Anzeige
Mehr »
Montag, 01.06.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Wolfram-Hotspot in Nevada: China-Monopol wackelt!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
350 Leser
Artikel bewerten:
(2)

MÄRKTE EUROPA/Ruhiges Geschäft - Technologiewerte gesucht

DJ MÄRKTE EUROPA/Ruhiges Geschäft - Technologiewerte gesucht

DOW JONES--Die europäischen Aktienmärkte zeigen sich am Montagmittag wenig bewegt. Zum Iran sagte US-Präsident Donald Trump in einem Fox-News-Interview am Samstag, man sei "nahe an einem sehr guten Deal", deutete jedoch als Alternative eine mögliche Rückkehr zu Kampfhandlungen an. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Ghalibaf sagte derweil am Sonntag, es werde keinen Deal geben, solange die Rechte des Iran nicht gesichert seien. Sorgen macht sich der Markt inzwischen mehr über die Ausdehnung der Angriffe Israels auf den Libanon, die die USA/Iran-Verhandlungen gefährden könnten, denn Teheran hat ein Ende der Kämpfe zwischen Israel und Libanon zu einer Bedingung für einen Deal gemacht.

Der Euro-Stoxx-50 notiert bei 6.052 Punkten praktisch unverändert. Der DAX gewinnt hingegen 0,4 Prozent auf 25.196 Punkte, gestützt durch Aufschläge von 6,3 Prozent bei SAP sowie 2,3 Prozent bei Infineon. Zu SAP heißt es im Handel, die Aktie scheine einen Boden gebildet zu haben. Der Technologie-Sektor insgesamt wird derweil weiter von der KI-Euphorie getrieben. Im Mai waren die südkoreanischen Exporte so stark gestiegen wie zuletzt vor über 40 Jahren. Die durch Künstliche Intelligenz (KI) angetriebene Nachfrage nach Chips ließ den Wert der Lieferungen auf ein Rekordhoch steigen.

"Die Bereitschaft ins Risiko zu gehen, dürfte diese Woche wieder sehr gering sein", sagt ein Händler. Denn mit dem Feiertag am Donnerstag und Brückentag danach sei die Woche für viele Marktteilnehmer bereits am Mittwoch vorbei.

Nach neuen militärischen Schlagabtauschen zwischen dem Iran und den USA am Wochenende steigt der Preis der Ölsorte Brent um mehr als 3 Prozent, bleibt mit 94,02 Dollar aber weiter klar unter der Marke von 100 Dollar. Der Preis für Brent ist im Mai in Erwartung einer Waffenruhe im Nahen Osten um rund 20 Prozent gefallen, was nach Aussage der Deutschen Bank zu einem "dramatischen" Abbau der Stagflationsängste geführt hat.

"Marktteilnehmer wollen darauf setzen, dass eine Lösung für die Situation in der Straße von Hormus gefunden wird, aber ein entsprechender Deal bleibt nach sieben Wochen Verhandlungen weiterhin aus", sagt Amarpreet Singh von Barclays Commodities Research. "Die Straße von Hormus bleibt geschlossen und unterbricht mehr als 15 Millionen Barrel pro Tag der weltweiten Ölversorgung", so die Analysten von ANZ Research.

Etwas überrascht über das Minus der globalen Rüstungswerte zeigen sich Händler. "Das zeigt, dass der Markt eine Iran-USA-Einigung spielt, auch wenn es absolut keine belastbaren Hinweise dafür gibt", sagt ein Händler. Für Thales, BAE Systems sowie SAAB und Dassault Aviation geht es um bis zu 2,6 Prozent abwärts. Rheinmetall fallen um 3,5 Prozent und Hensoldt um 3,9 Prozent

Um 8,7 Prozent springen die Titel der Billigfluglinie Easyjet nach oben. Die Investmentgesellschaft Castlelake hatte am Freitag bestätigt, in frühen Gesprächen über ein Angebot für die Airline zu sein. Die Analysten von RBC heben hervor, der Investor habe nach britischem Recht nun bis zum 26.Juni Zeit, ein Angebot zu machen.

In Paris steigen Schneider Electric um 3,2 Prozent dank des Investitionsschubs der japanischen Softbank in Frankreichs KI-Unternehmen. Anders als Deutschland ist es Staatschef Macron gelungen, den japanischen Technologiekonzern als Investor zu gewinnen. Softbank will dort nun 45 Milliarden Euro in den Ausbau von KI-Rechenzentren stecken. Im Gegensatz zu Deutschland kann Frankreich Investoren mit der vorhandenen Energie aus Atomkraftwerken locken.

=== 
INDEX          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag +/- % YTD 
Euro-Stoxx-50      6.052,26  +0,0    1,72    6.050,54    4,5 
Stoxx-50        5.179,59  -0,2   -11,03    5.190,62    5,3 
DAX          25.195,59  +0,4   90,89    25.104,70    2,9 
MDAX          33.186,95  -0,5  -165,88    27.039,42    8,4 
TecDAX         4.209,56  +1,2   49,48    3.091,28    16,2 
SDAX          19.145,55  -0,3   -47,42    13.062,07    11,5 
FTSE          10.386,41  -0,2   -22,87    10.409,28    4,6 
CAC           8.186,05  +0,0    2,71    8.183,34    0,4 
SMI          13.428,66  -0,8  -114,00    13.542,66    1,2 
ATX           6.146,62  -0,0   -2,25    6.148,87    15,4 
 
DEVISEN         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag Fr, 18:42 
EUR/USD          1,1645  -0,1  -0,0014     1,1659   1,1672 
EUR/JPY          185,7  +0,0   0,0200     185,68  185,7900 
EUR/CHF          0,9127  +0,3   0,0024     0,9103   0,9121 
EUR/GBP          0,8648  -0,2  -0,0013     0,8661   0,8666 
USD/JPY          159,45  +0,1   0,1900     159,26  159,1700 
GBP/USD          1,3459  0,0   0,0000     1,3459   1,3468 
USD/CNY          6,765  -0,0  -0,0012     6,7662   6,7662 
USD/CNH          6,7636  0,0   0,0003     6,7630   6,7625 
AUS/USD          0,7175  -0,1  -0,0008     0,7183   0,7191 
Bitcoin/USD      72.618,75  -1,4 -1.034,34    73.653,09 73.982,23 
 
ROHÖL          zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
WTI/Nymex         90,48  +3,6    3,12      87,36 
Brent/ICE         94,02  +3,2    2,90      91,12 
 
Metalle         zuletzt +/- %  +/- abs. Schluss Vortag 
Gold          4.509,13  -0,6   -26,69    4.535,82 
Silber           75,80  +0,7    0,54      75,26 
Platin         1.939,30  +1,2   22,26    1.917,04 
(Angaben ohne Gewähr) 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/mpt/ros

(END) Dow Jones Newswires

June 01, 2026 07:32 ET (11:32 GMT)

Copyright (c) 2026 Dow Jones & Company, Inc.

© 2026 Dow Jones News
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.