonstrierenden riesige Schriftbuchstaben in die Luft, die eine unmissverständliche Botschaft an die FIFA und Sponsoren wie Adidas herantrugen: "Kein Mord für den Fußball".
"Während sich die Aufmerksamkeit der Welt auf die WM 2030 in Marokko richtet, werden hinter den Kulissen Millionen von Hunden getötet, um die Straßen Marokkos für die Weltbühne zu 'säubern'. Sie werden auf offener Straße erschossen, vergiftet und auf billigste Weise umgebracht," so Leoni Feurstein von VETO Tierschutz. "Mit unserer heutigen Protestaktion richten wir uns daher an die FIFA und fordern sie auf, diese Tierquälerei nicht länger zu ignorieren und auf einen sofortigen Stopp der Tötungen zu drängen. Auch Sponsoren wie Adidas tragen eine gesellschaftliche Verantwortung und müssen sich dafür einsetzen, dass die WM in Marokko nicht auf Kosten der Tiere stattfindet."
VETO-Mitarbeiterin vor Ort: Die Straße als Tötungsstation
Eine VETO-Mitarbeiterin, die sich derzeit in Marokko aufhält, um sich ein Bild vor Ort zu verschaffen, beschreibt die Situation als extrem bedrückend. Das Leid verberge sich nicht hinter Mauern, sondern finde auf offener Straße statt. Es gebe keine Tötungsstationen, die Hunde würden auf offener Straße getötet. Immer wieder sehe man Hunde mit offenen Wunden, schweren Hautkrankheiten oder alten Brüchen. Manche Tiere haben Gliedmaßen oder andere Körperteile verloren, viele wirken schwer geschwächt. Besonders erschütternd sei, wie alltäglich diese Szenen für die Umgebung erscheinen. Während Menschen einkaufen, sich unterhalten oder Kinder auf den Straßen spielen, leiden und sterben Tiere oft nur wenige Meter entfernt. Im Vergleich zu anderen Ländern, in denen die Mitarbeiterin bereits Straßentier-Projekte begleitet hat, hat sie die Situation in Marokko als besonders präsent und belastend wahrgenommen.
Bildmaterial Marokko (Quelle: VETO Tierschutz):
https://ots.de/rg9nna
Bilder der heutigen Protestaktion (Quelle: VETO Tierschutz):
https://www.swisstransfer.com/d/2cb6ea57-f848-47b8-b65c-aeed76f4bb17
Weitere Informationen:
https://www.veto-tierschutz.de/marokko-strassenhunde/
https://www.veto-tierschutz.de/petition/kein-mord-fuer-fussball/
VETO Tierschutz hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation heimatloser Hunde und Katzen in Europa und darüber hinaus zu verbessern. VETO Tierschutz entlastet Tierschutzvereine mit Futterspenden und finanzieller Hilfe. Die 2016 gegründete Organisation mit Sitz in Moers fördert mit gezielter Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Aufklärung, Kampagnen und Petitionen Veränderungen im Tierschutz.
Pressekontakt:
Scarlett Treml (Tel: +49 155621 94366)
Original-Content von: VETO Tierschutz, übermittelt durch news aktuell
Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/161993/6284970
"Kein Mord für den Fußball": Anlässlich der Trainingseinheit der Fußball-Nationalmannschaft vom 27. bis 30. Mai in Herzogenaurach, haben die Tierschutzorganisation VETO Tierschutz und der Tierschützer Nathan Goldblat heute in Herzogenaurach protestiert. Rund 200 Menschen haben sich der Demonstration angeschlossen. Laut Meldungen der Nachrichtenagentur NDTV sollen in Marokko bis zur WM in 2030 rund drei Millionen Straßenhunde durch "Erschießen" oder "öffentliche Vergiftungen" getötet werden, um ein "sauberes Stadtbild" zu schaffen. Um auf diese Tierquälerei aufmerksam zu machen, hielten die Demonstrierenden riesige Schriftbuchstaben in die Luft, die eine unmissverständliche Botschaft an die FIFA und Sponsoren wie Adidas herantrugen: "Kein Mord für den Fußball".
"Während sich die Aufmerksamkeit der Welt auf die WM 2030 in Marokko richtet, werden hinter den Kulissen Millionen von Hunden getötet, um die Straßen Marokkos für die Weltbühne zu 'säubern'. Sie werden auf offener Straße erschossen, vergiftet und auf billigste Weise umgebracht," so Leoni Feurstein von VETO Tierschutz. "Mit unserer heutigen Protestaktion richten wir uns daher an die FIFA und fordern sie auf, diese Tierquälerei nicht länger zu ignorieren und auf einen sofortigen Stopp der Tötungen zu drängen. Auch Sponsoren wie Adidas tragen eine gesellschaftliche Verantwortung und müssen sich dafür einsetzen, dass die WM in Marokko nicht auf Kosten der Tiere stattfindet."
VETO-Mitarbeiterin vor Ort: Die Straße als Tötungsstation
Eine VETO-Mitarbeiterin, die sich derzeit in Marokko aufhält, um sich ein Bild vor Ort zu verschaffen, beschreibt die Situation als extrem bedrückend. Das Leid verberge sich nicht hinter Mauern, sondern finde auf offener Straße statt. Es gebe keine Tötungsstationen, die Hunde würden auf offener Straße getötet. Immer wieder sehe man Hunde mit offenen Wunden, schweren Hautkrankheiten oder alten Brüchen. Manche Tiere haben Gliedmaßen oder andere Körperteile verloren, viele wirken schwer geschwächt. Besonders erschütternd sei, wie alltäglich diese Szenen für die Umgebung erscheinen. Während Menschen einkaufen, sich unterhalten oder Kinder auf den Straßen spielen, leiden und sterben Tiere oft nur wenige Meter entfernt. Im Vergleich zu anderen Ländern, in denen die Mitarbeiterin bereits Straßentier-Projekte begleitet hat, hat sie die Situation in Marokko als besonders präsent und belastend wahrgenommen.
Bildmaterial Marokko (Quelle: VETO Tierschutz):
https://ots.de/rg9nna
Bilder der heutigen Protestaktion (Quelle: VETO Tierschutz):
https://www.swisstransfer.com/d/2cb6ea57-f848-47b8-b65c-aeed76f4bb17
Weitere Informationen:
https://www.veto-tierschutz.de/marokko-strassenhunde/
https://www.veto-tierschutz.de/petition/kein-mord-fuer-fussball/
VETO Tierschutz hat es sich zum Ziel gesetzt, die Lebenssituation heimatloser Hunde und Katzen in Europa und darüber hinaus zu verbessern. VETO Tierschutz entlastet Tierschutzvereine mit Futterspenden und finanzieller Hilfe. Die 2016 gegründete Organisation mit Sitz in Moers fördert mit gezielter Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit sowie Aufklärung, Kampagnen und Petitionen Veränderungen im Tierschutz.
Pressekontakt:
Scarlett Treml (Tel: +49 155621 94366)
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Originalmeldung: https://www.presseportal.de/pm/161993/6284970
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